​ Leckere Gemüsechips selbst gemacht

18:12 kulikeljudi 0 Comments


Dieser Blogpost entstand in Kooperation mit Severin und enthält Werbung

Vor ein paar Wochen habe ich den Mr. Twister von Severin zur Verfügung gestellt bekommen. Dieser schneidet im Handumdrehen mit fünf verschiedenen Messer-Einsätzen dein Gemüse in Scheiben, Spiralen, etc. Halt so wie du es willst.
Dazu wird er mit einem kleinen Rezeptbuch geliefert, sodass man genug Inspiration findet. Mein absolutes Highlight waren die Gemüsechips zum Selbermachen. Denn einerseits liebe ich Kartoffelchips, andererseits bin ich aber nicht immer ein Fan von zu krassen/ intensiven Würzmischungen und auch nicht von zu viel Fett. Gemüsechips sind aber auch nicht zwingend besser und oftmals auch nicht gerade billig. Warum also nicht selbst Hand anlegen und die Chips selber machen?



Und so geht's 


Im Endeffekt kannst du das Gemüse frei nach Gusto wählen. Ich selber habe meine Chips bisher aus Süßkartoffeln, Rote Beete, Zucchini und Pastinaken gemacht.
Und genauso kannst du auch deine Würzmischung so gestalten, wie du Lust und Laune drauf hast.

Was benötigst du?


1 Süßkartoffel
2 Rüben Rote Beete
1 Zucchini
2 Pastinaken
Öl
Salz und Pfeffer
Paprikapulver
1 Backpinsel
1 kleine Schale oder Tasse (um die Würzmischung anzurühren)
mehrere Backbleche


Schritt 1 - Das Gemüse waschen und schneiden


Ich persönlich esse Chips gerne mit Schale, deshalb wird zuerst das Gemüse gründlich gewaschen und kann anschließend schon in den Mr. Twister.
Einfach das Gemüse in den Einfüllschacht stecken und schon kommen unten die fertig geschnittenen und geriffelten Gemüsescheiben heraus.



Schritt 2 - Die Gemüsechips würzen


Wie schon oben geschrieben habe ich mich bei der Würzmischung an kein Rezept gehalten. Ich habe einfach etwas Olivenöl mit Salz und Pfeffer und für die Farbe etwas Paprikapulver zusammengerührt.  Anschließend auf jede Scheibe einen kleinen Tropfen der Mischung mit dem Pinsel gestrichen und schon können die Chips in den auf 230° C vorgeheizten Backofen, wo sie für circa eine Dreiviertelstunde drin bleiben.



Schritt 3 - Fertig


Sobald die Chips schön knusprig sind können, sie aus dem Ofen raus. Einfach kurz abkühlen lassen und schon kannst du reinbeissen. Lass es dir schmecken.





Pro Tipp: Zu den Chips passt auch wunderbar eine leckere Guacamole ;-)

0 Kommentare :

Mein erstes Radrennen - wie es war und was jetzt folgt

18:11 kulikeljudi 0 Comments



Endlich! Seit etwas über einem Jahr bin ich stolzer Besitzer eines Rennrads (bzw. eigentlich eines Cyclocross Bikes). Und gestern war es endlich soweit. Mein erstes Radrennen stand auf dem Programm. Wie es war, ob ich jetzt die Sportacht wechsle und wie es jetzt für mich jetzt sportlich weitergeht liest du hier. 
Velothon Berlin


Nachdem ich leider aus Zeitgründen 2016 noch nicht beim Velothon in Berlin starten konnte, sollte es nun 2017 endlich soweit sein. Die Vorbereitung lief zwar mehr eher mäßig (welche Vorbereitung eigentlich?), da für mich der Marathon in Hamburg Priorität hatte und ich Radfahren ja bisher eher als Ergänzung und Ausgleich zum Laufen gesehen habe. Deshalb wollte ich auch nur just for fun an den Start gehen.

Velothon Berlin
Die Ausrüstung liegt bereit. Es kann losgehen.
Ehrlich gesagt war ich im Voraus schon etwas nervös. Und besonders am Morgen war die Anspannung grenzenlos, mein Körper voller positiver Energie. Das Pferd bzw. der Drahtesel scharrte quasi schon mit den Hufen. Im Endeffekt wollte ich es aber dennoch eher etwas ruhiger angehen lassen und schauen was passiert. Denn bisher war ich es nicht gewohnt in (größeren) Gruppen zu fahren. Meist nur zu zweit oder alleine. Und wenn ich überlege, dass ein Freund meiner Eltern letztes Jahr beim Velothon auf der Havelchaussee verunfallt ist und heute noch eine Metallplatte in der Schulter hat, dann sorgt das bei einem Anfänger wie mir noch ein bisschen mehr für Respekt vor der Strecke. Generell hielt ich das für sehr wichtig. Respekt gegenüber dem Sport, dem Material und vor allem gegenüber den anderen Sportlern. Ich bin gern Teil der Masse, aber als unwissender wollte ich die anderen durch meine Fahrweise auch nicht behindern. 

Auf geht's


Angekommen im Start- und Zielbereich ging alles ganz schnell. Kleiderbeutel angeben, das Rad noch ein letztes Mal Checken und dann sollten um 7:30 Uhr auch schon die ersten Startblöcke losrollen. Für mich als Rookie war der letzte Starblock vorgesehen. Da dieser erst um 7:50 Uhr starten sollte, hatte ich zum Glück noch ein wenig mehr Zeit. Ist ja auch früh genug für einen Sonntag! 
Velothon Berlin
Vor dem Start in der Ebertstraße

Natürlich habe ich mich vor dem Start schon ein wenig umgeschaut und die Mitstreiter begutachtet. Und ich hätte nicht gedacht, dass das Feld und auch die Räder so vielfältig sind. Vom Teenager bis zum Rentner und vom Klapprad über Mountainbikes bis zum Rennrad war alles am Start. Das sah auf jeden Fall cool aus. Aber wird mich das nicht die ersten Kilometer – zumindest bis sich das Feld aufteilt - ausbremsen? Klar, ich wollte und konnte nicht extrem rasen und hatte auch kein spezielles Zeitziel vor Augen, aber trotzdem wollte ich ja nicht unter meinen Möglichkeiten bleiben. Die Anspannung stieg. Und mit etwas Verspätung überfuhr auch ich um 8:11 Uhr die Startlinie. 

Die ersten Kilometer 


Zum Glück war die Befürchtung nicht von langer Dauer und noch vor dem "fliegenden" Start hatte sich das Teilnehmerfeld deutlich gelockert. Es war magisch. Die ersten 10 Kilometer hatte ich einfach nur Gänsehaut und war geflasht von der Atmosphäre. Das Surren der Ketten, das Rollen der Räder. Die Geräuschkulisse war einfach nur überragend. So etwas kannte ich bisher in der Form noch nicht und werde ich auch nie mehr vergessen.
Die leichte Nervosität legte sich zum Glück sehr schnell und sehr rasch hatte ich ein Gefühl dafür, wie sich die anderen im Teilnehmerfeld bewegen und worauf ich achten sollte. Damit war nach einigen Minuten auch das Gefühl vorbei, wie "ein hypnotisiertes Kaninchen auf's Hinterrad vom Vordermann" zu schauen, wie mir es Caro lustigerweise vorher beschrieben hatte.

Die Havelchaussee 


Nach nicht ganz 15 Kilometern kam endlich eines meiner Highlights auf der Strecke. Die Havelchaussee. Gerne fahr ich hier ab und zu im Training die etwas hügelige Strecke. Gerade auf den 
Abwärtspassagen bekommt man natürlich auch ordentlich Speed rauf. Dank insbesondere einer richtig krassen Rechtskurve ist dieser Streckenabschnitt aber auch nicht ganz ungefährlich.

Nichtsdestotrotz ist es hier wunderschön. Mit Blick auf die Havel und dazu dem tollen Licht der warmen Sonnenstrahlen, die immer wieder durch die Baumkronen lugten und die bei Anfänglich noch frischen 15 Grad und Fahrtwind die Haut wärmten. Die Kilometer verflogen in den nächsten Minuten nur so und auch im Kopf verkürzte sich die Strecke extrem schnell. Ein Viertel geschafft, ein Drittel und schwups war schon die erste Hälfte im Sack.

Nach der Havelchaussee ging es vorbei an meiner Uni, halb durch meine Nachbarschaft, über das Tempelhofer Feld, den Hermannplatz und den Kotti, entlang der East Side Gallery, zum Alex und von dort aus über die Tor- und Friedrichstraße zum Hauptbahnhof, an Schloss Bellevue und der Siegessäule vorbei und dann auch schon zum Ziel auf der Straße des 17. Juni mit Blick auf das Brandenburger Tor.
Velothon Berlin
Auf dem Tempelhofer Feld
Wow. Und dann war es auch schon geschafft. Der Hammer. Wie cool war das denn bitte?!? Gefühlt begann das Rennen gerade erst und schon ist man im Ziel. Naja, auf dem Rad sind 65km halt doch gar nicht einmal so viel. Zwar fühlten sich meine Beine hinterher so an als wären sie aus Gummi, aber im Endeffekt fühlte ich mich doch auch wesentlich fitter als nach einem ordentlichen Halbmarathon und geschweige denn einem Marathon. Es war also gar nicht mal so schwer. Vor allem aber hat mich eins gefreut: Unfallfrei ins Ziel zu kommen.
Nach der Zieleinfahrt mit Blick auf das Brandenburger Tor












Mein Fazit


Das Panorama war schon ziemlich cool. Leider aber auch wie Perlen vor die Säue. Denn während ich bei einem Marathon noch ziemlich viel von einer Stadt mitbekomme, zogen in dem Fall die Gebäude in meiner Umgebung nur so an mir vorbei. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich als gebürtiger Berlin wenig Neues auf so einer Strecke sehe. Vielmehr denke ich liegt es aber an der hohen Konzentration auf das Fahren an sich und auf die anderen Teilnehmer auf der Strecke. Mit durchschnittlich 35 km/h war ich zwar vergleichsweise nicht besonders schnell unterwegs. Aber wenn ich überlege, dass ich im „Training“ nur 25-29 km/h im Durchschnitt fahre, ist das schon ein ganz schönes Tempo für mich. Und auf manchen Etappen ist man ja auch mit 50 km/h und mehr unterwegs.

Insgesamt war es für mich echt ein tolles Event und schönes Erlebnis. Da ich mich erst vor circa vier Wochen angemeldet hatte, durfte ich insgesamt 93,50€ für die Teilnahme bezahlen. Das finde ich ganz schön teuer. Andererseits relativiert sich diese Zahl meiner Ansicht nach auch schnell. Klar, der Aufwand ist extrem hoch, viele Straßen mussten gesperrt werden und die Organisation hatte ich auch als hervorragend empfunden. Das mag ein erfahrener Radsportler vielleicht anders sehen, aber als Einsteiger habe ich mich stets gut aufgehoben und betreut gefühlt. Außerdem hätte ich bei einer deutlich früheren Anmeldung 30-35€ für die kürzeste Strecke sparen können. Und im Vergleich mit der Anmeldegebühr zum Berlin Marathon geht das auch wieder. Denn hier zahlt man mittlerweile über 100€ und das bei der vierfachen Teilnehmerzahl. 

Was folgt nun?



So richtig realisiert habe ich das ganze Geschehen von gestern glaube ich noch nicht. Zumindest bin ich noch immer total euphorisch und würde sofort wieder starten.
Ausschließen kann ich schon einmal, dass ich jetzt einen Triathlon ausprobiere. Das versucht mir zwar der eine oder andere in letzter Zeit immer wieder schmackhaft zu machen, aber ehrlich gesagt plantsche ich lieber, als dass ich schwimmen gehe und irgendwie hätte ich insgesamt auf das ganze Training nicht ganz so viel Lust. Und das spricht dann ehrlich gesagt gegen meine Trainingsmaxime. Ich mache es, weil ich Lust darauf habe. Nicht weil ich es muss.

Mit Sandra beim Finisher Beer :)
Denn warum fahre ich überhaupt? Vielleicht erinnert sich manch einer noch daran. Im Endeffekt hatte ich mein Rad damals in meiner Verletzungsphase gekauft, um mich trotzdem fit zu halten. Also als Ausgleich für mein ganzes Laufen. Und bisher habe ich es immer sehr genossen, dass ich Radfahren nur als Ausgleich habe und auch überwiegend ohne (Zeit-)Druck und nur just for fun unterwegs. Dafür ist das Lauftraining zu anstrengend, als dass ich eine doppelte Trainingsbelastung benötige. Außerdem macht Radfahren meiner Meinung nach in einer Gruppe gleich deutlich mehr Spaß. Laufen wiederum mag ich besonders, weil ich es immer und überall kann. Das Training kann beinahe überall starten. Und das hat auch seinen Reiz. Deshalb bleibt es für mich glaube ich wie bisher.

Und das macht glaube ich auch die regelmäßige Freude über mein Fahrrad aus. Denn oft kauft man sich (teure) Sachen, will es unbedingt und wenn man es dann hat, wird es irgendwann alltäglich und ist schon bald nichts Besonderes mehr. Das geht mir Konkret zum Beispiel bei meinem Laptop so. Bei meinem Fahrrad kriege ich hingegen jedes Mal ein Glänzen in den Augen, als wenn ein Kind einen Lolli oder ein Eis geschenkt bekommt. Selbst jetzt, wenn ich nur daran denke. Und diese Vorfreude auf jede Radtour hat für mich etwas sehr Besonderes.

Medal Velothon Berlin Vielleicht ergibt sich ja hin und wieder die Möglichkeit mehr oder weniger entspannt bei einem Radrennen an den Start zu gehen. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Ob über die 60 oder 120km, das weiß ich noch nicht. Muss ich auch nicht. Ich habe ja noch zwölf Monate.
Auf jeden Fall kann ich aber jedem Sportbegeisterten so ein Radrennen ans Herz legen. Es macht einfach unglaublich viel Spaß und man sieht trotz meiner obigen Ausführungen in sehr kurzer Zeit soooo viel. Das ist echt genial. In dem Sinne hoffe ich den einen oder anderen von euch nächstes Jahr am Start zu treffen.

Fahrt sicher! ;-) 

Geschafft! Mit der Medaille vor dem Reichstag

0 Kommentare :

Mehr Leistung durch Kompressionsstrümpfe?

15:24 kulikeljudi 0 Comments


Anzeige - Dieser Blogpost wurde freundlicherweise von STOX Energy Socks unterstützt.

Kompressionsstrümpfe. Ich glaube wenig spaltet die Läufergemeinde so sehr wie diese oftmals kunterbunten Söckchen. Die einen schwören drauf, die anderen kann man damit jagen. Wie siehst du das?

Meine ersten Kompressionsstrümpfe hatte ich gleich zu Beginn meiner Laufkarriere. Damals noch ohne wirkliche Ahnung gekauft wusste ich aber, dass man mit ihnen extrem professionell aussieht. Irgendwann wurde es mir zu lästig und ich hab sie immer öfter weggelassen. Und seit etwas mehr als einem Jahr laufe ich wieder immer öfter mit Kompressionsstrümpfen und schwöre mittlerweile auf sie. Und das nicht nur beim Laufen.

Warum Kompressionsstrümpfe beim Sport?


Ursprünglich stammen Kompressionsstrümpfe aus der Medizin zur Behandlung von Durchblutungsstörungen. Das sind die schönen Teile, die vielleicht auch deine Oma gegen Krampfadern oder Thrombose trägt. Und hier sind die positiven Wirkungen schon lange wissenschaftlich nachgewiesen. Die engen Strümpfe sorgen nämlich dafür, dass ein permanenter Druck auf die Unterschenkel ausgeübt wird und dadurch insbesondere das Bindegewebe entlastet wird, aber auch die Muskulatur angeregt wird und dadurch der (Rück-)Fluß des Blutes unterstützt wird. Das sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung der Muskulatur und hilft dem Abbau von Stoffwechselprodukten wie Laktat.
Will heißen, dass die Beine länger fit sind. Denn mehr Sauerstoff und weniger Stoffwechselprodukte helfen, dass die Beine nicht so schnell ermüden und schwer werden. Insbesondere bei sehr langen Läufen (in der Marathonvorbereitung) habe ich dabei auch das Gefühl, dass Kompressionsstrümpfe Krämpfe vorbeugen. Außerdem fühlen sich durch den leichten Druck die Beine auch leichter an. Das hilft mir, wenn sich die Beine vor einem Training nicht ganz so fit anfühlen. Zum Beispiel hilft das bei leichtem Muskelkater oder einfach schweren Beinen aus dem letzten Trainingseinheit zuvor.

Deshalb hab ich in den letzten Wochen auch ausgiebig die Kompressionsstrümpfe von STOX probiert. Zum Laufen hatte ich die Modelle Running Socks und Leightweight Running Socks für Männer, wobei mir besonders die Leightweight Running Socks zugesagt haben. Warum? Allen voran deshalb, weil sie trotz ihres leichten Gewichts eine gute Kompression bieten und trotzdem nicht zu dünn sind. Denn oftmals sind - auch bei namhaften Herstellern - dann nicht nur die Waden von dünnem Stoff bedeckt, sondern auch die Füße. Nur was bringt es mir, wenn ich die Socken dann schnell durchgelaufen hab und mich die Zehen und Fersen durch Löcher angucken, während die Strümpfe um die Waden noch super sind. Eben. Nichts bringt mir das. Deshalb ist mir sofort positiv aufgefallen, dass die Leightweight Running Socks extra im Bereich der Fersen und Zehen verstärkt sind. Dadurch lohnt sich die Investition doch noch viel mehr.


Warum Kompressionsstrümpfe zur Regeneration?


Die Entspannung nach einer harten Trainingseinheit beginnt für mich mit einigen Dehnübungen, da ich verkürzten Muskeln vorbeugen möchte. Nach einer kalten Dusche für die beanspruchten Muskeln folgt gern ein kurzes Workout auf der Blackroll und anschließend werden die Beine gut in Kompressionsstrümpfe gepackt. Warum? Weil es sich gut anfühlt. Ok, das ist natürlich nicht das Hauptargument, aber zählt für mich auch. Insbesondere zählen aber auch hier wieder die Argumente des vorherigen Absatzes: Entlastung (für den besseren Transport von Nährstoffen und Abtransport von Stoffwechselprodukten.

Warum Kompressionsstrümpfe auf Reisen?


Kurz vorm Boarding am Flughafen - die Strümpfe sitzen
Mindestens genauso wichtig wie beim Sport - ich glaube sogar wichtiger - sind für mich Kompressionsstrümpfe auf Reisen. Egal ob im Flugzeug, auf langen Autofahrten (und manchmal sogar auf Arbeit). Wenn ich lange sitze und mich wenig bewegen kann, gehören Kompressionsstrümpfe einfach dazu. Denn mit Kompressionsstrümpfen fühlen sich die Beine auch nach längerer Zeit immer noch frisch an. Ansonsten habe ich nämlich das Problem, dass die Beine sehr träge werden. Und dementsprechend wird auch die nächste Laufrunde. Warum also auf Kompressionsstrümpfe verzichten?

Freundlicherweise hatte ich auch hier wieder Unterstützung von STOX und die Travel Socks zum Testen bekommen. Ehrlich gesagt hatte ich bis dahin immer "normale" Kompressionsstrümpfe für Reisen genommen und oftmals taten mir darin nach einigen Stunden dann auch irgendwann die Beine weh. Denn wenn man ganz schön Druck auf den Beinen hat und die dann sechs, sieben, acht oder mehr Stunden kaum bewegt, wird der Druck unerträglich. Und genau deshalb gibt es spezielle Kompressionsstrümpfe zum Reisen. Die von STOX in Italien produzierten Travel Socks sitzen wesentlich lockerer und entspannter an den Waden und sorgen so für nur leichten Druck. Gerade genug, um das angenehme Gefühl von Kompression zu haben und locker genug, dass es auch nach Stunden nicht nervig wird. Dafür bestehen die Strümpfe auch zu einem Teil aus Merino Wolle, damit die Füße gut belüftet sind und sich die Beine nicht totschwitzen.

Worauf muss ich beim Kauf achten?


Beim Kauf von Kompressionsstrümpfen solltest du auf jeden Fall ein paar Dinge beachten. Denn Kompressionsstrumpf ist nicht gleich Kompressionsstrumpf und manch einer sitzt bequemer als ein anderer. Besonders wichtig ist, dass die Kompressionsstrümpfe weder zu eng, noch zu locker sitzen. Denn wenn sie zu eng sind, wird das Tragen mehr als unangenehm. Zu locker ist aber auch nicht besser, denn ohne vernünftigen Druck auf die Wade gibt es auch nicht den gewünschten Effekt.
Deshalb sollten die Socken gut auf den Wadenumfang abgestimmt sein. Außerdem sind die Stoffe verschiedener Modelle und Marken durchaus unterschiedlich. Das macht sich durchaus beim Tragekomfort bemerkbar. Und auch je nach Jahreszeit. Denn während sich warme Beine im Winter super sind, kann man im Sommer unter Umständen auf den zusätzlichen Wärmeffekt verzichten. Außerdem macht sich das nicht erst beim Tragen bemerkbar, sondern teilweise auch schon beim Anziehen. Also Augen auf beim Kompressionsstrumpfkauf ;-)

Wie gesagt, ich schwöre mittlerweile auf Kompressionsstrümpfe und hab schon viele schöne Stunden mit meinen neuen Kompressionsstrümpfen von  STOX verbracht. Für mich liegen die Vorteile auf der Hand und überwiegen einfach. Das heißt nicht, dass ich nur noch mit Kompressionsstrümpfen laufe. Aber ich ergänze damit gern mein Training und auch bei Läufen wie dem Hamburg Marathon Ende April unterstützen sie mich gut. Bist du auch pro Kompression? Oder kann man dich damit jagen? Verrate es mir doch in einem Kommentar. 😉

Die Fotos sind auf der wunderschönen Baleareninsel Mallorca entstanden ;-)

0 Kommentare :