Warum mein erster Marathon nicht mein letzter geblieben ist

19:28 kulikeljudi 0 Comments

Foto: Nike

Wenn Leute mich fragen, warum ich laufe, könnte ich ehrlich gesagt eine Ewigkeit über die ganzen schönen Seiten des Laufens und die vielen Gründe dafür sprechen. Für mich ist Laufen einfach mehr als nur ein Hobby. Läufer zu sein ist für mich eine Art Lifestyle. Zu den besonders schönen Erlebnissen als Läufer gehört definitiv der Zieleinlauf bei einem Marathon. Besonders weil zu einem erfolgreichen Marathon so viel mehr gehört, als nur einmal die 42 Kilometer zu laufen. Marathon ist Kampf, Schweiß, Mühe, Schmerz und ganz viel Freude. Vor allem aber fühlt sich der Geist nach jedem einzelnen Lauf, den unzähligen Metern im Training und den Straßenläufen im Voraus so erfrischt an. Bei nichts kann ich besser abschalten.

Deshalb war ich auch sofort Feuer und Flamme, als mich vor kurzem mein Freund Morten von gettheworldrunning gefragt, ob ich nicht einen kleinen Gastbeitrag für seinen Blog schreiben möchte. Gesagt, getan. Einige von euch kennen ihn bestimmt schon. Falls du ihn noch nicht gelesen hast, findest du ihn hier.

Viel Spaß beim Lesen! ;-)




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Wie du auch im Winter weiter trainieren kannst

14:06 kulikeljudi 0 Comments


Leise rieseln die Schneeflocken, unter den Füßen knarzt bei jedem Schritt der Schnee, während der Atem vor der Nase kondensiert und man über weiße Wiesen und Felder in die Ferne gucken und den Ausblick genießen kann.

Wenn es doch nur tatsächlich so schön wäre. Wovon Dorfkinder im Winter nur so schwärmen, kann ich als Großstädter nur träumen. Für mich ist Winter dunkel, matschig und dreckig. Aber egal wo du laufen gehst, mit ein paar Tipps und Tricks kommst du gut durch die eisige Jahreszeit ;-)
Foto: Saskia Hering
Die richtige Ausrüstung

Achte bei der Auswahl deiner Kleidung darauf, dass sie dich vor Kälte, Nässe und Wind schützt. Dabei sind mehrere dünne Schichten sinnvoller, als wenige und dafür dicke. Als Faustregel gilt immer, dass man leicht frieren sollte, wenn man das Haus verlässt.

Ein kleines Beispiel wie es aussehen könnte:
 - Kompressions-/ Thermounterwäsche
 - Laufshirt (ggf. mehrere und auch langärmlig)
 - Laufjacke (wind und wasserabweisend)
 - Tights (gibt extra dickere für den Winter)
 - Shorts 
 - Warme Socken
 - Handschuhe
 - Mütze/ Stirnband
 - Schuhe mit gutem Profil (ggf. Spikes/ Schneeketten)
Außerdem kann ein gewisser Mundschutz in Form eines Schals o.ä. bei Minustemperaturen durchaus sinnvoll sein. Und auch zwei paar Socken helfen dir durchaus, dafür musst du vielleicht deine Schnürung in den Schuhen etwas weiter machen.

Worauf du beim Laufen an sich achten solltest

Du bist nun bereit loszulaufen. Doch Laufen im Winter muss auch gelernt und vorbereitet sein, denn es gilt einiges zu beachten.

Bereite deinen Körper auf die Anstrengung vor. Besonders bei der Kälte solltest du deinen Körper erwärmen, damit dein Körper beweglich ist und du so Verletzungen vorbeugst.

Viele, die im Frühjahr direkt mit einem Marathon starten wollen, müssen auch bei Schnee und glätte  25, 30 oder 35km am Stück laufen.
Dabei solltest du genau wie im Sommer auch im Winter auf genügend Flüssigkeitszufuhr achten. Nur, weil es nicht so heiß und trocken wie im Sommer ist, heißt es nicht, dass du gleich viel weniger verbrauchst. Achte also darauf, dass du genügend trinkst!
Es kann sich auch durchaus anbieten nicht so einen lange Strecke am Stück zu laufen, sondern den Lauf zu unterteilen, sprich:
Du läufst 10km, gehst kurz zuhause rein und trinkst etwas warmes, stärkst dich mit ein paar Kohlenhydrate, wechselst deine unterste (durchgeschwitzte) Klamottenschicht und rennst die nächste Runde, bevor du wieder kurz zuhause einkehrst und wiese so eine kurze Pause einlegst.
Dadurch kannst du auch sehr gut vorbeugen, dass du beim Laufen unterkühlst!

Außerdem musst du besonders im Winter auf deine Umwelt achten. Es ist glatt und rutschig draußen. Das tückische ist, dass Schnee und Dunkelheit dich manche vereiste Stellen im Voraus gar nicht richtig sehen lassen. Deshalb bietet es sich durchaus an, mit Spikes, Schneeketten o.ä. zu laufen.
Achte außerdem auf den Verkehr um dich herum. Besonders wenn es schnell dunkel ist, gilt es sehen und gesehen zu werden. Ein paar Tipps dazu findest du hier ;-)

Zu guter Letzt: Höre auf deinen Körper! Gerade wenn es draußen eisig kalt ist, solltest du kein Risiko eingehen. Du schwitzt schnell, aber die Kälte draußen kühlt dich dadurch u.U. noch mehr aus. Wundere dich auch nicht, wenn du im Winter etwas langsamer läufst als gewohnt. Du hast viele Schichten an, die dir ein wenig deiner Flexibilität nehmen, außerdem solltest du auf eisigen Oberflächen nicht unbedingt Sprints etc. einlegen. Blaue Lippen, blasse oder sogar etwas gerötete, taub anfühlende Haut? Warnsignale du hören musst auf. Möge die Macht mit dir sein ;-)