Mall of Berlin Run - Indoor-Run mitten durchs Shoppingcenter




Am 07. November 2021 findet der erste Mall of Berlin RUN statt. Und der Name ist Programm. In einmaliger Atmosphäre geht's indoor mitten durchs Shoppingcenter, denn mit Startnummer vor der Brust verwandelt sich die Mall of Berlin zwischen 9 und 14 Uhr zur Laufstrecke. Mit Start und Ziel auf der Piazza geht es hoch und runter durch die Mall, durchs Parkhaus und auch über den Foodcourt+. Das wird auf jeden Fall spannend.

Dabei kannst du zwischen den Distanzen 4,5 km und 9 km wählen, bei denen 2 bzw. 4 Runden durch die Mall of Berlin gedreht werden, bevor im Zielbereich ein reichhaltiges Verpflegungsangebot wartet. Für Kinder gibt es den Mall of Berlin RUN Kids, der auf 1,2 km eine Runde durch die Mall führt.

Dazu bekommst du ein Funktionsshirt, im Ziel eine Medaille und kannst hinterher ab 13 Uhr beim verkaufsoffenen Sonntag durch die Mall of Berlin bummeln.


Der Plan für das Wochenende sieht wie folgt aus

Samstag, 6. November 2021

14:00 bis 20:00 Uhr Startunterlagenausgabe (SportScheck Filiale in der Mall of Berlin)


Sonntag, 7. November 2021

08:00 bis 12:30 Uhr Startunterlagenausgabe (Piazza)

9:45 Uhr Warm-Up in der Startgasse (Piazza) powered by AllStar Gym

10:00 Uhr Start Mall of Berlin RUN short á 2 Runden (Einzel und Team)

10:45 Uhr Warm-Up in der Startgasse (Piazza) powered by AllStar Gym

11:00 Uhr Start Mall of Berlin RUN long á 4 Runden (Einzel und Team)

12:30 Uhr Warm-Up in der Startgasse (Piazza) powered by AllStar Gym

12:45 Uhr Start Mall of Berlin RUN Kids

13:00 Uhr Beginn Verkaufsoffener Sonntag + Siegerehrungen

14:00 Uhr Veranstaltungsende


Weitere Infos findest du direkt auf mallofberlinrun.de. Hier kannst du dich auch für den Lauf anmelden.

Zudem darf ich 5 Freistarts für den Mall of Berlin RUN verlosen. Alle Infos dazu findest du im folgenden Instagram Post:


Ich hoffe wir sehen uns am 07. November in der Mall of Berlin.



Tschirgant Sky Run - Die nächste Trailpremiere in Imst

Ach ist das ein schönes Gefühl endlich wieder eine Starnummer zu tragen. Nachdem ich bereits im September letzten Jahres in Imst bei der Premiere des Starkenberger Homeruns am Start sein konnte (den Rennbericht findest du hier) , ließen aufgrund der Corona-Pandemie weitere „richtige“ Läufe eine ganzen Weile auf sich warten. Zumindest sofern man nicht virtuell rennen wollte.

Nach der langen coronabedingten Rennpause - immerhin fast neun Monate - war die Vorfreude auf das nächste Rennen riesig. Endlich wieder mit anderen Leute gemeinsam an einer Startlinie stehen und eine Medaille ergattern. Doch so klar, ob das Rennen wirklich stattfinden könnte, war es bis kurz vor unserer Abreise aus Berlin nicht.

Tschirgant Sky Run Medaille Medal Imst


Premiere des Tschirgant Sky Run


Die Jungs und Mädels vom Veranstalter TrailMotion Tirol, einem begeisterten Trailrunningverein aus Imst, kämpften bis zuletzt bei den Behörden, damit die Premiere des Tschirgant Sky Runs am 12. Juni 2021 steigen durfte. Mit Erfolg. Zum Glück ließ die Pandemiesituation in Tirol das Rennen dann unter Hygieneauflagen doch zu. 

Namensgebend für das Rennen ist der 2.370 Meter hohe Berg Tschirgant, über dessen Gipfel gelaufen werden sollte und an dessen westlichen Fuß Imst liegt, wo im Stadion Imst das Race starten und enden sollte. Vier Distanzen standen bei der Premiere des Tschirgant Sky Run zur Auswahl, sodass für jeden etwas dabei war. Gelaufen werden konnte über 16 km, 26 km, 42 km oder 52 km, wobei die Rennen mit 800 HM bis 3.500 HM einiges an Aufstieg und noch viele bessere Ausblicke zu bieten hatten. Dabei waren die 16 km- und 42 km-Strecke jeweils mit etwas einfacheren Untergründen versehen, während die 26 km- und 52 km-Strecke deutlich anspruchsvollere Laufuntergründe zu bieten hatten.


Schnell noch etwas Bergluft schnuppern


Als Berliner fallen die Höhenmeter im Training für gewöhnlich recht gering aus. Deshalb konnten wir es nicht sein lassen und sind gleich am Donnerstagnachmittag kurz nach der Anreise die ersten Kilometer über die Trails geheizt. War das ein gutes Gefühl. Aber natürlich darf man es nicht übertreiben. Deshalb haben wir es am Freitag etwas gemütlicher Angehen lassen, um am Samstag zum Rennen fit zu sein. 

Die Startunterlagenausgabe am Freitag im Stadion Imst war gut organisiert, sodass wir alles notwenige innerhalb von wenigen Minuten hatten. Neben einigen Gutscheinen und Snacks war der Startbeutel mit einem Raceshirt und passenden Socken vom Tschirgant Sky Race gut gefüllt. Damit wir uns am Samstag im Start- und Zielbereich aufhalten durften, musste zudem eines der drei Gs nachgewiesen werden - genesen, geimpft oder getestet. Wer das erste oder zweite nicht vorweisen konnte, konnte sich problem- und kostenlos an einer von vielen Teststationen in Imst testen lassen. Bis zum Start war also alles super organisiert.


Endlich wieder Raceday


Es ist soweit - Tag X. Da der Start für die 26 Kilometer-Distanz um 7:30 Uhr geplant war, klingelte mein Wecker bereits um 5:00 Uhr. Nach einem gemütlichen Frühstück wurde noch schnell der Laufrucksack bestückt, bevor es in Richtung Startbereich ging. Damit dort genug Abstand gehalten werden konnte, wurden wir nach und nach in Startwellen zu je 10 Personen auf die Strecke geschickt.

Tschirgant Sky Run Trailrun Imst


Die ersten Kilometer verliefen recht flach, bevor es dann nach etwa 6 Kilometern aufwärts ging und nach und nach immer steiler wurde, schließlich wollten rund 1.900 Höhenmeter bewältigt werden. Aufgrund von Schneefeldern waren leider kurzfristig kleine Streckenänderungen notwendig (es wurde auf die Sicherheitsroute zurückgegriffen), was dazu führte, dass nach ca. 13 Kilometern nicht der Grat mit dem Gipfelkreuz erklommen wurde, sondern die Strecke einige Höhenmeter tiefer über den Sattel des Tschirgant führte. Natürlich schade, aber am Ende tat das der Schönheit der Strecke keinen Abbruch. Denn von oben hatte man einen wunderschönen Ausblick ins Gurgltal und ins gegenüberliegende Inntal, wirklich traumhaft!

Tschirgant Sky Run Peak Gipfel


Doch ein Spaziergang war der Aufstieg nicht, maximal beim Tempo bergauf. Vorbereitung auf solch ein Rennen ist in Berlin kaum möglich, weshalb ich bereits zur Hälfte ganz schön erschöpft war. Doch oben angekommen wurde es nicht unbedingt leichter. Insbesondere die ersten ein, zwei Kilometer bergab waren sehr steil und extrem technisch, was allerdings auch nicht anders zu erwarten war, wenn der Veranstalter folgendes auf seiner Website zur Strecke schreibt: „Ebenso der Technische Downhill lässt Trailrunning Herzen höherschlagen, ehe es wieder auf sanften Wiesen von Karres Richtung Karrösten geht.“

Teilweise mit Drahtseilen versehen war der erste Downhillpart sehr alpin, teilweise ohne festen, felsigen Boden und für meine (doch eher amateurhaften) Skills an der grenze des für mich machbaren. Ein Erlebnis war es allemal. Beim nächsten Mal sollte ich ggf. der Vernunft zuliebe doch eher die 16 km- oder 42 km-Distanz wählen, da diese vergleichsweise deutlich weniger technisch und dadurch auch für weniger erfahrene Trailläufer wie mich besser geeignet sein sollen. Doch in etwas langsamerem Tempo ging es auch für mich sicher bergab und einige Zeit später wurden die Wege immer breiter und besser, sodass ich es richtig rollen lassen und Gas geben konnte. AUA! :D Die Oberschenkel hatten in den nächsten Tage deutlich gezeigt, was sie davon hielten. Doch die atemberaubende Strecke war es allemal wert. Da ich gut versorgt war - ich halte unterwegs ungern an - konnte ich die ersten drei Verpflegungsstationen getrost auslassen, bevor ich an der vierten Station doch einmal Halt machte. Hier gab es Wasser und Iso zur Auswahl - feste Nahrung konnte aufgrund von Corona leider nicht geboten werden.

Doch nach der kleinen Stärkung mit leckerem Isodrink konnte ich auch die letzten Kilometer auf asphaltierter Strecke durch Imst bis zum Stadion laufen und mit meiner Leistung war ich sehr zufrieden. Zwischen 3:30 h und 4:00 h war mein Wunsch, am Ende standen im Ziel  3:45:50 h auf der Uhr. Erschöpft, aber glücklich konnten ich die Premiere des Tschirgant Sky Run bei herrlichem Wetter sehr genießen. Circa. 400 Läuferinnen und Läufer waren über die vier Distanzen verteilt mit dabei und die gute Organisation hat den Lauf wirklich zu einem Genuss gemacht. Dafür hat sich der Weg aus Berlin gelohnt, um mit Susi, Daniel und Sven endlich mal wieder gemeinsam an den Start zu gehen.

Tschirgant Sky Run Sports Insider Magazin Happy Moving Outdoors


Imst hat für Trailläufer einiges zu bieten


Sind wir ehrlich, ich habe noch eine Rechnung mit dem Tschirgant Sky Run offen. Denn aufgrund des Schnees konnten wir nicht ganz bis auf den Gipfel in 2.370 Metern Höhe. Das will ich nächstes Jahr ändern. Hast du auch Lust? Dann sei doch am 11. Juni 2022 mit am Start, wenn die zweite Auflage des Tschirgant Sky Runs auf dem Plan steht.

Darüber hinaus hat die Outdoorregion Imst als Trailparadies noch einiges mehr zu bieten. Neben dem Tschirgant Sky Run finden hier auch der Gletschermarathon, die Salomon 4 Trails und das Trail Triple mit dem Starkenberger Homerun statt. Vor allem aber gibt es den besten Kaiserschmarrn einfach nur in den Bergen - auch wenn mein selbstgemachter Schmarrn ebenfalls ganz passabel ist. 

Als Ausgleich zum Laufen bietet die AREA 47 in der Nähe eine Reihe von Actionhighlights wie Raftingtouren und auch eine Wake Area. Zudem kann man mit dem kostenlosen Imster Urlaubspass eine Reihe von Highlights kostenlos oder stark vergünstigt nutzen. Unter anderem gibt es kostenlosen Eintritt in die Water Area der AREA 47, einmal kann man pro Person pro Tag kostenlos mit der Imster Bergbahn fahren und noch viel mehr. Damit kann man gleich morgens mit der Bergbahn hoch in die Berge und die Wandertouren gleich mit mega Ausblicken genießen.

Ich komme auf jeden Fall wieder. Übrigens haben wir diesmal im frisch renovierten Stadthotel Eggerbräu gewohnt. Das war super mit seinem netten Personal und gerade einmal 10 Gehminuten vom Start- und Zielbereich entfernt. Zentraler geht’s kaum. 


Tschirgant Sky Run Medal Medaille


Anzeige I Bei der Reise handelt es sich um eine vom Tourismusverband Imst unterstützte Pressereise


Under Armour FLOW Velociti Wind im Test

 Anzeige: Der UA FLOW Velociti Wind wurde mir netterweise von Under Armour zur Verfügung gestellt.


In den letzten Wochen war ich rund 80 Kilometer mit dem neuen Fliegengewicht FLOW Velociti Wind von Under Armour unterwegs. Diese 241 Gramm (US 9) leichte Rennmaschine ist besonders für schnelle Trainingseinheiten und Rennen gemacht. Und natürlich lässt sich auch der neue FLOW mittels Live-Feedback zum Laufstil von Under Armour MapMyRun zu einem super Coach fürs Training machen 

Meine Erfahrungen mit dem Schuh findest du im hier verlinkten YouTube-Video.




Details zum FLOW Velociti Wind


Für Damen und Herren erhältlich.
- Sprengung: 8 mm
- Gewicht: 241 g
- Preis: ca. 160 €


Hast du Bock dir den neuen Under Armour HOVR Sonic zu kaufen? Dann findest du ihn unter anderem hier bei amazon*.

 


Hier findest du noch ein paar Impressionen zum neuen Under Armour FLOW Velociti Wind im Test:

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review Seite

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review Ferse

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review

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Test: Apple Watch Series 6 - zum Laufen geeignet?


Anzeige: Die Apple Watch wurden mir netterweise von Apple zur Verfügung gestellt.


Braucht man zum Laufen wirklich eine Laufuhr, wenn man seine Trainingseinheiten tracken und gleichzeitig sein Smartphone zuhause lassen will? Oder reicht auch eine Smartwatch wie die neue Apple Watch Series 6*? Darum geht es in diesem Testbericht. Wer es lieber visuell mag, kann sich meine Erfahrungen mit der neuen Watch auch in Videoform bei YouTube anschauen... 😉



Apple Watch Series 6 Laufen Running


Der Unterschied zu reinen Laufuhren


Smartwatches und Laufuhren gleichen sich in den letzten Jahren immer mehr an. Während High-End Laufuhren immer smarter werden und sich der Funktionsumfang beispielsweise durch Musikstreaming, kontaktloses Bezahlen, den Wetterbericht und sogar Spiele erweitert, fokussiert sich die Apple Watch von Generation zu Generation immer mehr auf die Gesundheit seiner Träger.

Doch auch wenn sich hier die Funktionen angleichen, gibt es gerade in baulicher Hinsicht unterschiede. Bei Laufuhren liegt am Ende des Tages der Fokus doch stärker auf dem Laufen bzw. auf Sport, weshalb in der Regel Verschiedene Buttons für Start und Stopp, Pausen, Runden und Co. vorhanden sind. Das Erleichtert das Training gerade bei Bahn- und Intervalltrainings sehr, da man einfach auf Knopfdruck bspw. eine neue Runde tracken kann. Die Apple Watch* wiederum wird vor allem über den Touchscreen bedient und hat lediglich eine Seitentaste und die digitale Krone, mit der es sich durch das Menü gehen lässt. Das macht die Bedienung bei Intervallen oder auf der Bahn nicht unbedingt leichter. Vor allem nicht mit verschwitzten Fingern. Auch wenn die Apple Watch meiner Erfahrung mit Schweiß an den Fingern mittlerweile sehr gut zurechtkommt und das - im Gegensatz zu Wasser / Regen - fast kein Problem mehr darstellt, muss man dennoch zum Bedienen auf das Display schauen. Eine neue Runde ohne den Blick von der Strecke zu entfernen? Eher nicht möglich.


Laufen mit der Apple Watch - die passende App


Will man einfach loslaufen, sein Training aufzeichnen und das Training hinterher auswerten, ist das mit der Apple Watch und seinen diversen Apps zum Trainieren prima möglich. Mit Apples eigener Sport-App namens Training lassen sich dutzende verschiedene Sportarten tracken und beim Laufen - sofern gewünscht - vor dem Training ganz einfach Ziele für die Distanz, Pace oder den Kalorienverbrauch festlegen, zu denen man dann während des Trainings Hinweise kriegt. 

Apple Watch Series 6 Laufen Running Ziele



Darüber hinaus gibt es aber auch eine Reihe von kostenlosen und kostenfreie Drittanbieterapps, die alles ihre eigenen Vorteile haben. Deshalb lohnt es sich auch zu schauen, ob für einen persönlich eine andere App noch praktischer ist.

Nutzt man die App MapMyRun von Under Armour und hat dazu die passenden Laufschuhe aus der Connected Footwear-Kollektion von Under Armour, bei denen die Schuhe mit einem integrierten Sensor ausgestattet sind, kann man sogar während des Laufens akustisches Feedback zum Laufstil über den Lautsprecher der Watch oder Bluetoothkopfhörer und auch auf dem Display angezeigt bekommen. Das ist meiner Ansicht nach ein Meilenstein, was das Training angeht und ein wirklicher Mehrwert. Dadurch lassen sich gezielt Technik-/ Laufstiltrainings in das Training integrieren und das Risiko für typische Läuferverletzungen wie Shin Splints oder das Läuferknie minimieren und gleichzeitig die Effizienz beim Laufen steigern.

Apple Watch Series 6 Laufen Running MapMyRun Under Armour
Training mit der App MapMyRun von Under Armour



Ein weitere Verbesserung findet man mittlerweile bei Strava vor. Klar, kann man seine Trainings direkt mit der App von Strava aufzeichnen, aber jede App hat nunmal seine Vor- und Nachteile und mir ganz persönlich war die App bisher auf der Watch zu unübersichtlich, während ich die App auf dem iPhone liebe und dort vor allem gern meine Radtouren aufzeichne. Wollte man bis dato Trainings mit einer anderen App aufzeichnen und in Strava importieren, war das tendenziell etwas umständlicher und nur mittels Workaround möglich. Mittlerweile hat Strava den nötigen Zugriff auf die Trainingsdaten über die Health-App von Apple, in der alle Daten zusammenlaufen. Dadurch lässt sich ein absolviertes Training ganz einfach auch im Nachgang auf dem iPhone in der Strava importieren, worauf ich lange gewartet habe.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Strava Upload



Offline-Karten im GPX-Format lassen sich mit der kostenpflichtigen App WorkOutDoors (6,99€ im AppStore, Stand 11/2020) auf die Watch bringen, sodass man gerade im Gelände auch mit vorgegebenen Routen laufen kann, was gerade beim Trail Running praktisch ist.

 Das Auswerten der Trainings ist anschließend am besten auf dem iPhone möglich. Hier lassen sich sämtliche Details der Trainings ansehen, um sie in die Trainingssteuerung mit einfließen zu lassen.


Besonders praktische Features


Für präzisere Daten beim Bewegen misst der neue, immer aktive barometrische Höhenmesser durchgehend und in Echtzeit Höhenunterschiede, was besonders im Gelände wie beim Laufen in den Bergen spannend sein kann. 

Zudem kann man die Apple Watch* mit einer eSim ausstatten und ist somit mobil erreichbar. Das finde ich beim Laufen sehr praktisch, weil ich dadurch mein Handy zuhause lassen und im Notfall dennoch einen Notruf absetzen kann. Zudem kann man dadurch unterwegs Musik streamen (sofern man einen Datentarif hat) und noch viel mehr. Auch die  automatische Sturzerkennung nutzt das Mobilfunknetz. Sollte die Apple Watch feststellen, dass du gestürzt bist, startet ein Alarm. Reagierst du darauf nicht innerhalb von 60 Sekunden und schaltest diesen Alarm nicht ab, wird ein Notruf abgesetzt. Im Zweifelsfall kann die Apple Watch also Leben retten. Wichtig: Bei den Gehäusevarianten aus Edelstahl und Titan kann direkt eine eSim verbunden und das Mobilfunknetz genutzt werden. Die Vorausrüstung ist nicht beim Aluminiumgehäuse gegeben. Bei diesem musst du die mit einem Aufpreis (ca. 100€, Stand 11/2020) verbundene Variante "GPS + Cellular" der Apple Watch kaufen.

Als angenehm finde ich auch die Vielfältigkeit was Musik und Co. beim Laufen angeht. Mittlerweile kann man nicht nur Apple Music, sondern Spotify auf der Apple Watch nutzen und in der Beta-Variante mit Spotify direkt Musik online streamen. Dafür war früher immer das iPhone in Reichweite notwendig. Auch hierfür wird ein Mobilfunkverbindung bzw. WIFI in der Nähe benötigt. Zudem kann man wie gewohnt seine Podcasts, Hörbücher, etc. direkt auf die Watch laden und hat somit genug Hörgenuss für kurze und lange Laufrunden parat.

Apple Watch Series 6 Laufen Running



Ein Brustgurt zur Pulsmessung ist nicht nötig, da der grün blinkende, optische Herzfrequenzsensor am Handgelenk ziemlich genau misst. Ausfälle und deutliche Abweichungen in der Messung sind dabei meiner Erfahrung nach äußert gering. Wer dennoch lieber einen Brustgurt trägt, kann einen mittels Bluetooth mit der Apple Watch koppeln.


Schneller laden, mehr Laufspaß?


Im Vergleich zur Vorgängerin Series 5 soll der Akku der Apple Watch Series 6 stärker geworden sein. Tatsächlich habe ich abends ein paar Prozent mehr an Akkukapazität zur Verfügung stehend, allerdings ist das eher nicht der Rede wert. Es bleibt dabei, einmal am Tag muss die Apple Watch aufgeladen werden, wenn man jeden Tag damit Sport machen will und die Uhr regelmäßig nutzt. Bei wenig Nutzung komme ich auch mal auf anderthalb Tage, aber das bringt mich nicht wirklich weiter. Ich habe ja nicht überall das Ladekabel für die Watch dabei. Also wird einfach jeden Abend eine bis anderthalb Stunden aufgeladen. Wesentlich verbessert hat sich jedoch die Ladezeit. Apple sagt selbst, die Uhr lasse sich mittlerweile innerhalb von 60 Minuten von 0 auf 80% und in 90 Minuten bis auf 100% laden. Und das kann ich vollkommen unterschreiben. Vorher waren das circa 1,5 bis 2,5h und damit gibt es eine deutliche Verbesserung.

Einen Marathon konnte ich mit dem Akku der Series 5 problemlos laufen. Mangels Laufveranstaltungen aktuell konnte ich das mit der Series 6 leider nicht testen. Daran wird sich aller Wahrscheinlichkeit nichts geändert haben. Auch ein 30km oder 35km als Training, bei dem ich gleichzeitig Musik gehört habe, war nie ein Problem. Bei einem deutlich längeren Ultra wird der Akku aber wahrscheinlich nicht bis zum Ende mitspielen.

Dafür ist das Display nun aber auch bei gesenktem Arm heller. 500 statt 200 nits sollen bei Always-On auch das Display besser ablesbar machen, wenn man nicht explizit den Arm hebt, um das Display abzulesen. Das macht sich beim Training draußen bemerkbar und ist wirklich besser. 


Die Zukunft der Gesundheit. Am Handgelenk.


Das ist der Slogan der neuen Apple Watch. Und der ist auch Programm. Das Thema Gesundheit wird wirklich groß geschrieben und findet sich sich an allen Ecken und Enden wieder.

Die Watch misst beim Sport und auch im Alltag die Herzfrequenz. Ist sie zu niedrig oder zu hoch, bekommt man einen Warnhinweis. Ist das der Fall, kann man den Herzrhythmus per Ein-Kanal-EKG checken und die ermittelten Daten auch als PDF-Datei an seinen Arzt schicken.

Apple Watch Series 6 Laufen Running EKG ECG



Ganz neu ist die Messung des Blutsauerstoffgehalts. Dieser kann theoretisch einiges über den aktuellen Gesundheitszustand und mögliche Erkrankungen aussagen. Jedoch fehlen hier noch abschließende Studien, weshalb Apple diese Funktion nur als Fitnessfeature bewirbt und ausdrücklich nicht als Messung nach medizinischen Standards. Dementsprechend erhält man auch keine wirklich konkreteren Hinweise, was der aktuell ermittelte Grad des Sauerstoffgehalts im Blut aussagt. Lediglich einen Prozentwert, der bei mir in der Regel zwischen 90 und 100% lag. Interessant, aber unterm Strich ohne Mehrwert, wenn man damit selbst nichts anfangen kann. Zudem ist eine Messung nur möglich, wenn der Arm wirklich still ist und nicht bewegt wird. Eine Messung während des Sports ist damit also aktuell ausgeschlossen.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Blutsauerstoff



Praktischer finde ich deshalb die Funktion, dass man beim Heimkommen ans Händewaschen erinnert wird und beim Händewaschen auch immer ein Countdown von 20 Sekunden herunterläuft. Ich wasche mir recht häufig die Hände. Wie lange jedoch 20 Sekunden sein können, das war mir vorher gar nicht so bewusst. Für mich ein sehr praktisches Feature angesichts der aktuellen Situation.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Händewaschen



Genauso gut finde ich, dass die Apple Watch die Lautstärke in der Umgebung misst und auch hier Warnhinweise anzeigt, wenn es zu laut wird und wie man sein Gehör schützen kann.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Geräusche



Und der Schlaf kann seit dem neuesten iOS-Release getreckt werden. Die Auswertung der Daten ist jedoch etwas mau und oberflächlich. Man sieht lediglich die Gesamtschlafdauer, wie die Entwicklung in letzter Zeit war und etwaige Unterbrechungen im Schlaf. Da geht noch einiges, was die Differenzierung einzelner Schlafphasen angeht. Gut ist jedoch, dass man abends Hinweise zum Schlafengehen bekommt und wie man besser einschlafen kann. Es geht also mehr um Erstellung und Einhaltung von Schlafplan, als die Analyse des Schlafs.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Schlaftracking Sleep



Individueller geht's kaum 


Als wirklichen Mehrwert empfinde ich, dass die Apple Watch optisch so vielseitig ist. Während reine Laufuhren für meinen Geschmack im Alltag doch oft etwas zu sportlich aussehen, lässt sich die Apple auch in der Freizeit oder auch auf der Arbeit zum Anzug gut tragen. Das liegt einerseits an der dezenten Form und Größe, den verschiedenen Farben und Materialien und den vielen Armbändern, die sich in wenigen Sekunden wechseln lassen.

Die Große Qual der Wahl fängt eben schon beim Material des Gehäuses an. Die Series 6 gibt es in Aluminium, Edelstahl und Titan. Dazu kommen je nach Material nochmal verschiedene Farben von Grau, über Silber, Gold, Blau bis Rot. Meiner Meinung nach lohnt sich der Aufpreis beim Gehäuse von Aluminium zu Edelstahl. Ich hatte die Apple Watch Series 3 und 4 in Aluminium, die Series 5 und 6 nun in Edelstahl. Und Edelstahl ist einfach wesentlich unempfindlicher was Kratzer angeht. Nach einem Jahr hatte meine Series 5 keinen Kratzer im Gehäuse und nur einen leichten Chip im Glas am Übergang zum Gehäuse. Stabil ist die Watch also auf jeden Fall. Und auch bis 50m Wasserdicht. Duschen, Plantschen, Schwimmen, alles kein Problem.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Armbänder



Erstaunlich ist, dass Apples Armbänder der ersten Stunden selbst heute noch an der Series 6 verwendbar sind. Das nenne ich mal nachhaltig. Ich habe mittlerweile gut ein Dutzend Armbänder aus Stoff, Silikon und Edelstahl. Die kann ich von Modell zu Modell einfach mitnehmen und je nach Outfit fix tauschen. Zum Anzug auf Arbeit gern das Milanaisearmband, zum Sport das bunte Silikon Loop. Und da auch Armbänder von Drittherstellern funktionieren, gibt es optisch kaum Grenzen. Wenn dann nur noch die Auswahl zum passenden Outfit so einfach wäre... ;)

Und das Zifferblatt kenn noch weniger Grenzen, was die eigene Gestaltung angeht.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Zifferblatt




Mein Fazit zur Apple Watch Series 6 beim Laufen


Wenn du oft auf der Bahn trainierst, Intervalle läufst oder nach Herzfrequenzzonen unterwegs bist, wird dich die Apple Watch beim Training vermutlich nicht zu 100% glücklich machen. Auch ein 100 Kilometer Ultra dürften nicht unbedingt die Sache einer Apple Watch sein. Dann wird eine reine Laufuhr wohl die bessere Wahl sein.

Willst du einfach nur laufen und deine Trainings hinterher auswerten, ist die Apple Watch gut geeignet. Insbesondere weil sie einen super Spagat zwischen Sport- und Alltagsuhr hinbekommt, wie es für mich bisher keine reine Laufuhr hingekriegt hat. Dafür sind einfach solche Kleinigkeiten für verantwortlich, die das Leben erleichtern, wie Apple Pay zum kontaktlosen Bezahlen. Siri, als Sprachassistentin. Oder auch die vielen Apps aus dem App Store auf der Uhr, die vom Wetterbericht bis zu den Fußballergebnissen fast alles möglich machen.

Wissen sollte mann, dass die Apple Watches* nur mit einem iPhone nutzbar sind. Mit einem Android Smartphone lässt sich die Watch nicht koppeln. Abhilfe schafft hier lediglich die Familienkonfiguration. Hast du ein iPhone, kannst du darüber auch die Watches deiner Familienmitglieder konfigurieren und als Elternteil für deine Kinder auch spezielle Vorgaben zur Sicherheit einstellen.

An das tägliche Laden der Uhr habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Schön ist es aber nicht unbedingt. Ein bisschen mehr Leistung wäre schon wirklich cool, da dann wohl auch lange Ultras kein Problem mehr wären. Die Mobilfunkverbindung und die damit erhöhte Sicherheit aufgrund leichter abzusetzender Notrufe schätze ich beim Laufen jedoch sehr.

Unterm Strich hat es also einen Grund, warum ich nun in der vierten Generation die Apple Watch nutze und seit bald drei Jahren fast ausschließlich damit unterwegs bin.

Preislich startet die Apple Watch übrigens bei ca. 420€ im Aluminiumgehäuse und bei 710€ mit Edelstahl. Titan und Sondereditionen wie von Hermès sind noch einmal teurer (Stand 11/2020).

Apple Watch Series 6 Laufen Running




Werbung - Hier kannst du die neue Apple Watch direkt kaufen:

   



Hier findest du meine Testberichte zu den Vorgängermodellen der Apple Watch:


Test: Apple Watch Series 5 - Lohnt sich der Umstieg für Läufer?


Mit der Apple Watch Series 6 laufen - Apples Smartwatch im Test


Apple Watch Series 6 Laufen Running Guten Morgen Good Morning



Trailrunning in Imst - Premiere des Starkenberger HOMERUN

 Endlich wieder eine Medaille


Ich hatte ehrlich gesagt nicht mehr damit gerechnet. Aber manchmal kommt es doch anders als man denkt und nun ist sie da, meine erste „richtige“ Medaille in diesem Jahr. Richtig insofern, als dass ich sie bei einem echten Lauf bekommen habe. Nix mit virtuell oder sonst wie. Live und in Farbe. Vor Ort. Mit Hygienekonzept und Abstand. Unglaublich. Aber zurück zum Anfang.

Aufgrund der aktuellen Pandemie hagelte es in den letzten Monaten Absagen ohne Ende. Der Rennkalender wurde mächtig durcheinander gewirbelt und es schien, als wäre all die harte Arbeit und Vorbereitung im Winter und beginnenden Frühjahr umsonst gewesen. Umso gespannter war ich, als es hieß, dass der Starkenberger HOMERUN dennoch Premiere feiern sollte. Und nicht nur als einfacher Lauf. Die Jungs und Mädels von Plan B - auch die Macher des Transalpine Runs - machten aus dem neuen Starkenberger HOMERUN gemeinsam mit Hauptsponsor DYNAFIT dieses Jahr einmalig ein dreitätiges Lauffest, das unter dem Namen DYNAFIT Trail Run3 Imst/Tirol vom 18. bis 20. September 2020 in ein Paradies für Trailläufer verwandeln sollte. Dabei zählte vor allem der Teamgeist, denn sowohl Starkenberger HOMERUN als auch DYANAFIT Trail Run3 waren als Team-Events für jeweils zwei Sportlerinnen und Sportler angelegt, wobei es mehrere Wertung (Frau/Frau, Mann/Mann und Mixed in jeweils drei Alterswertungen) gab.

Zieleinlauf Starkenberger Homerun
Foto: Plan B Events


Laufen im Herzen Tirols


Imst liegt im Herzen Tirols zwischen den Lechtaler Alpen im Norden und den Ötztaler Alpen im Süden und bietet alles, was das Herz eines outdoorbegeisterten Abenteurers höher schlagen lässt. Laufen, Wandern, Radfahren, Klettern - die Natur lädt zu alpiner Action ein. Und das wollten wir nutzen. Deshalb war unsere viertägige Reise nicht nur mit dem Ziel verbunden erfolgreich beim Starkenberger HOMERUN mitzulaufen, sondern möglichst vielfältig die Schönheit der Alpen zu genießen. Und was das angeht, kann man auf unzähligen Wanderwegen in und um Imst unterwegs sein. Eine richtige Perle ist dabei der circa 59 km lange Starkenberger Panoramaweg. Dieser führt vom wunderschönen Fernsteinsee am Fernpass zum Schloss Landeck und hält tolle Ausblicken auf Berge und Täler bereit. Ein Highlight ist dabei die märchenhafte Salvesenklamm. 

Fernsteinsee Starkenberger Homerun
Foto: Andi Frank


Der neue Homerun


Zum Glück war der Starkenberger Panoramaweg zentraler Bestandteil des Starkenberger HOMERUN, sodass man diesen (zumindest auf Teilabschnitten) gleich auf etwas schnellere Weise genießen konnte. Denn beim Starkenberger HOMERUN laufen die Beiden Athleten eines Teams jeweils an zwei unterschiedlichen Startpunkten auf dem Panoramaweg los und treffen sich dann in der Mitte in Imst - einer auf der Nord- und der andere auf der Südroute. Deshalb heißt er auch Homerun. Dabei bietet der Lauf die Wahl zwischen einer Short- und Long-Variante, sodass man auch als Flachlandtiroler wie ich ganz angenehm mitlaufen kann, wenn man Berge nicht so gewohnt ist.

Auf der Nord-Route hatte man die Wahl zwischen SHORT von Obtarrenz bis Imst mit ca. 10,6km länge, 209 Höhenmeter im Aufstieg und 650 Höhenmeter im Abstieg oder LONG von Fernsteinsee bis Imst mit ca. 25,7 km länge, 1.061 Höhenmeter im Aufstieg und 1.228 Höhenmeter im Abstieg.

Screenshot: starkenberger-homerun.com



Auf der Süd-Route hatte man die Wahl zwischen  SHORT von Mils bis Imst mit ca. 10,7 km länge, 602 Höhenmeter im Aufstieg und 594 Höhenmeter im Abstieg oder LONG von Landeck bis Imst mit ca. 29,4 km länge, 1.676 Höhenmeter im Aufstieg und 1.705 Höhenmeter im Abstieg.

Foto: Starkenberger-homerun.com



Die Anmeldung für den HOMERUN kostete dabei 35€ bzw. 45€ pro Person (Short bzw. Long) und beinhaltet neben dem Startplatz, der Zielverpflegung, Medaille und Kleideraufbewahrung/-transport einen verhältnismäßig üppig gefüllten Goodiebag mit verschiedenen Proben, ein Startnummernband von DYNAFIT, den Busshuttle zum jeweiligen Startbereich ab Imst und einen Gutschein über 9€ für ein Pastagericht in mehreren teilnehmenden Restaurants und Hotels als „Pastaparty light“. Das fand ich in Summe sehr fair. Eine zusätzliche Chipmiete war nicht notwendig, weil die Startnummer einen Einmalchip enthielt.

Der Lauf selbst war dabei ein wahrer Genuss - wenn auch kein leichter. Doch gerade die Schlussetappe hinab durch die wunderschöne Rosengartenschlucht - die es bei Tempo ganz schön in sich hatte - war optisch ein wahrer Leckerbissen. Aufgrund von Covid-19 durften nicht so viele Sportler mit am Start sein und so kam es, dass das Teilnehmerfeld recht aufgelockert war und ich einen Großteil der Strecke alleine absolvierte und absolut meine Ruhe hatte. Nur hin und wieder standen ein paar Streckenposten, die auf unsere Sicherheit Acht gegeben haben. Das war super. Ich hatte zwar mitgekriegt, dass sich auf den Long-Strecke ein paar Personen verlaufen hatten, weil der die Führenden in einer Gruppe falsch abgebogen waren, aber zumindest über die Ausschilderung meiner Short-Strecke kann ich nichts negatives feststellen. Ganz im Gegenteil. Alle paar Meter gab es Hinweise zur Streckenführung, sodass man auch als Neuling auf den Trails und im Wald problemlos auf dem richtigen Weg bleiben konnte.

Salvesenklamm Starkenberger Homerun
Durch die Salvesenklamm auf der Nord-Route // Foto: Audi Frank



Drei Läufe, ein Event - der  DYNAFIT Trail Run3



Wie eingangs erwähnt wurde die Premiere des Starkenberger HOMERUN dieses Jahr etwas erweitert. So konnte man sich nicht nur für den HOMERUN am Samstag anmelden, sondern gleich auch für einen Bergsprint am Freitag und einen noch längeren Traillauf am Sonntag. Hier kommen aber wirklich nur die Harten in den Garten, denn dafür ist doch schon etwas Erfahrung in Sachen Laufen in den Bergen praktisch, vor allem eine gute Kondition. Denn die vielen Meter bergauf und bergab können in den Beinen eines Berliners wie mir schnell für Muskelkater sorgen. 😉

Den Auftakt des DYNAFIT Trail Run3 machte also ein circa sieben Kilometer langer Bergsprint von Jerzens auf den Hochzeige, bei dem es 1.205 Höhenmeter im Aufstieg zu besiegen galt. Belohnt wurde man dann oben angekommen mit einem herrlichen Ausblick. Die zweite Etappe am Samstag war dann die Long-Variante des HOMERUN, bevor am Sonntag quasi als Finale der DYNFIT Trail Run Imst anstand. Dieser Lauf führte über 33 Kilometer mit jeweils 2.270 Höhenmeter im Aufstieg als auch im Abstieg von und nach Imst und begann quasi umgekehrt wie der HOMERUN mit der Rosengartenschlucht, durch die man diesmal hinauf nach Hochimst lief, wo die Strecke dann dem Imster Höhenweg folgte und der Gipfel des Laggers, der Ödkarlekopf und der Pleiskopf folgten.

Für die Gesamtwertung wurden dann die Zeiten vom Bergsprint und Homerun mit der langsameren Zeit der beiden Teamkameraden beim DYNAFIT Trail Run Imst addiert. 

Rosengartenschlucht Starkenberger Homerun
 Die Rosengartenschlucht in Imst // Foto: Audi Frank



Besonderheiten aufgrund der gegenwärtigen Pandemie


Das „neue Normal“ ist auch beim Laufen angekommen. Aufgrund der aktuellen Umstände galt im Start- und Zielbereich eine Maskenpflicht. Genauso musste man einen Fragebogen über mögliche Covid-19 Symptome ausfüllen, damit man starten durfte. Zudem musste man das Ziel recht rasch nach dem erreichen verlassen, konnte aber im Umfeld des Ziels noch verweilen und die Zielverpflegung genießen. Diese bestand aus einer Flasche Apfelschorle einem Käse- oder Wurstbrötchen nach Wahl, einem Müsliriegel und einem Apfel. 

Medaille Starkenberger Homerun
Endlich wieder Medaillen // Foto: Klaus Fengler


Mein Fazit



In Summe hat es sich wirklich gelohnt zur Premiere des Starkenberger HOMERUN zu fahren. Auch wenn der Weg von Berlin natürlich schon ein Stück weit ist, wurde wir dieses Jahr mit bestem Wetter (ca. 25 Grad Celsius) belohnt und überall sehr gastfreundlich von den Einheimischen aufgenommen. Und wir waren beim HOMERUN so erfolgreich, dass es für meinen Kumpel Sven Abraham vom Run Pack und mich für den 4. Platz in der Teamwertung gereicht hat.

Am liebsten hätte ich die Long-Distanz oder sogar den vollen DYNAFIT Trail Run3 mit allen drei Wettbewerben absolviert. Ehrlich gesagt war mir das aber doch etwas zu Anspruchsvoll, da ich seit zwei Jahren nicht mehr in den Bergen und dementsprechend kaum im Training dafür war und mir auch die Erfahrung gefehlt hat. Deshalb hatten wir einige Zeit für andere Aktivitäten vor Ort. Nächste Mal hätte ich aber auf jeden Fall Lust auf die lange Distanz.

Starkenberger Homerun Ziel
Sven, Daniel und ich im Ziel


Was kann man sonst so in Imst erleben?



Wenn du also auch mal beim Starkenberger HOMERUN an den Start gehen willst (die nächste Ausgabe findet am 18. September 2021 statt), dann kann ich dir empfehlen deine Reise etwas auszudehnen. Wir haben beispielsweise folgende Sachen erlebt:

Wasserspaß in der AREA 47: Der größte Outdoor-Freizeitpark in Österreich bietet eine Menge Action. Wir haben die Rafting Tour auf dem Inn durch die Imster Schlucht gemacht. Mega spaßig! Aber nicht nur Rafting ist möglich. Die AREA 47 bietet dir eine Riesen Water Area mit diversen Rutschen und Sprungmöglichkeiten, eine eigen Wake Area, einen Hochseilgarten, Canyoning und vieles mehr. Langweilig wird es hier auf jeden Fall nicht. 


Alpine Coaster: „Die längste Alpen-Achterbahn“ ist eine Sommerrodelbahn, die von der Mittelstation der Imster Bergbahn über 3,5 km Länge ins Tal fährt. Dabei überwindet man mit ordentlich Speed die 500 Meter Höhenunterschied und kriegt in den Steilkurven und Wellen einen ordentlichen Adrenalinkick.


Weinverkostung im Weingut Flür: Das familiäre Weingut im Imster Nachbarort Tarrenz lädt in ihrem gemütlich ausgebauten Weinstadel dazu ein die Zeit zu vergessen, auf unkomplizierte Art leckere Weine zu entdecken und etwas über den Weinbau in Tirol zu lernen. Man bekommt einen Einblick in den Weinkeller und Besonderes Highlight: Der Weinstadel war früher mal der Heuboden des familiären Bauernhofs und verbindet die Historie des Hofs mit modernem Design.


Wir haben übrigens im Alpenhotel Linserhof übernachtet. Ein mega Ausblick dort! Das Hotel liegt ein Stück abseits vom Ortskern und ist dafür umso ruhiger und schöner. Wer Erholung sucht, wird sie hier finden. Schwimmbad (innen) und Schwimmteich laden nach einer langen Wanderung zum Erfrischen und Entspannen ein.


Hier noch ein paar Impressionen aus Imst und vom Rennen


Starkenberger Homerun Start

Foto: Andi Frank

Salvesenklamm Starkenberger Homerun
Foto: Andi Frank

Rosengartenschlucht Starkenberger Homerun
Foto: Andi Frank



Rosengartenschlucht Starkenberger Homerun Imst

Ziel Imst Starkenberger Homerun



Under Armour HOVR Sonic 3 im Test

Anzeige: Der UA HOVR Sonic 3 wurde mir netterweise von Under Armour zur Verfügung gestellt.

In den letzten Wochen war ich über 165 km mit dem HOVR Sonic 3 von Under Armour unterwegs. Dieser komfortable und gleichzeitig recht leichte Schuh ist besonders für längere und gleichzeitig schnellere Laufrunden gedacht. Zusätzlich ist er mit dem Echtzeit-Coaching von Under Armour MapMyRun ausgestattet, sodass er dich - sofern du es möchtest - während des Laufens mit Lauftipps versorgt.

Meine Erfahrungen zu dem Schuh findest du im hier verlinkten YouTube-Video.




Details zum HOVR Sonic 3


Für Damen und Herren erhältlich.
- Sprengung: 8 mm
- Gewicht: 289 g (Männer)/ 230 g (Frauen)
- Preis: ca. 120 €


Hast du Bock dir den neuen Under Armour HOVR Sonic zu kaufen? Dann findest du ihn unter anderem hier bei amazon*.




Hier findest du noch ein paar Impressionen zum neuen Under Armour HOVR Sonic 3 im Test:


Under Armour HOVR Sonic 3 Test Review

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Under Armour HOVR Sonic 3 Sohle Sole test

Under Armour HOVR Sonic 3 Test Review

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