Brauche ich als Sportler wirklich Nahrungsergänzungsmittel?

07:58 kulikeljudi 1 Comments


Heute möchte ich mich mal dem Thema Nahrungsergänzungsmittel widmen. Wie ihr wisst, halte ich mich in Bezug auf das Thema Ernährung hier mittlerweile doch eher zurück. Kooperationsanfragen zu diesem Thema lehne ich (fast) immer ab. Warum? Weil die angebotenen Produkte meist völlig überteuert und die Auswirkungen meiner Ansicht nach doch eher marginal sind. Wenn sie überhaupt zu verspüren sind.

In letzter Zeit hatte ich Anfragen für Grüntee-Kapseln gegen oxidativen Stress, Superfood Cocktails mit natürlichen Zutaten und 76 Nährstoffen sowie Shakes, die 100% meines Tagesbedarfs an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen stillen (Superfoods sind anscheinend so 2016). Bombe. Drei Shakes, zwei Kapseln Grünteeextrakt, dazu noch einen Cocktail und mein Körper wäre - wenn ich der Werbung glauben schenkte - optimal ausgerüstet. Bei einigen Nährstoffen sogar mit dem vielfachen des Nötigen versorgt. Und ich spare mir dazu noch die Zeit für die Vorbereitung des Essens. Besser geht's doch nicht.

Wenn es nur so einfach wäre.


Ich bin aber fest davon überzeugt, dass sich eine gesunde und ausgewogene Nahrung mit LEBENSMITTELN nicht durch irgendwelche Ergänzungsmittel ersetzen lässt, wie es die Werbung einem verspricht à la >>trinke dieses und jenes und deine Leistung wird sich verfünffachen<<. Deshalb heißt es ja auch ERGÄNZUNGSMITTEL. Und nicht jede Ergänzung ist sinnvoll. Ich kann einem Trabi einen Heckspoiler aufsetzen. Aber das macht aus dem Trabi noch lange keinen Sportwagen.

Denn eins ist für mich klar: Die richtige Ernährung ist für einen Sportler das A und O. Manche Ergänzungen mögen vielleicht sinnvoll sein, aber der beste Athlet kann nicht die besten Leistungen abrufen, wenn er in sich nur Müll reinstopft. Altbekannte Regel: Shit in, shit out.

Was ist aber >>richtig<< und was ist >>falsch<<?


Ich denke es ist ebenfalls klar, dass unterschiedliche Akzentuierungen in der Ernährung für unterschiedliche Zwecke gut sind. Mein bester Kumpel ist Bodybuilder, ähnlich groß wie ich (1,78 m), dafür aber um die Hälfte schwerer. Er wiegt je nach Trainingsphase zwischen 100 und 115kg. Klar, dass der sich als Bodybuilder anders ernährt als ich als Ausdauersportler. Und wer abnehmen möchte, wird sich wieder anders ernähren als mein Kumpel, der gerne mal etwas an Masse zulegt.
Nur was ist dann das richtige? Fragt man 10 Leute, wird man aller Wahrscheinlichkeit nach 10 Meinungen erhalten.

Wichtig ist vor allem, dass man sich gesund ernährt. Nur was ist gesund?

Dazu fällt mir ein Beispiel ein: Warst du schon einmal krank beim Arzt und hast zur Unterstützung deines Heilungsprozesses den Rat gehört, möglichst viel Fleisch, täglich zwei Steaks und ein Schnitzel, sowie Kotelettextrakt als Pillen und drei Liter Cola zur Heilung zu dir zu nehmen?

Ich kenne eher so Tipps wie viel Wasser und ungesüßte Tees, Vitamine durch Obst und Gemüse, vor allem also Grünes zu dir zu nehmen. Warum soll das nur für Kranke gelten? Eine ausgewogene Ernährung, die dir alle nötigen Nährstoffe zur Verfügung stellt, fängt mit einer möglichst natürlichen Ernährung an. Keine vorgefertigten oder toten Speisen, sondern mit Obst, Gemüse und frischen Kräutern. Unverarbeitet. Dann lässt sich einiges an Ergänzungen sparen 😉


Aber ein bisschen Potenzial nach oben ist doch immer, oder?


Klar, sehe ich genauso. Aber bevor ich mir Gedanken über Nahrungsergänzungsmittel mache, sollte ich mir Gedanken über meine Ernährung grundsätzlich machen. Nichts ersetzt eine ausgewogene Ernährung. Andersherum kann aber, wer sich ausgewogen ernährt,  einige Ergänzungsmittel für sich obsolet werden lassen 😉

Für manche Fälle sind Nahrungsergänzungsmittel sehr sinnvoll. Ich will sie ja nicht verteufeln, nehme ich doch selber welche. Ich will nur zu einem bewussten Umgang animieren.

Da ich kein Ernährungsexperte bin, kenne ich mich natürlich nicht zu 100% perfekt aus und kann auch keinen Expertenrat zu einzelnen Mitteln oder für bestimmte Personen direkt geben. Dafür bin ich aber vor kurzem auf eine für mich ganz gute Seite bei idealo gestoßen,  die sich mit dem Thema ganz gut auseinander setzt, wie ich finde und die ich mit euch teilen möchte.

Was ergibt für mich Sinn?


Diese Frage muss sich jeder selbst stellen. Für mich mit einer möglichst tierleid- und fleischfreien Ernährung sind zum Beispiel Vitamin B12 (übrigens auch für die meisten Fleischesser) und Eisenpräparate durchaus sinnvoll. Aber Vorsicht zum Beispiel bei Eisen. Zu viel ist auch wieder nicht gut, da eine Eisenüberladung wiederum oxidativen Stress fördert und damit zu einer Zellschädigung führen kann.
Außerdem muss ich mich durch große körperliche Belastung im Marathontraining zum Beispiel um genügend Magnesium, Natrium und Chlorid kümmern. Dabei helfen mir neben einer ausgewogenen Ernährung natürlich auch Ergänzungsmittel.

Eine gute Anleitung bietet meiner Ansicht nach folgende PDF-Datei von idealo, die du auch hier finden kannst: >>Hier geht's zur PDF<<. Am Ende des Blogposts habe ich den Flow Chart noch einmal mit eingebunden. Außerdem geht diese Seite hier noch einmal genauer auf Nahrungsergänzungsmittel und seine natürlichen Alternativen ein.

Die Werbung verspricht viel. Hinterfrage aber bitte immer, ob das beworbene Produkt auch halten kann, was es verspricht. Das schont nicht nur deine Geldbörse, sondern unter Umständen auch deine Gesundheit 😊




Nachtrag vom 18. August 2018:
In einer früheren Variante dieses Blogposts waren Ultrafoods erwähnt. Hierbei handelt es sich um einen redaktionellen Fehler, da damit nicht das Produkt Ultrafood gemeint ist. Ich bitte um Verzeihung für eventuelle Verwirrungen.

1 Kommentare :

Keine Zeit zum Trainieren? 5 Wege um Sport stressfrei in deinen Alltag zu integrieren

16:31 kulikeljudi 0 Comments


Regelmäßig höre ich die Frage, wie ich denn Arbeit, Vollzeitstudium, Familie & Freunde, meine Ehrenamt in der Gemeinde und dann auch noch mein Marathontraining unter einen Hut bekomme? Diese Frage geht oftmals mit einer Portion Bewunderung und dem Nachsatz >>das würde ich ja nicht schaffen<< einher. Dabei höre ich das eher von Menschen, die gerne etwas machen wollen, aber nicht wissen wie. Da habe ich aber eine gute Nachricht: Jeder hat Zeit zum Trainieren!

Zugegeben, auf den ersten Blick klingt das da oben echt nach viel. Naja und ehrlich gesagt ist es auch eine ganze Menge. Aber das heißt ja nicht, dass es nicht machbar ist. Denk dran: Wer immer in seiner Komfortzone bleibt, bekommt auch nur das, was in der Komfortzone drin ist.
Dabei ist Planung das A und O. Jedem Menschen stehen 24 Stunden am Tag zur Verfügung und das sieben Tage pro Woche. Und jeder Mensch nutzt diese 24 Stunden anders.

Damit ich alles gut unter einen Hut bekomme und Sport für mich nicht zum Freizeitstress - sondern zur Freude - wird, helfen mir fünf Dinge.

1. Genügend Schlafen


Du hast sicherlich auch schon den Rat gehört oder gelesen, man solle doch einfach etwas früher aufzustehen, um sein Sportprogramm schon am morgen zu schaffen. Oder man könne doch einfach etwas länger wachbleiben und seine Trainingseinheit am Abend integrieren. Und schwups, schon hätte man es geschafft.
Das ist sicherlich eine Möglichkeit, damit du an dein Ziel gelangst. Für mich ist das aber nur unter der Bedingung eine Möglichkeit, dass ich dann eher ins Bett gehe oder am nächsten Tag länger schlafen kann. Jedoch nicht unter der Prämisse, Zeit vom Schlaf abzuknapsen. Es gibt zwar Menschen, die problemlos mit weniger Schlaf auskommen, aber das trifft eben nicht auf alle zu. Dafür musst du dich gut kennen und wissen, ob das wirklich geht. Deshalb halte ich an Schlaf- und Ruhephasen zu sparen für den falschen Weg. Warum?
Vor allem, weil Schlaf extrem wichtig für unseren Körper ist. Nur wer ausgeruht ist, ist auch leistungsfähig, ausgeglichen und gut gelaunt. Außerdem führt Schlafentzug zu mangelnder Konzentration und neben der körperlichen auch zu einer geringeren geistigen Leistungsfähigkeit. Das wiederum bedingt  schlechtere Leistungen. Auf Arbeit, im Sport, überall. Mal ganz abgesehen von den langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen von Schlafmangel.

Um es auf den Punkt zur bringen: Nur wenn du genügend schläfst, schaffst du das Pensum, was du dir vornimmst. Also spare nicht am falschen Ende Zeit ein.

2. Timeslots planen und EINHALTEN


Viel wichtiger finde ich es, seine Tagesplanung klug anzugehen und nicht einfach in den Tag hineinzuleben. Denn was du nicht gezielt planst und angehst, wird in der Regel auch nichts. Deshalb plane ich Wochen im Voraus. Ich weiß, wann ich arbeiten gehe. Ich weiß, wann ich was und vor allem auch wo für die Hochschule machen muss. Und ich weiß zum Beispiel auch, wann ich in der Gemeinde unterwegs bin. Außerdem nicht zu Vergessen: Dazwischen genügend Zeit für eine Verschnaufpause, Fahrtwege, etc. einplanen und fertig. Das ist die halbe Miete. Eher sogar schon Dreiviertel davon 😉
Wenn du alles gut planst, hast du die Möglichkeit, alles für dich wichtige zu integrieren. Dabei helfen mir insbesondere Routinen. Vor allem aber bleibt weniger Zeit für Zeitfresser, worauf ich nochmal unter Punkt 5 eingehe. Unwichtiges kommt hinten ran oder fällt einfach vom Zeitplan runter. So einfach.

3. Routinen nutzen


Hast du schon einmal eine Aussage wie >>ich muss einfach mal wieder aus dem Alltag ausbrechen<< gehört? Oder hast du dich gerade dabei selbst ertappt?
Viele Menschen betrachten ihren Alltag aus einer negativen Perspektive. Anders kann ich mir zumindest Aussagen wie >>ich muss einfach mal wieder aus dem Alltag ausbrechen<< nicht erklären. Das klingt beinahe so, als wäre der Alltag etwas schlimmes. Klar, entdecken wir Menschen gerne Neues und sind in der Regel interessiert daran auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen.
Aber deshalb sind Routinen im Alltag noch lange nichts schlechtes. Du musst sie nur richtig einsetzen. Denn wenn du Routinen gut nutzt, kannst du eine ganze Menge an Zeit sparen.

Beispiel gefällig?

Du überlegst jeden Morgen, was du anziehen kannst? Habe eine feste Anzahl von Outfits, die du regelmäßig wechseln kannst. So hast du einerseits die Möglichkeit zu wählen, was du möchtest und Abwechslung, musst du aber nicht zu viele Gedanken darüber machen. Ist dir schon einmal Aufgefallen, was Steve Jobs, Karl Lagerfeld und Mark Zuckerberg gemeinsam haben? Denk mal drüber nach 😉
Du könntest aber auch beim Kochen gleich für einen weiteren Tag mit vorkochen, indem du eine etwas größere Portion vorkochst. Viele Speisen halten sich im Kühlschrank etwas länger und das gleiche Essen schmeckt zwei Tage später auch wieder.
So kannst du täglich einiges an Zeit sparen und in schönere Dinge investieren. Zum Beispiel Sport.

Mit dem Laufrucksack von der Arbeit nach Hause
Das machst du schon? Dann kommt jetzt der Profitipp: Werde Run Commuter. Je nach Arbeitsweg kann es eine ganz schöne Herausforderung sein, deinen Arbeitsweg zu Fuß (oder mit dem Fahrrad) zu erledigen. Für mich ist der läuferisch beste Weg zur Arbeit zum Beispiel circa 26km lang. Ein schöner Longrun. So kannst du dir die Zeit im überfüllten und unpünktlichen ÖPNV sparen und das Notwendige mit dem Schönen kombinieren. Ohne Zugausfälle oder Staus.

Bei aller Routine und Planung des Alltags ist aber eins wichtig: Vergiss nich auf dich zu achten. Lasse dir Freiräume für schöne Dinge und bleibe dennoch flexibel. Atme einmal tief durch. Genieße das Leben. Wir müssen unser Leben nicht zu 100% auf Effektivität trimmen.

4. Flexibel bleiben


Deine Freunde wollen spontan im Sommer zum See? Dann gönn dir. Da darf man ausnahmsweise auch mal ein Training skippen und wichtige Zeit mit Freunden verbringen. Unmöglich das Training zu skippen? Kannst du dann die Strecke laufen oder mit dem Rad fahren? Auch hier hilft es wieder Sport und Freizeitaktivitäten zu kombinieren. Mach dir nicht zu viel Stress. Sport ist Gesund, aber nicht alles im Leben.
Planst du dein Leben zu viel durch und taktest du jede Minute fest ein, bleibt keine Zeit mal nach links und rechts zu schauen. Sind es nicht aber die verrückten spontanen Dinge, an die wir uns noch lange und gerne erinnern?

5. Nein sagen und Zeitfresser aussperren


Der letzte und wie ich finde wichtigste Punkt: NEIN sagen und Zeitfresser aus deinem Leben aussperren. Denn nur, wenn du auch NEIN sagen kannst, kannst du es schaffen deine Zeit frei zu bestimmen. Ist etwas nicht so wichtig? Dann lass es sein. Hast du auf etwas absolut keine Lust und machst etwas nur, weil du dich nicht traust NEIN zu sagen? Dann wäge ab, ob es wirklich nützliche für dich oder deinen gegenüber ist.

Lass außerdem unnötige Zeitfresser weg. Überleg doch einmal, wie viel Zeit du täglich vorm TV verbringst. Oder mit deinem Smartphone. Wusstest du, dass der Deutsche laut GFK im Mai 2018 durchschnittlich 183 Minuten vor dem Fernseher verbracht hat? Täglich! Das sind über DREI Stunden! Und dabei ist das meiste doch geistiger Müll!? Genauso können auch Netflix und Co. uns wichtige Zeit rauben.

Überlege dir, was du wirklich brauchst. Was dich weiterbringt. Und was dir eigentlich nur Zeit raubt, aber keinen echten Vorteil bringt. Streiche das aus deinem Alltag und du wirst staunen, wie viel Zeit auf einmal übrig bleibt.

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Test: AfterShokz Trekz Air + Gewinnspiel

16:02 kulikeljudi 0 Comments


Die Kopfhörer wurden mir freundlicherweise vom Hersteller AfterShokz zur Verfügung gestellt.

Draußen Sport treiben, dabei Musik über Kophörer genießen und gleichzeitig problemlos alle Umgebungsgeräusche hören. Gibt's nicht? Gibt's doch. Mit den Bone Conduct-Kopfhörern von AfterShokz. Ein Erfahrungsbericht nach über 650 Laufkilometern

Seit bald 6 Monaten begleiten mich nun die Kopfhörer Trekz Air des US-amerikanischer Herstellers AfterShokz. Und dabei haben sie einen ziemlich großen Vorteil. Denn sie sind weder In- noch On-Ear-Kopfhörer, sodass der Gehörgang nicht verschlossen oder überdeckt wird. Bei den Trekz Air wird der Sound dank der Bone Conduction Technologie durch die Wangenknochen übertragen. Dadurch bleiben die Ohren frei und Umgebungsgeräusche können problemlos wahrgenommen werden, was die Sicherheit ungemein erhöht. Lange hat mich nämlich genau das vom Musikhören beim Laufen abgehalten. Zwar habe ich auch hin und wieder Musik beim Sport gehört bevor ich die Trekz Air hatte, aber immer nur auf Strecken, auf denen kaum andere Leute unterwegs waren und immer unter dem Gefühl, besonders vorsichtig sein zu müssen. Mittlerweile ist es so, dass ich fast immer Kopfhörer trage und die Trekz Air auch gerne beim Rennradfahren nutze, um z. B. Hörbücher zu hören.

Achtung: Hierbei gilt aber besondere Vorsicht! Auf meinen  Strecken im Berliner Umland ist fast nichts los, in der Stadt oder bei stärkerem Verkehr würde ich das nicht tun. Bringt euch bitte nicht unnötig in Gefahr.


Zurück zum Anfang - Auspacken


Folgendes befindet sich im Karton:
- Kopfhörer
- Schutzhülle
- USB-Ladekabel
- Ohrenstöpsel, um Musik in der Bahn z. B. auch ohne Umgebungsgeräusche hören zu können
- Bedienungsanleitung
Trekz Air AfterShokz Packung Inhalt Review Test
Das ist der Packungsinhalt

Die Inbetriebnahme ist recht einfach, da man zur Verbindung mit einem Smartphone zum Beispiel lediglich den Ein- und Auschaltknopf etwas länger gedrückt halten muss, um in den Pairing-Modus zur Kopplung zu gelangen. Anschließend noch die Kopfhörer in den Bluetootheinstellungen des Smartphones (oder anderen bluetoothfähigen Abspielgeräts) auswählen und fertig. Sehr praktisch ist, dass man auch ein zweites Gerät parallel Verbinden kann. Das hat den Vorteil, dass man während einer Trainingseinheit spontan zwischen gestreamten Hörbüchern auf dem Smartphone und der Wiedergabe auf der Smartwacht gespeicherter Musik wechseln kann. Leider ist die anfängliche Kopplung eines zweiten Geräts etwas fummelig, bekommt man aber dennoch hin.


Die Bedienung


Die Bedienung selber ist problemlos. Mit der Ein- und Auschalttaste auf der rechten Seite lassen sich die Lautstärke anpassen, der Akkustand prüfen, der Equalizer ändern und einige Telefonfunktionen vornehmen.
Mit der Multifunktionstaste auf der linken Seite lassen sich Titel pausieren, skippen, Anrufe annehmen und ablehnen und noch eine Funktionen mehr.
Trekz Air AfterShokz Review Test


Der Klang


Der Klang lässt sich mit dem herkömmlicher Kopfhörer kaum vergleichen. Da der Schall direkt über die Wangenknochen übertragen wird, hat man nicht das Gefühl, dass man direkt aus einer Richtung beschallt wird, sondern der Schall überall im Raum schwebt. Dabei ist der Klang eher dünn und nicht besonders basslastig. Für Sport etc. vollkommen ausreichend, sofern man sich aber beim Musikhören abkapseln will und besonderen Wert auf tollen Klang legt (z. B. in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit), der wird vermutlich etwas enttäuscht sein. Für Hörbücher und Podcasts meiner Ansicht aber nach Ideal.


Der Tragekomfort


Die Trekz Air tragen sich sehr angenehmen. Durch das verbaute Titan sind die Kopfhörer angenehmen leicht und flexibel, aber auch stabil genug. Wie bereits oben genannt, lassen sich die Kopfhörer angenehm unter einem Fahrradhelm tragen. Unter einer eng anliegenden Mütze im Winter ist das Ganze etwas unbequemer. Besser war es dann unter einer Cappy oder etwas lockerer sitzenden Mütze. Die Trekz Air lassen sich bequem auch über mehrere Stunden tragen (längste Strecke war über 3:50h).
Trekz Air AfterShokz Review Test

Mein Fazit

Die Trekz Air sind für mich ein super Kompromiss aus Sicherheit und Hörgenuss. Mit circa. 170 € sind die Bluetoothkopfhörer nicht ganz günstig, für mich aber jeden Euro wert. Insbesondere die Vielseitigkeit und das leichte Gewicht macht die Kopfhörer für mich zu einem idealen Sportbegleiter.

Zahlen, Daten, Fakten



Zu den technischen Details (laut Hersteller): 
- Gewicht. 30g
- Bluetooth-Version: v4.2
- Akku: Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku
- Akkulaufzeit bei Nutzung: 6h
- Akkulaufzeit bei Standby: 20 Tage
- Ladezeit: 2h
- Frequenzbereich: 20Hz bis 20 KHz
- Integriertes Mikrofon zum Telefonieren




Du willst die Kopfhörer haben? Hier ist deine Chance!


Denn du kannst die Trekz Air gewinnen. Was du dafür tun musst? Besuche meinen Instagram Account und verlinke in den Kommentaren unter dem Gewinnspielfoto bis zum 15. Mai 2018 um 19:59 Uhr deine beiden Sportbuddies und sage mir, warum du sie unbedingt auch brauchst.
Es gelten bestimmte Bedingungen. Diese findest du am Ende dieses Blogposts.

G E W I N N S P I E L 🎁🎉 [Anzeige] So kurz vorm langen Wochenende habt ihr nochmal die Chance auf einen mega Gewinn! Seit Dezember laufe ich begeistert mit den #TrekzAir von @aftershokz. Das sind Kopfhörer, bei denen deine Ohren für die Umwelt freibleiben. Alles für die Sicherheit 😉🙏🏼 Auf www.RUNWITHLARS.de habe ich nun einen Testbericht für euch gepostet, der meine Erfahrungen mit den Bone Conduction-Kopfhörer widerspiegelt (Link in meiner Story). Jetzt aber zum Gewinnspiel: Ihr habt nämlich die Möglichkeit, diese krassen Kopfhörer (Wert 170€) zu gewinnen. Und das geht ganz einfach.. Schreibe bis nächsten Dienstag einen Kommentar, warum du auch gerne mal mit den Kopfhörern sporteln möchtest (man kann ja nicht nur mit #laufen 😉) und verlinke deine beiden Sportbuddies mit im Kommentar. Es gelten bestimmte Bedingungen (siehe Blogpost). Viel Glück ☺️
Ein Beitrag geteilt von run with lars 🏃💨 💙 (@kulikeljudi) am

Kaufen


Du interessierst dich für die Trekz Air? Mit Klick auf den folgenden Link kannst du sie zum gewohnt günstigen Amazon-Preis erwerben. Win-win! Denn du unterstütz mich dadurch mit einem kleinen Beitrag, ohne dass es dich mehr kostet. 😊 Cheers!*



Trekz Air AfterShokz Review Test

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel


1. Das Gewinnspiel wird von mir - Lars Sonnemann (Kontaktdaten siehe Impressum) - mit freundlicher Unterstützung von AfterShokz veranstaltet und steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram, außer, dass Instagram die Plattform für das Gewinnspiel stellt.
2. Zu Gewinnen gibt einmal die Bluetoothkopfhörer Trekz Air von AfterShokz.
3. Das Gewinnspiel beginnt am 08.05.2018 und endet am 15.05.2018, 19:59 Uhr. Der/ die Gewinner/in wird zeitnah bekanntgeben. 
4. Teilnehmen darf, wer älter als 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. 
5. Um zu gewinnen, muss am Gewinnspiel wie oben beschrieben teilgenommen werden.
6. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, dem kann der Gewinn nicht überreicht werden. 
7. Wenn sich der Gewinner bzw. die Gewinnerin nicht innerhalb 14 Tage meldet, verfällt der Anspruch auf den Gewinn und der/die nächste Gewinner/in wird gezogen.
8. Eine Barauszahlung erfolgt nicht, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
9. Änderungen oder ein kurzfristiger Abbruch des Gewinnspiels behalte ich mir als Veranstalter vor.
10. Die im Rahmen des Gewinnspiels notwendigen Daten werden nur zur Gewinnübergabe genutzt. Diese werden nur so lange aufbewahrt, wie für das Gewinnspiel notwendig und anschließend gelöscht.
Viel Erfolg.

Trekz Air AfterShokz Test Review

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#2018in2018 - April, April, der weiß nicht was er will

06:48 kulikeljudi 0 Comments

Meine letzte Laufrunde im April führte mich durch das wunderschöne Hamburg

Liebes Lauftagebuch,


der Monat April startete super. Nachdem ich in den an einem Sonntag beginnenden neuen Monat mit einem 34 km Lauf gestartet bin und auch die erste Aprilwoche mit einem weiteren 34 km Lauf sowie dem Berliner Halbmarathon begann, ging es rapide bergab. Ich hatte mir eine Erkältung eingefangen, sodass bereits am Folgetag des Berliner Halbmarathon gar nichts mehr ging. Wie sollte es auch anders sein, wenn es einfach mal gut läuft.
Großes wiedersehen mit Sherin und ihren Freunden nach über zwei Jahren beim Halbmarathon - Berlin ist halt groß

So richtig Panik wollte zum Glück noch nicht aufkommen, war der London Marathon doch noch zwei Wochen hin. Aber nachdem auch eine Woche später keine wirkliche Besserung in Sicht war - mal abgesehen davon, dass das Fieber wieder weg war - wurde es langsam eng. So eng, dass ich im Nachhinein sagen muss, dass der London Marathon sogar auf Messers Schneide stand. Mit ein paar Tagen Abstand bewertet man einiges nochmal anders, gerade weil man Wochen, ja gar Monate der harten Vorbereitung in dem Moment nicht einfach so wegwirft. Aber wenn ich bedenke, dass der Husten mich immer noch täglich (wenn auch mittlerweile zum Glück recht leicht) verfolgt, dann weiß ich, dass ich noch nicht wieder zu 100% leistungsfähig bin. Aber sei es drum.

Nachdem ich anderthalb Wochen pausiert hatte und mich zumindest wieder fit genug fühlte, um arbeiten gehen und reisen zu können, hatte mir persönlich auch mein kleiner 4km Lauf in Berlin am Donnerstag und der Shakeout Run am Samstag in London das Gefühl gegeben, dass ich fit genug für die 42,195 km war.
Vernünftig war es vielleicht nicht (die Angst vor einer Verschleppung der Krankheit oder sogar  Herzmuskelentzündung ist ja immer mit dabei), aber im Nachhinein war es für mich aus emotionaler Sicht trotzdem die vollkommen richtige Entscheidung.

Virgin Money London Marathon Medal The Mall
Stolz wie Bolle mit der Medaille der Medaillen
Auch wenn unter diesen Bedingungen und der Wärme (es war der wärmste Tag seit Beginn des London Marathons) keine mega krasse Zeit drin war, bin ich doch sehr glücklich darüber, dass ich finishen konnte.
Derzeit halte ich meine Beine läuferisch eher ein wenig still, will ich doch nicht zu schnell wieder Gas geben und meinen Beinen zu viel zumuten. Immerhin steht nächste Woche ja noch der Velothon an.

Aber unterm Strich bin ich auch diesen Monat wieder unzufrieden, mit der Gesamtleistung.
Ja, ich sollte glücklich und stolz sein, dass ich 152,5 km beschwerdefrei laufen konnte. Und nicht nur glücklich, sonder auch dankbar. Viele andere können das nicht. Aber genau diese doofe Erkältung, genau diese anderthalb Wochen vorm Marathon haben mir die Chance geraubt, endlich das Gap vom Jahresbeginn ein Stück weit aufzuholen. 13 km fehlten für mein Monatsziel, um das große Jahresziel 2018 km in 2018 zu schaffen. Also nicht einmal wirklich viel.

Fazit des Ganzen


Zuallererst bin ich sehr dankbar, dass ich wieder gesund bin und laufen kann. Erst wenn man etwas nicht mehr hat oder kann, weiß man so richtig, was man daran hatte. Und nur deshalb konnte ich mir das harte Training in der Vorbereitung in Form von wunderschönen Erinnerungen auszahlen lassen. Gleichwohl werde ich jetzt nichts überstürzen. Wie gesagt gönne ich mir nach dem London Marathon jetzt erstmal ein wenig Pause und werde auch in den nächsten Tage läuferisch noch nicht wieder alles geben. Was ich aber weiß, ist, dass ich mich ins Zeug legen muss, um mein Jahresziel (noch) zu schaffen. Zum Glück habe ich noch weitere acht Monate und die Vorbereitung auf zwei Marathons. Und da ich in Berlin im September eine neue Bestzeit schaffen möchte, muss ich noch einige Kilometer mehr ballern, als zuletzt. Darauf freue ich mich unheimlich. Und um die Motivation hoch zu halten und immer mal wieder auch eine paar schnelle Wettkampfkilometer einzubauen, habe ich mich für eine Reihe von Läufen angemeldet. Die stelle ich dir gleich noch etwas weiter unten vor.

Wie lief es bei dir im April? Egal welches Ziel du derzeit verfolgst, verrate es mir doch in einem Kommentar. 😊

Termine für 2018


Falls ihr noch auf der Suche seid, habe ich hier mal einen Auszug meiner weiteren Planung für euch:
S 25 Berlin - 06. Mai 2018 - berlin-laeuft.de/s25berlin
Lichtenrade Meile - 03. Juni 2018 - lichtenrader-meile.de
Gropiuslauf - 01. Juli 2018 - gropius-lauf.de
City Night - 28. Juli 2018 - berlin-citynight.de
SportScheck RUN BLN - 26. August 2018 - berliner-generalprobe.de
Mercedes-Benz Halbmarathon - 02. September 2018 - mb-halbmarathon.de

Medaille des Berliner Halbmarathons 2018

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