TomTom Spark 3 (Cardio + Music) im Test


Seit Mitte November (2016) begleitet mich die TomTom Spark 3 GPS-Uhr beim Sport. Neben einem integrierten Fitnesstracker und Musikwiedergabe via Bluetooth bietet die im September vorgestellte Uhr nun auch ein Routenfunktion mit Kompass an, um auch auf unbekannten Terrain zurück zum Startpunkte zu finden.
TomTom Spark 3 Erfahrung

Da ich zum Radfahren einen Fahrradcomputer (Garmin Edge 520) bevorzuge und kein leidenschaftlicher Schwimmer bin, fokussiert sich dieser Test hier trotz Multisport Funktion der Uhr auf die zum Laufen relevanten Funktionen.


Gehäuse und Armband


Die Uhr besteht aus einem schwarzen Gehäuse, das bis zu einer Tiefe von 40m (5 ATM) wasserdicht ist. Dieses Gehäuse wiederum wird durch einen Klickmechanismus im passenden Armband befestigt. Das sorgt dafür, dass man das Armband sehr leicht auswechseln und so verschiedene Farben für verschiedene Anlässe und Stimmungen tragen kann.

Der dreifache Sicherheitsverschluss meines schwarzen Armbandes sorgt für einen guten Sitz und dabei ermöglicht dabei ein sehr schlankes Design. Außerdem überzeugen mich die vielen Möglichkeiten zum Einstellen der Armbandlänge. Auf der Innenseite ist das Armband leider perforiert. Warum leider? Weil sich darin meiner Erfahrung nach Reste von Schweiß und Co. sammeln, die sich leider nur schwer bis gar nicht mehr entfernen lassen. Auch wenn man es von außen nicht sieht, finde ich das nicht ganz so angenehm und hygienisch.

Neben verschiedenen Farben gibt es die Wechselarmbänder übrigens auch noch mit anderen Schliesssystemen. So ist für jeden etwas dabei.
TomTom Spark 3 Wrist Band


Sportarten


Wie Eingangs beschrieben, handelt es sich bei der von mir getesteten Uhr um eine mit Multisport Modus. Das heißt, dass die Uhr sportartspezifische Aufzeichnungen fürs Laufen outdoor sowie indoor auf dem Laufband, Schwimmen, Radfahren indoor und outdoor, Training im Studio und Freestyletraining vornimmt sowie eine extra Stoppuhrfunktion beinhaltet.
TomTom Spark 3


GPS


Damit man möglichst schnell mit dem Sport loslegen kann, verfügt die TomTom Spark 3 über QuickGPSFix. Bei Synchronisation der Uhr mit TomTom Connect am Computer speichert die Uhr die Positionsdaten der GPS-Satelliten für die nächsten drei Tage, wodurch für die GPS-Satelliten auch bei schwachem Empfang schneller gefunden werden. Nach den drei Tagen könnt ihr die Uhr einfach wieder synchronisieren oder aber auch ohne QuickGPSFix nutzen. Dann dauert es nur durchaus etwas länger, bis die Uhr ein GPS-Signal herstellt. Auf meinen Stammstrecken ging die Verbindung aber auch ohne QuickGPSFix recht schnell.
Netter Nebeneffekt von QuickGPSFix: Dadurch, dass das Signal schneller gefunden wird, spart es nebenbei euch noch etwas Akkuleistung. So könnt ihr länger unterwegs sein.
TomTom GPS

Des Weiteren verfügt die Spark 3 über eine Routenfunktion. Ihr könnt online auf TomTom MySports verschiedene Routen erstellen und dann vor eurer nächsten Laufrunde eine Route in den Einstellungen eurer Uhr auswählen. Dann seht ihr in verschiedenen Maßstäben nach Wahl eure bisher zurückgelegte Strecke auf dem Display sowie die vor euch liegende Route. Außerdem könnt ihr unterwegs auch einen Kompass auf dem Display zum Vorschein bringen. Dieser zeigt euch die aktuelle Richtung an sowie die Richtung zu eurem Startpunkt. So kann (fast) niemand verlorengehen.

Es sollte einem Bewusst sein, dass diese Routenfunktion kein Navigationsgerät wie zum Beispiel in vielen Radcomputern, eurem Handy oder Auto ist. Es gibt keine Stimme, die euch sagt wohin ihr laufen müsst. Ihr könnt die Route nicht spontan unterwegs ändern. Auf dem Display gibt es keine Anzeige wie "in 50m rechts abbiegen". Dafür bietet es aber eine grobe Richtung und da die Displayanzeige in Laufrichtung rotiert, kann man sich dennoch ganz gut anhand der angezeigten Route einen Weg in unbekannten Gefilden bahnen.
TomTom Spark 3


Herzfrequenz


Brustgurte gehören bei der Spark 3 endgültig der Vergangenheit an. TomTom bietet die Uhr mittlerweile nur noch mit integriertem optischen Herzfrequenzmesser an (Achtung: Je nach Preisstufe mit oder ohne Herzfrequenzmesser). Die optischer Herzfrequenzmessung erfolgt mithilfe von Licht. Laut TomTom wird "Licht durch die Haut auf die Kapillargefäße, die direkt unter der Haut liegen, gerichtet [..]. So werden sich ändernde Lichtreflexionen" und dadurch der Puls erkannt.

Meiner Erfahrung nach stimmt die gemessene Herzfrequenz relativ gut mit den gemessenen Werten meiner TomTom Touch, meines Fahrradcomputer Garmin Edge 520 und meiner alten TomTom Runner mit Brustgurt überein und erzielt somit annähernd passende Werte. Außer alle Werte passen zufälligerweise zusammen und weichen dennoch zeitgleich stark von meinem tatsächlichen Puls ab. Davon gehe ich aber nicht aus.
TomTom Spark 3


Fitnesstracker


24/7 zeichnet die TomTom Spark 3 Bewegung, Herzfrequenz und Co. auf und errechnet dadurch einen ungefähren Kalorienverbrauch. Mit einfachem Klick auf die linke Taste lassen sich die so aufgezeichneten Werte anzeigen. Dazu gehört neben Schritten, Wegstrecke in Kilometern und der Zeit in Bewegung auch die Schlafenszeit. Mit doppeltem Klick auf die linke Taste lassen sich die ermittelten Werte gesammelt für die aktuelle Woche und selbstverständlich auch der aktuelle Stand zum Erreichen des vorher definierten persönlichen Wochenziels (z.B. Schritte, Distanz, Kalorien oder Zeit in Bewegung) anzeigen.

Und um auch langfristig immer den Überblick zu behalten, kannst du die Werte entweder am Computer oder mit dem Smartphone in der MySports-App synchronisieren und speicher. Das macht es zum Beispiel auch möglich, die Daten mit den Daten des TomTom Touchs zusammenzuführen. Dadurch ist man nicht gezwungen jeden Tag und auch nachts die dann doch recht große Uhr zu tragen, sondern kann auch recht dezent mit einem reinen Aktivitätstracker die eigene Sportlichkeit aufzeichnen und anschließend online auswerten.
Über Sinn und Zweck davon lässt sich sicherlich streiten. Ich halte es für eine reine Spielerei. Aber den einen oder die andere motiviert das vielleicht doch zu mehr Bewegung.



Akku


TomTom selbst gibt die maximale Akkulaufzeit in Bewegung mit 11 Stunden an. Mangels langer Läufe im Training habe ich den Akku der Uhr nie leer bekommen. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass ein Lauf über zwei Stunden bei gleichzeitiger Nutzung von GPS, Herzfrequenzmessung und Musik circa die halbe Akkuladung frisst. Ohne Musik zu hören hält der Akku wesentlich länger. Im Frühjahr werde ich auch endlich die Laufzeit für Läufe bis vier Stunden testen können und sagen können, wie hoch die Restladung anschließend noch ist.

Die Ladung des Akkus erfolgt über die proprietäre Dockingstation, die mit etwas Fingerspitzengefühl an die Uhr gefriemelt wird. Diese dient gleichzeitig auch der Datenübertragung und wird mittel USB an Computer, Powerbank oder USB-Ladegerät angeschlossen.
TomTom Connect


Display

Im Standby zeigt das Display Uhrzeit und Datum an. Indem man kurz die Hand über das Display hält, lässt es sich zum Leben erwecken. Anschließend leuchtet es für einige Sekunden, sodass man es auch gut im dunkel lesen kann. Im Nachtmodus (Nachtansicht genannt) bleibt das Display während der ganzen Aktivität über beleuchtet. Das geht selbstverständlich stark zulasten des Akkus.

Sowohl mit als auch ohne Hintergrundbeleuchtung kann man die Anzeigen auf dem Display gut erkennen. Durch Klick nach oben oder unten kann man während einer Aktivität zwischen den verschiedenen Anzeigen wechseln.

Im Gegensatz zu vielen anderen Uhren kann man das Ziffernblatt aber nicht wechseln bzw. selber ein eigenes Bild/Foto als Hintergrund einstellen. Hier muss man sich mit dem schlichten Design von TomTom arrangieren.


Trainingsmodi


Eine Aktivität startet man durch Klick auf die rechte Taste. Anschließend wählt man eine der acht Bewegungstypen (in meinem Fall Laufen) aus. Anschließend braucht die Uhr eine kleine Gedenkminute um sich zu sammeln. GPS? Ist da. Herzfrequenz? Haben wir. Und schon kann es losgehen. Aber Vorsicht. Der geübte Sportler klickt vorher noch einmal nach unten in die Einstellungen. Hierüber kannst du vorab noch eine Route zum Navigieren oder über "Training" eines der verschiedenen Modi wählen. Folgende stehen zur Wahl:

- Ziele: Hier lassen sich Ziele in Form von Distanz- oder Zeitziel wählen

- Intervalle: Aufwärmen, Art des Intervalls, Anzahl der Intervalle und Pausen sowie die Strecke zum Auslaufen lassen sich jeweils in Form von Zeit oder Distanz einstellen

- Runden: Diese Funktion bietet sich auf der Tartanbahn an

- Bereiche: Hier kann man zwischen Tempo, Geschwindigkeit und Puls und anschließen zwischen einem von fünf Bereichen von Einfach bis Sprint oder in einem persönlich festgelegtem Bereich trainieren.

- Rennen: Diese Funktion bietet sich besonders in Verbindung mit Kopfhörern an, da man hier akustische Hinweise bekommt. Hier trittst du entweder gegen einen deiner gespeicherten oder ein individuell eingestelltes Rennprofil an und versuchst dich selbst zu schlagen. Zwischendurch gibt es hinweise, ob du in Führung liegst oder noch etwas Gas geben solltest.


Musik


Gegen Aufpreis spielt die Spark 3 auch Musik. Für Menschen, die eh mit ihrem Smartphone unterwegs sind, ist das wahrscheinlich eher unwichtig. Für alle anderen Musikfans wird es hier spannend. 3 GB Speicherplatz sollen für bis zu 500 Songs reichen und den extra Mp3-Player für unterwegs überflüssig machen. Bei mir sind bei 1,7 belegten Gigabyte im Mp3- und AAC-Format 321 Songs zusammengekommen. Das macht auf 3 GB hochgerechnet sogar rund 566 Songs aus.
Die Übertragung der Musik auf die Uhr erfolgt hierbei ausschließlich über den Computer. Meine Musikbibliothek ist in dem Fall in iTunes vorzufinden. TomTom Connect (die App zum Synchronisieren am Computer) liest dabei die iTunes-Playlisten aus und auf Knopfdruck sind die Playlisten auch schon auf der Uhr. Da ich seit mittlerweile gut dreieinhalb Jahren Musik streame und seit gut zwei Jahren kaum mehr neue Musik gekauft und in iTunes geladen habe, muss ich mich beim Laufen mit etwas älterer.. nein sagen wir lieber mit Klassikern begnügen. Streaming ist halt nicht immer praktisch. Und ich denke dieses Problem kenne nicht nur ich. Von daher kommt hier nur der auf seine kosten, der auch weiterhin Musik kauft und in digitaler Form auf seinem PC besitzt.
TomTom Connect

Praktisch hingegen sind die (je nachdem für 80€ oder sogar kostenlos) mitgelieferten Bluetooth-Kopfhörer. Diese tragen sich äußert bequem und dennoch ohne störend herumzuschlackern. Als klassische In-ear Kopfhörer sitzen die Kopfhörer sehr fest. Das wird noch durch einen Bügel über dem Ohr und einer adjustierbaren Gummiverbindung zwischen linken und rechten Kopfhörer am Hinterkopf verstärkt.
Die Bedienung geht mit drei kleinen Knöpfen auf dem rechten Ohrstöpsel leicht von der Hand. An und aus, Play und Pause, Song vor und zurück, lauter und leiser, alles wie zu erwarten möglich.
Die vom Hersteller angegebenen 4 Stunden Akkulaufzeit der Kopfhörer konnte ich so auch in etwa feststellen. Das ist meiner Ansicht nach für Kopfhörer die (bis zu) 80€ kosten viel zu wenig.
Spritzwasserschutz nach IPX4 ist dafür gut, ebenso wie die Möglichkeit zwei Geräte gleichzeitig zu koppeln. Will heißen, dass man über die Spark 3 mit den Kopfhörern Musik hören und sobald das Handy klingelt auch direkt mit den Kopfhörern telefonieren kann. Das ist echt cool.

Im Winter sind die Kopfhörer allerdings etwas unpraktisch, da sie nur schwer unter eine Mütze passen. Dafür braucht man eine Menge Gefühl. Die ebenfalls von mir mit der Spark 3 benutzten Method Wireless Bluetoothkopfhörer von Skullcandy bieten sich aufgrund ihrer Bauweise gerade zum Tragen unter einer Mütze wesentlich besser an.

Wie zu erwarten lassen sich die TomTom-Kopfhörer auch ohne Probleme mit iPhone und Co. verbinden.
TomTom Spark 3

TomTom Spark 3


Bedienung


Die Bedienung der Uhr erfolgt erfolgt mittels der vier Navigationstasten rund um die GPS-Antenne (das schwarze Quadrat) unter dem Display. Durch einfachen Klick bewegt man sich jeweils einen Schritt im Menü. Hält man eine Taste gedrückt, kann man durch das Menü scrollen. Wie schon erwähnt geht es mit Klick nach links zu den Aktivitätsdaten des Fitnesstrackers, nach Rechts zum Aktivitäts-Tracking, nach oben zur Steuerung der Musik und nach unten ins Menü. Hier lassen sich Uhr, Datum, persönliches Profil, die Verbindung zum Smartphone, der Flugzeugmodus etc. einstellen. Über den Menüpunkt Info sieht man übrigens den aktuellen Akkustand oder auch ob QuickGPSFix aktiv ist.
Obwohl die ganze Uhr sich nur über die Richtungstasten bedienen lässt, ist die Steuerung meiner Ansicht nach sehr intuitiv und einfach. Und auch wenn TomTom das schon einige Modelle vorher geändert hat, ist einer der größten Neuerungen und Vorteile für mich (im Vergleich zu meiner TomTom Runner), dass sich Aktivitäten nur mit langem Druck auf die linke Tasten unterbrechen und beenden lassen. Früher reichte eine leichte und vor allem viel zu oft auch unbeabsichtigte Berührung schon aus um einen Lauf zu beenden. Erst recht doof, da man eine Aktivität nicht einfach auswählen und fortsetzen kann, sondern eine neue starten muss. Das hat mich oft genug zur Weißglut gebracht, gehört nun aber endlich auch für mich der Vergangenheit an.


Synchronisation und Datenauswertung


Die Synchronisation ist sowohl mobil, als auch am Computer möglich. Mit dem Smartphone verbunden lassen sich nach der zügigen Übertragung die Laufdaten in der MySports App von TomTom auswerten. Neben einzelnen Übersichten wie Distanz, Dauer, Tempo und Co. werden auch die einzelnen Kilometer- und/oder Intervallsplits angezeigt. Außerdem kann man in einer Grafik Tempo, Geschwindigkeit, Puls und Höhe gegenüberstellen und so seine Leistung auswerten.

Wie gewohnt lassen sich die mit der Spark 3 aufgezeichneten Daten dank Verbindung zwischen TomTom MySports-Konto und Nike Plus-Account auch direkt in die Nike+ Running App übertragen. So kann man parallel auch die Vorzüge der Nike+ Running App nutzen und sich mit seinen Laufbuddys messen.
TomTom MySports


Preise


Die Preise für die Spark 3 Sportuhr von TomTom beginnen ab 129 € für das Basismodell ohne Herzfrequenzmessung, Musikfunktion oder Kopfhörer. Für das Modell mit integrierter Herzfrequenzmessung werden bereits 199 € fällig und für das Topmodell mit Herzfrequenzmessung, Musik und Kopfhörern darf man 299€ berappen.
TomTom Connect Update


Fazit


Auch wenn er mittlerweile zum Standard gehört, kann ich persönlichen sehr gut auf den Multisportmodus verzichten, weshalb ich wie bereits eingangs erwähnt hier nur die Lauffunktion getestet habe. Alles in allem bietet TomTom mit der Spark 3 ein gutes Gesamtpaket, das einen für jede sportliche Lage gut wappnet. Eine einfache, aber klare Menüführung sorgt dafür, dass man sich jederzeit gut zurechtfindet und den Überblick behält.
An der Uhr fehlt mir jedoch, dass die Schlaferkennung nicht zwischen den Schlafphasen unterscheidet. Schön wäre es außerdem, wenn man nicht gezwungen ist die Musik in Playlists auf der Uhr zu speichern, sondern auch Song für Song einzeln übertragen kann.
Außerdem darf TomTom zukünftig gerne für eine längere Akkulaufzeit der beigefügten Bluetoothkopfhörer sorgen. Und was mir ehrlich gesagt auch ein wenig fehlt, ist die Funktion bei bestehender Bluetoothkopplung zum Smartphone über eingehende Anrufe und Textnachrichten auf dem Display der Uhr informiert zu werden. Selbst der Fitnesstracker TomTom Touch hat diese Funktion, technisch ist es also kein Ding der Unmöglichkeit.
Super ist, dass die Uhr bei jeglicher Witterungslage und auch zu jeder Tages- und Nachtzeit gut abzulesen ist. Außerdem begeistert mich jedes Mal aufs neue die extrem schnelle GPS-Verbindung, sodass man superschnell loslaufen kann.
Des Weiteren überzeugt der Tragekomfort der Uhr, die bequem am Handgelenk sitzt.
Alles in allem bietet TomTom mit der Spark 3 also eine solide Uhr, die bei mir auch mal unauffällig zum Anzug auf Arbeit getragen wird und mich also nicht nur beim Sport begleitet und glücklich macht.
TomTom Spark 3



- Anzeige: Diese Uhr wurde mir freundlicherweise von TomTom zur Verfügung gestellt -

Meine Laufhighlights 2016


Das Jahr 2017 hat gerade begonnen, die ersten Laufkilometer liegen auch schon hinter mir - perfekt um noch einmal zurück auf 2016 zurückzublicken. Denn neben Verletzungspech und einigen anderen nicht so tollen Dingen hat 2016 auch gute Dinge beschert. Deshalb möchte ich mich auf die schönen Dinge konzentrieren und motiviert in das neue Laufjahr starten.
runwithlars
Foto: Nike 

London Winter Run


London Winter RunBegonnen hat mein Laufjahr 2016 in London. Nachdem ich im Winter 2015 die Medaille des London Winter Runs gesehen habe (2015 war sie einfach wie genial in Form einer übergroßen Schneeflocke) und mein letzter Besuch in London wieder anderthalb Jahre zurücklag, wusste ich, dass ich unbedingt nach London musste. Unzählige Eisbären, Schneekanonen und ein Lauf entlang vieler Sehenswürdigkeiten im Herzens Londons mit Start am Trafalgar Square und Zielbereich nahe des Big Bens und Palace of Westminster versprachen ein tolles Event. Und das war es auch. Zwar Regnete es während des Laufs, aber (und das war das coolste) dennoch war das Wetter diesmal Ende Januar besser als das Mal zuvor Ende Mai. Typisch London/ England halt ;D Alles in allem war der Winter Run mit einer guten Zielzeit (40:32 min) ein super Event, das ich jedem nur weiterempfehlen kann, der London auch mal läuferisch erkunden möchte.
Einen Ausführlichen Bericht zum London Winter Run findest du hier.
London Winter Run


Mit der Crew nach Rio

Berliner Halbmarathon
Foto: Carina Vollmar
Mein nächstes Highlight startete im März. Nike hatte die #iruntorio-Challenge ins Leben gerufen und dabei haben einige Blogger wie zum Beispiel Flooorrriii, Lou von Fit-Trio und Maren Laufbuddys gesucht. Gemeinsam als Team liefen wir dann symbolisch bis zum Start von Olympia 2016 im August in Rio die 10.011 km der Strecke von Berlin bis Rio de Janeiro. Ich hatte das Glück und durfte an der Seite von Flooorrriii meinen leider dann verletzungsbedingt etwas kleiner ausgefallenen Teil dazu beitragen, so dass wir gemeinsam als Team die 10.011 km geschafft haben. Rund um die Challenge gab es noch einige coole Veranstaltungen wie die Vorstellung des neuen LunarEpic Flyknit als Auftakt oder den Berliner Halbmarathon, bei dem wir als Team zusammen Zeit verbringen konnten und viel Spaß hatten.
Laufblog
Erstes Treffen mit der Crew  -  Foto: Nike

Starni Trails


Im April führte mich die Reise dann zum Starnberger See. Gemeinsam mit einem Haufen anderer laufbegeisterter Blogger und Spitzensportlern wie Florian Neuschwander, den Hahner-Twins und Radprofi Tim Böhme haben wir uns zwei schöne Tage am wundervollen Starnberger See gemacht und dabei die Kompressionsstrümpfe von Bauerfeind getestet. Außerdem wurde lecker, gut und gesund gegessen und neben einem Vortrag zur Trainingsplanung gab es unter anderem auch noch eine erholsame Yoga-Stunde. Nur die Laufeinheiten selber waren angesichts meiner Knochenhautentzündung nicht das klügste. Aber manchmal ist man halt jung und dumm und Spaß hatten wir definitiv. Apropos jung und... Denn wenn wir diese Redewendung auf eine verrückte Aktion beziehen, dann passt sie definitiv auf den lieben Flo, der am zweiten Tag einfach mal um den Starnberger See lief. Kann man ja mal machen, sind ja nur circa 50km. Die Motivation und Laufbegeisterung die Florian Neuschwander versprüht hat war genial. Check einfach mal seinen Instagram-Channel. Diese Leichtigkeit und Freude am Laufen bzw. an Bewegung spürt man finde ich nur bei wenigen Menschen. Auf jeden Fall super sympathisch und auch motivierend.
Mehr zum Wochenende am Starnberger See findest du hier.

Bike is love. Bike is life.


CyclocrossDa ansonsten wie bereits erwähnt im Frühjahr verletzungsbedingt im wahrsten Sinne des Wortes nicht viel ging, wurde halt Rad gefahren. Seit Mai nenne ich mich einen stolzen Eigentümer eines Cyclocrosses. Denn nachdem ich am Starnberger See Jan Regenfuß und seine Begeisterung fürs Radfahren erlebt habe, wusste ich, dass es nach langem überlegen endlich auch für mich Zeit wäre mir ein schickes Bike zuzulegen. So kam also mein Focus zu mir nach Hause. Und die vielen schönen (und auch harten) Radtouren haben zum Schluß ein weiteres Highlight möglich gemacht, dazu aber später mehr.
Focus Bikes

Mein erster Halbmarathon nach beinahe endlos wirkenden Tagen, Wochen, Monaten


Als nächste folgt ein kleiner Zeitsprung in den August, denn Verletzungspausen und leichte Aufbautrainings sind jetzt nicht das spannendste. Viel Interessanter sind doch schöne Läufe mit coolen Athleten (ganz nach der Definition eines bekannten Sportartikelherstellers: Wenn du einen Körper hast, bist du ein Athlet).
Der SportScheck Stadtlauf gilt traditionell als Generalprobe für eines der größten Laufereignisse der Welt - den Berlin Marathon. Auch wenn es beinahe unglaublich klingt, aber ich hatte die Hoffnung nie aufgegeben. Nach einer gefühlten Ewigkeit ohne Laufen startete ich Ende Juni mit meinem ersten Lauf. Für die Welt nur ein kleiner Schritt, für mich waren die wenigen hundert Meter aber ein riesiger Schritt nach vorne. 13 Wochen blieben mir um von Null auf 42.195 Meter zu kommen. Wofür man einem Laufanfänger gut und gerne anderthalb Jahre und mehr zur Vorbereitung rät, hab ich mir das ehrgeizige Ziel eines Vierteljahrs gesetzt. Und so kam es, dass ich Mitte August meinen ersten Halbmarathon - ebenjenen SportScheck Stadtlauf - lief. Denn auf der Halbmarathonstrecke kann man gut testen, wie es um die Fitness bestellt ist. Erstaunlicherweise konnte ich diesen Lauf gemeinsam mit Chris in unter 1:37h finishen (entspricht ca. einer 4:35er Pace). Damit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet, denn im Training habe ich die meisten langen Läufe immer im Bereich zwischen 5:10er und 5:30er Pace absolviert. Das gab auftrieb und Motivation für den Marathon, denn ich wusste, dass ich es schaffen kann. Zwar haben alle meine Trainingsergebnisse und Erfahrungen aus der Vorjahren gesagt, dass das nicht machbar ist, aber psychologisch ist es sicherlich nicht sehr wertvoll sich selber einzureden, dass man das nicht schafft. Also sagte ich mir: Die Zahlen sprechen gegen mich, aber woher will ich es wissen, ob ich es nicht schaffe? Ich hab es ja nicht probiert. Und da ich nicht erst nach 7h ins Ziel kommen wollte, musste ich ab nun also Dampf geben.
SportScheck Stadtlauf


Mercedes-Benz Halbmarathon


Und anders als es der Name glauben lässt, bin ich diesmal keinen Halbmarathon gelaufen. Das wäre auch ziemlich hart gewesen, denn am Abend zuvor war ich noch auf der Hochzeit von guten Freunden. Ich denke das hätte beim besten Willen nur in die Hose gehen können, wenn ich dann versucht hätte übermüdet bei 26 Grad einen Halbmarathon zu absolvieren. Also bin ich unter anderem mit Tabea über die 10 km an den Start gegangen. Eine annehmbar Distanz bei schönstem Sonnenschein und wunderbaren Zuschauern - was will man mehr? Ein Lauferlebnis zum verlieben ;-)
Wer in fast schon familiären Flair in Berlin einen Halbmarathon laufen will, ist hier genau richtig. Und dazu gibt es Jahr für Jahr auch hübsche, bunte Medaillen.
Mercedes-Benz Halbmarathon
10 km in Sack und Tüten

Berge, Sonne, Meer.. Kreta


Als nächstes Highlight kam dann schon mein kleines Trainingslager. Auch wenn es nicht wirklich ein Trainingslager war. Eher ein anderthalbwöchiger Urlaub auf Kreta. Aber da der August rasend schnell vergangen war und ich als weitestes bisher 32 und 34 Kilometer gelaufen war, musste ich noch zwei weitere und vor allem längere Läufe machen. Warum dann also nicht im Urlaub? Zu Fuß erlebt man doch am meisten. Gesagt getan.
Zum Glück habe ich mich vorher nicht all zu viel informiert. Bereits morgens um 8 Uhr 25 Grad im Schatten und ziemlich starke Anstiege - ich wüsste nicht, ob ich weiter so unbedarft rangegangen wäre. Also ging es bereits am zweiten Tag zum ersten Longrun. Bemüht eine verhältnismäßig flache Strecke zu finden, ging es um 8 Uhr los. Entlang an roten Felder und durch Olivenplantagen lief ich und lief ich. Nach 20km schmerzten die Beine schon ziemlich stark, weitere drei Kilometer später war die Sonne so stark, dass  ich das Gefühl hatte ich schmilze. Doch ohne ÖPNV gab es keine Alternative als zurückzulaufen. Nach 27km war die Laune im Keller. Jetzt war besonders der starke Wille gefragt. Die Salami-Taktik hörte langsam auf zu wirken. So viele Stücke, mehr gingen einfach nicht. Das ist ein wenig wie bei Kuchen. Auch beim leckersten Kuchen hört nach ein paar Stücken die Freude über den leckeren Kuchen auf und weicht der Übelkeit. Die einzige Aufmunterung für mich war das angenehm kühle Meer, die Softdrinks, das leckere Essen später und die Tatsache, dass ich die Strecke etwas abkürzen konnte. Ich hatte die Rechnung einfach ohne die Steigung gemacht. Nichtsdestotrotz durfte/konnte/wollte ich durchziehen und so war ich nach knapp über 31km wieder am Hotel angelangt. Manchmal sind es nicht unbedingt die Kilometer im Training, die einen stärker machen, sondern die harten Erfahrungen, die Mauern im Kopf, die man einreißt und die Momente, in denen man sich selbst besiegt.

Dennoch sind 31km einfach zu wenig. Marathon ist nun einmal 42,195km lang und somit gab es für mich keine Alternative, als eine Woche später die 36km durchzuziehen. Komme was da wolle, danach wären es ja nur noch zwei Wochen bis zum nächsten Highlight - dem Berlin Marathon - und die sind fest fürs Tapering eingeplant. Also ging es diesmal (zum Glück) überwiegend direkt an der Mittelmeerküste entlang in die entgegengesetzte Richtung. Diese hatte längere flache Ebenen, dafür aber umso mehr kurze, knackige Anstiege in sich. Und dazu kam, dass auch morgens wieder die Temperatur schnell über 30 Grad anstieg. Doch ich denke, dass genau dieser mix wertvoller war als jeder Kilometer extra. Vielleicht war es besonders die dadurch gewonnene mentale Energie, die mich umso stärker gemacht hat. Denn was sind schon lediglich vier längere Läufe (31, 32, 34 und 36 km) als Trainingsvorbereitung auf einen Marathon?

Eigentlich nichts. Umso wichtiger also, dass man neben der Willenskraft auf die Entspannung trainiert. Und die kam zum Glück auch nicht zu kurz.

Berlin Marathon - Boom Schakalaka


Mehr als die beiden letzten Wörter braucht die Überschrift eigentlich nicht. 42.195 Meter pure Quälerei. Pure Emotionen. Purer Kampf. Pure Freude. Pures Leid. Pure Energie. Pure Erschöpfung. Pures High. Pure Depression. Pures Glück. Ich glaube man könnte dieses Wechselbad der Gefühle mit noch so viel mehr Wörtern beschreiben.
Aber nach gerade einmal 13 Wochen die Marathondistanz erfolgreich zu absolvieren, das war echt unglaublich. Und es zeigt mir umso mehr, wie viel man aus seinem Körper herausholen kann, vorausgesetzt man will auch ;-)
Genauso überrascht hat mich Maren. Die liebe Maren ist ihren ersten Marathon nämlich einfach mal deutlich unter 3:42h gelaufen und das ist absolut übertrieben gut. Klar, wenn man so viele Longruns in der Vorbereitung durchzieht, dann hat das nichts mit Zufall zu tun. Und dennoch ist es eine grandiose Leistung (genauso auch die Leistung von Pacerin Kimi, die ebenfalls deutlich unter 3:42h ins Ziel gekommen ist). Solche Leistungen motivieren mich dann auch. Bis km 38 konnten wir gemeinsam laufen und alleine hätte ich sicherlich nicht so lange das Tempo aufrechthalten können und selbstverständlich hätte ich auch nicht solch eine nette Begleitung gehabt.
Berlin Marathon FinisherIch hatte auf der zweiten Streckenhälfte so oft das Gefühl ich kann nicht mehr, mein Kopf sagte mir ich solle doch einfach stehenbleiben und der Körper hat auch seine Wehwehchen aufgedreht. Aber gemeinsam ist man stark. Mal hier ein motivierendes Wort der Mitläufer und da mal wieder die Anfeuerung von den Leuten am Streckenrand. Das schöne (naja oder auch nicht unbedingt) ist ja, dass man nicht alleine ist. Den meisten anderen Marathonis geht es ja auch nicht besser. Aber ins Ziel zu kommen ist einfach unbeschreiblich. Ich hatte auch dieses Jahr wieder beim durchqueren des Brandenburger Tors Gänsehaut und auch dieses Jahr hatte ich beim überqueren der Ziellinie Tränen in den Augen. Selbst Monate danach - wie jetzt in dem Moment in dem ich den Text schreibe - bekomme ich eine eine Gänsehaut. Die ganzen Eindrücke verarbeitet man nicht sofort. Es dauert einfach, bis man die Leistung realisiert. Und selbst beim X-ten Mal wird es nicht zur Selbstverständlichkeit. Darin steckt einfach eine gewisse Magie, die mich als Läufer immer wieder und auch bei den Erzählungen anderer Sportler verzaubert.

Zusammenfassend trifft auf dieses Marathonwochenende genau auf meinen Leitspruch zu: "The only limit is the one you set yourself."

Einen ausführlicheren Bericht zu meinem Abenteuer "Berlin Marathon" findest du übrigens hier.
Berlin Marathon
Maren, Kimi und ich in etwa auf Höhe der Halbmarathonmarke  -  Foto: Nike
Shake Out Run mit dem Nike+ Run Club  -  Foto: Nike

Move with Matthias

Move with Matthias
Lottie (Lottieslife.com) ist auch am Start 

Direkt einen Tag nach dem Marathon im Berlin gab es dann noch ein Special des Nike+ Run Clubs auf dem Tempelhofer Feld. Eigentlich heißt es ja, dass wer am Tag nach dem Marathon noch laufen kann, nicht alles gegeben hat bzw. kein richtiger Läufer ist. Aber hey, wann hat man schon einmal die Gelegenheit mit Matthias Schweighöfer laufen zu gehen?
Also hab ich noch einmal alle meine Kräfte gesammelt und mich bei schönstem Sonnenschein auf dem Weg zum ehemaligen Flughafen gemacht. Zusammen mit sooooo vielen anderen tollen Läufern, alten Bekannten und gemeinsam mit Matthias ging es dann über das alte Rollfeld.
Aber bekanntlich sagt ja ein Bild mehr als 1.000 Worte. Also seht selbst ;-)
Move with Matthias
Foto: Nike
Move with Matthias

Move with Matthias
Foto: Nike
Move with Matthias
Mit Maren (marenschiller.com) der Marathon-Rakete  -  Foto: Nike

Laufpause zur Erholung


Laufpause als Highlight? Wie doof ist der denn? Mag jetzt vielleicht der eine oder andere denken. Aber nach intensiven Wochen brauchen Körper und Geist auch mal Erholung. Das ist total wichtig und gehört einfach dazu. So kam es also, dass ich auch eine gewisse Vorfreude auf die Laufpause hatte. Laufpause heißt bei mir natürlich nicht, dass ich gar nichts mache. Aber einfach mal ohne Trainingsplan laufen lassen. Gaaaanz easy. Wenn ich Bock auf 10 km habe, werden es 10. Wenn ich Bock auf einen Halbmarathon habe, wird es ein Halbmarathon. Genauso erlaube ich es mir dann aber auch mal eine Einheit zu skippen. Das hilft mir die Freude zu behalten und auch weiterhin Spaß bei meinen Laufrunden zu haben. Wer das noch nicht probiert hat, dem kann ich es absolut empfehlen. Wer das eh schon immer so macht, dem kann ich nur gratulieren ;-) Macht weiter so!
Laufblog
 Dehnen gehört für mich einfach dazu  -  Foto: Nike

Tschüssie 2016 - letzte Zugabe beim Berliner Silvesterlauf


Mehr oder weniger spontan ging es dann zum Abschluss des Laufjahres noch zum Berliner Silvesterlauf. Die liebe Josi hatte mich beim Shake Out Run vorm Berlin Marathon für den Silvesterlauf begeistert. Denn eigentlich stand seit dem Sommer ein kleiner Berglauf mit dem Berliner Teil der #iruntorio-Crew auf der Programm, der leider aufgrund diverser Gründe immer wieder verschoben werden musste und bis heute nicht stattgefunden hat. Umso heißer war ich darauf endlich mal den Teufelsberg zu bezwingen, der zur Strecke des Berliner Silvesterlaufs gehört. Nur war eigentlich ein Kurzurlaub über den Jahreswechsel bei Freunden in Baden-Württemberg geplant, weshalb ich Josi absagen musste. Wie das Leben so spielt hat der Kurzurlaub nicht geklappt und ich konnte beim Silvesterlauf starten, dafür aber Josi krankheitsbedingt nicht :'D Naja vielleicht schaffen wir das ja noch einmal zusammen.
Nichtsdestotrotz war es trotz Teilnehmerrekord (2.347 LäuferInnen) wie ich fand mehr ein familiärer Lauf. Vielleicht ist man es in Berlin einfach nur gewohnt, dass bei Läufen immer 5.000, 10.000. 20.000 oder knapp 40.000 Teilnehmer wie beim Marathon an den Start gehen. Umso schöner finde ich es dann, wenn das Teilnehmerfeld auch mal kleiner ist.
Besonders lustig fand ich, dass auf der Spitze des Teufelsberges Sekt statt Wasser an die Läufer ausgeschenkt wurde. Kann man auf jeden Fall mal machen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und da der Lauf bergauf und bergab ging und dabei teilweise extrem Glatt und andere Streckenteile gefrorener (unebener) Waldboden waren, stand denke ich für die meisten Teilnehmer eh keine Bestleistung mehr auf dem Programm. Also darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Und den hatte man bei dem Lauf auf jeden Fall.
Tebea
Mit Tabea (hochjubeln.de) beim letzten NRC-Training des Jahres  -  Foto: Nike
Das war mein Laufjahr 2016. Kennt ihr interessante Läufe, die man 2017 oder '18 oder '19 oder weiß ich wann mal in Angriff nehmen sollte? Ich freue mich über Anregungen in den Kommentaren, per Mail, Facebook oder Flaschenpost ;-) Bis dahin wünsche ich euch ein schönes, ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2017 und freue mich auf viele tolle Events und schöne Momente mit der Laufcommunity!

Meine Ziele für dieses Jahr habe ich bereits hier notiert. Und damit deine Neujahrsvorsätze nicht nur Vorsätze bleiben, findest du hier ein paar Tipps, wie du deine Ziele erfolgreich umsetzen kannst.

Mehr gibt's hier nicht. Erst Ende 2017 wieder ;-)


Fünf Marathons und doch ein stinkend fauler Läufer


Zumindest fühle ich mich in den letzten Tagen manchmal so, wie die Überschrift des Artikels lautet.
Und das auch ein Stück weit zurecht. Denn obwohl ich hier und da mal 42.195 Meter am Stück laufe, fällt es mir dennoch oft schwer mich aufzuraffen.



Auf Arbeit, in der Uni und sonst wo bin ich voll motiviert. Ich beeile mich, um zeitig zuhause zu sein und loszulaufen. Ich plane penibel die Abstände zwischen Essen und Laufen. Dann ist es endlich soweit und irgendwie fehlt mir auf einmal die Motivation. Auf Instagram etc. mag es vielleicht nicht so wirken, aber auch ich bin nicht 24/7 voller Energie und voll motiviert. Doch ein kleiner Trick klappt bei mir fast immer.

Die Kraft des Geistes


Muhammad Ali sagte einmal: "If my mind can conceive it, and my heart can believe it - then I can achieve it." Und dieses Zitat trifft auf so viele Lebenslagen und Ziele zu. Gerade in Bezug aufs Laufen hilft es mir einfach ungemein, wenn ich darüber nachdenke, wie unbeschreiblich gut das Gefühl ist, wenn ich es dann geschafft und mich aufgerafft habe. Das Gefühl ein richtig gutes Workout hingelegt, mich bewegt oder meinem Körper etwas gutes getan zu haben (vielleicht auch alles zusammen), ist einfach überragend. Laufen bedeutet für mich die Seele baumeln lassen zu können. Es ist diese starke Verbundenheit zwischen Natur und Körper, hierbei spüre ich das Leben am intensivsten und das macht mich glücklich. Beim Laufen kann ich über alles nachdenken oder auch einfach mal abschalten, so wie ich gerade Lust und Laune habe.

Und doch fällt es mir immer wieder schwer mich aufzuraffen. Aber woran liegt das?

Der Mensch ist faul


Ja, ich bin auch Faul. Manchmal stöhne ich schon, wenn ich nur einige Meter gehen soll. "Ehrlich, soll ich da jetzt echt hinlaufen?", frage ich mich dann manchmal. Oftmals denke ich das nicht nur, sondern sage es auch. Und gerade bei Freunden, Arbeitskollegen, etc. die wissen, dass ich ansonsten passionierter Läufer bin, ist die Verwunderung über solche Aussagen groß. Aber darf ich nicht trotzdem manchmal faul sein? Darf ich nicht auch mal keine Lust haben? Es ist ja nicht so, dass ich mich gar nich bewegen würde.



Keine Macht dem inneren Schweinehund


Auch wenn es eher rethorische Fragen sind, gebe ich mal eine Antwort darauf. Ein ganz klares Jein! ;-)
Ich finde, dass man auch mal alle Fünfe gerade sein lassen darf. Aber es darf halt nicht zur Regelmäßigkeit werden. Natürlich darf man mal ein Workout skippen. Hey, es soll doch Freude machen! Einmal ist keinmal. Aber doch einmal zu viel. Und verleitet erst recht dazu auch ein weiteres Mal der Fauleritis Raum zu geben. Also Hintern hoch und auf geht's. Denn erst die Regelmäßigkeit lässt Dinge im Leben zu Konstanten werden. Und regelmäßiges Training tut sowohl Körper als auch Geist gut. Und ohne Regelmäßigkeit wird man auch wohl kaum oder nur sehr schwer Leistungssteigerungen erzielen. Bei aller Liebe, man muss und braucht sich nicht mit anderen messen, aber Leistungssteigerungen zu feiern ist doch mehr als nur ein schönes Gefühl. Also auf geht's.

Und denkt immer dran: Egal wie kurz die Runde wird und egal wie langsam du läufst. DU schlägst jeden, der gar nicht erst losgelaufen ist!



Meine Pläne für 2017


Das Jahr 2017 steht vor der Tür und damit auch ein neues Laufjahr mit vielen tollen Events. Meine nächsten Highlights für das kommende Jahr verrate ich euch hier.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich die letzten Tage und Wochen etwas ruhiger Unterwegs. Sowohl Lauftechnisch als auch online. Für mich ist derzeit Off-season angesagt und damit Erholung von den letzten anstrengenden Monaten, bevor ich mich auf neue Bestleistungen vorbereite.

Start in die Saison


Den Auftakt in das Laufjahr 2017 soll für mich eine der schönsten Städte machen. Deshalb geht es Mitte Februar nach Barcelona. Dort findet nämlich am 12.02. der Barcelona-Halbmarathon statt, bei dem es dann mit ca. 14.000 anderen Läufern durch die schöne Hauptstadt Kataloniens geht.

Frühjahr in Berlin


Beinahe schon wie gewohnt steht dann als nächstes der 37. Berliner Halbmarathon am 02. April an. Sonst immer mein erster Halbmarathon in der Laufsaison, wird es diesmal fast eine Generalprobe. Generalprobe? Ja, denn denn Ende April folgt noch etwas viel cooleres.

42.195m durch die Perle an der Elbe


Jaja, so wie das immer ist.. Eigentlich wollte ich nur einen Marathon laufen. Und jetzt? Steht Hamburg auf dem Plan und damit mache ich das halbe Dutzend voll. Nachdem ich bereits diesen März in Hamburg war (und verletzungsbedingt nicht laufen konnte), freue ich mich dann endlich nächstes Jahr in Hamburg laufen gehen zu können und mit vielen anderen tollen Läufern die 42km zu rocken.
Hamburger Hafen

Sanssouci lässt grüßen


Als nächstes Highlight geht es nach Potsdam. Keine weite Anreise und doch immer wieder etwas besonderes. Im Juni laufe ich auf den Spuren des UNESCO-Welterbes den Potsdamer Schlösserlauf durch Potsdam. Der führt mich durch den Park Sanssouci, am Cecilienhof vorbei und noch an vielen anderen wunderschönen Orten vorbei.
Ja, ich weiß.. Das hier ist nicht Sanssouci und auch nicht im Park. Aber die räumliche Nähe ist da. Ich hab leider kein Foto von Sanssouci auf der Festplatte gefunden ;-)

Und Stuttgart auch?


Letztes Jahr (wie so einige Läufe) ebenfalls verletzungsbedingt ausgefallen ist für mich der Stuttgart-Lauf Ende Juni. Hoffentlich klappt es dieses Jahr mal mit dem Marathon.

Berliner Generalprobe


Mittlerweile fast schon traditionell für mich sind der Sportscheck Stadtlauf und Mercedes-Benz Halbmarathon Ende August. Diese beiden Läufe sind eine gute Möglichkeit den aktuellen Trainingsstand zu testen und nochmal ein paar Punkte auszuloten, um der Marathonvorbereitung den letzten Schliff zu geben, bevor dann der Höhepunkt des Jahres kommt.

Berlin x 5


Oh ja, 2017 möchte ich zum fünften Mal in Folge den Berlin-Marathon finishen. Irgendwie melde ich mich doch jedes Jahr wieder an. Vielleicht wird es ja doch noch was mit dem Jubilee-Club :D Aber wenn der Berlin-Marathon geschafft ist, dann mache ich drei Kreuze.
Berlin-Marahton Nike Run Club
Foto: Nike

Wie sieht eure Saison aus? Sieht man sich bei dem einen oder anderen Lauf? Schreibt mir doch einfach eine Nachricht oder kommentiert hier drunter.

Auf eine Verletzungsfreie Saison mit viele schönen Laufkilometern ;-)
Crete Running Mediterranean Sea
Auf Kreta diesen Sommer

Hier findet ihr in Kürze meine Laufhighlights 2016.

TomTom Touch im Test


Schritte, Kalorien, Schlafenszeit, Körperfettanteil und Muskelmasse. Seit über einem Monat tracke ich nun täglich diese Daten mit meinem neuen TomTom Touch und kann jede Bewegung meines Körpers auf Schritt und Tritt verfolgen.
Doch welche Vorteile bringen mir Fitness-Tracker und was zeichnet den Fitness-Tracker TomTom Touch aus?
TomTom Touch


Wofür braucht man bitte einen Fitness-Tracker? Ehrlich gesagt hab ich mich das lange nicht gefragt. Einfach, weil ich so schon aktiv bin und meine Laufeinheiten und Radtouren eh schon mit Pulsuhr und tollem Radcomputer begleite. Und dann noch täglich im wahrsten Sinne extra jeden Schritt aufzeichnen, wozu das denn bitte?
Irgendwann im Sommer kam mir dann aber doch mal die Frage, ob das nicht ganz cool wäre. Auf die Frage, wozu ich das denn nun brauchen würde, hat mir eine Freundin die lustigste Antwort geliefert, die zum Schluss aber doch einen ernsten Kern hat. "Das brauchst du eigentlich nicht, das ist nur was für dicke Menschen wie mich," sagte sie, "weil ich dadurch den Überblick behalten und mich motivieren kann, aktiv zu sein."
Und dieser Gedanke  hat mich mittlerweile auch gepackt, die Motivation täglich aktiv zu sein. Aber dazu später mehr.

TomTom Touch im Überblick


Seit einigen Wochen ist der neue Touch von TomTom auf dem Markt. Wie der Großteil der aktuellen Tracker zeichnet auch er die Schritte auf, berechnet den Kalorienbedarf, zeigt dir deine Gesamtzeit an Aktivitäten und Schlaf über den Tag hinweg sowie eingehende SMS und Anrufe an. Als besonderes Feature und auch Alleinstellungsmerkmal kannst du dir sogar damit deine Körperzusammensetzung berechnen lassen, will heißen wie hoch der prozentuale Anteil an Körperfett und Muskelmasse ist.
Aber nehmen wir diese Funktionen mal einzeln unter die Lupe.

Die Herzfrequenz


TomTom TouchDie Herzfrequenz wird über einen optischen Sensor direkt am Handgelenk gemessen und wie ich festgestellt habe, sind die Messwerte ziemlich genau. Ich hab sie zum Beispiel mit den Ergebnissen meiner TomTom Runner inkl. Brustgurt und Garmin Edge 520 inkl. Brustgurt bei meinen Aktivitäten verglichen und die Ergebnisse waren jeweils annähernd identisch. Das funktioniert also super.

Die Schrittanzahl


Die Schrittanzahl ist wie ich finde ebenfalls verblüffend genau. Zumindest solange ich nur laufe und nichts anderes mache. Leider können die angezeigten Werte durch Radfahren, Tanzen etc. verfälscht werden. Aber hey, da ist man ja auch aktiv.

Die Kalorien


Der tägliche Kalorienbedarfe ist meiner Ansicht nach immer nur ein grober Richtwert. Zumindest kenne ich bisher kein Wearable, das wirklich 1:1 den Tagesbedarf aufzeigen kann. Aber da lasse ich mich auch gerne eines besseren belehren.

Die Schlaf- und Aktivitätszeiten


Sehr schön finde ich, dass die Schlafenszeiten ziemlich genau sind. Ich hab es über eine Tage überprüft und abzüglich einer kleinen Toleranz kommen die Werte zwischen Einschlafen und Aufwachen recht gut hin. Das erkennt er also ordentlich und lässt sich so auch gut in der App verfolgen.

Die SMS- und Anrufanzeige


TomTom TouchDie Überschrift ist hier Programm und funktioniert auch, sofern der TomTom Touch per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden ist. Von mir aus dürften gerne auch noch die Namen der Leute im Display angezeigt werden, die mich zum Beispiel gerade beim Radfahren stören ;-)


Die Körperzusammensetzung


Da war ich echt gespannt. Denn das ist etwas, was den Touch von anderen Fitness-Trackern unterscheidet. Nach einer Tragezeit von 15 Minuten steht die Funktion zur Verfügung, sich den Körper auf Herz und Nieren bzw. Fett und Muskeln zu durchleuchten. Super ist, dass das extrem leicht funktioniert. Einfach die Funktion auf dem Touchscreen auswählen, mit dem Zeigefingern den Knopf unter dem Touch-Display berühren und die Analyse startet. Leider sind die Werte aber meiner Ansicht nach ziemlich ungenau. Denn bei aller Liebe, die auf der Wage im Fitnesstudio ermittelten 8% Körperfettanteil sind zwar sicher nicht korrekt, aber auch nicht die 19,5% Körperfettanteil, die der Touch für mich ermittelt hat. Ich denke die auf die gute alte Art und Weise mit der Zange ermittelten 14,5% kommen noch am ehesten hin. Für den Muskelanteil von 46,5% hab ich leider keinen Vergleich. Das wird wahrscheinlich aber demnach auch nicht ganz der Realität entsprechen. Summa summarum also eine schöne Idee, leider aber nicht gut umgesetzt. Schade, aber so kann man sich das auch sparen.

UPDATE VOM 14.11.2016: Die Körperfettmessung bezieht sich nur auf den Oberkörper. Laut TomTom kann es deshalb durchaus zu Abweichungen im Vergleich zum Fettanteil im gesamten Körper kommen.

Das Touchdisplay

.. hat mich ehrlich gesagt positiv überrascht. Denn auch bei leichter Feuchtigkeit konnte ich es ohne Probleme benutzen. Das geht bei den meisten Smartphones und Tablets mit feuchten Fingern nicht.

Der Sportmodus


Dieser Modus zeichnet auf Knopfdruck die genaue Belastung zur anschließenden Analyse in der App auf. Somit ist auch im Nachhinein die ganze Belastung inkl. Zeitangaben nachzuvollziehen.

Ziele


Damit du deine sportlichen Ziele im Überblick behalten kannst, kannst du einfach im Display die tägliche bzw. wöchentliche Anzahl an gewünschten Schritte eingehen. Somit hast du mit einem Blick auf den Desktop den Überblick, wie viele Schritte du schon getan hast und noch zum Ziel fehlen.
Ich hab mir zum Beispiel die von vielen Gesundheitsorganisationen genannten 10.000 Schritte als tägliches Minimum für einen gesunden Lebensstil als Ziel gesetzt. Manche Tage komme ich nur auf 6.000 oder 7.000 (was mich dann ziemlich ärgert), aber andererseits gibt es auch wieder Tage, an denen 20.000 bis 30.000 Schritte dank Lauftraining easy erreicht sind. Zum Schluß zählt für mich die Wochenleistung und noch mehr der Spaß an der Freude.

Die App


TomTom Touch TestFunktioniert an sich super. Aber nur, solange man nicht mehr als ein Gerät von TomTom damit synchronisieren möchte. Da ich aber auch meine Läufe mit der TomTom Runner und meinem Smartphone synchronisieren möchte, hab ich ein kleines Problem. Denn die App erkennt immer nur ein Gerät und sobald ich das andere benutzen möchte, muss ich das erstere wieder entfernen und das neue Gerät neu koppeln. Zeitraubend und nervig. Damit fällt die App auf dem Smartphone für mich durch. Denn meine Läufe nach einem Lauf zu synchronisieren ist mir wichtiger, als ständig den Tracker gekoppelt zu haben. Ohne Koppelung läuft aber auch die SMS- und Anrufanzeige nicht mehr. Doof!
Also muss ich den Touch zum Synchronisieren immer mit dem Computer verbinden. Ein weiteres Manko ist, dass sich Smartphone und Tracker nur über Bluetooth koppeln lassen, sofern der Tracker an einer Stromquelle ist. Ich hoffe, dass die beiden genannten Punkte gaaaaanz schnell durch ein Softwareupdate behoben werden.
TomTom Mysports

Design und Verarbeitung


Das Design gefällt mir richtig gut. Besonders cool ist, dass man den Tracker selber ganz einfach aus dem Armband herausdrücken und dann in ein anderes setzen kann. Somit kann man ganz easy das Armband tauschen. Ich trage zum Beispiel gern das rote Armband in meiner Freizeit und beim Sport und das schwarze Band zum Anzug auf Arbeit.
Der Verschluss ist etwas friemelig. Bisher ist er nur beim Fußball ungewollt aufgegangen, weil der Gegner an meinem Arm gezogen hat. Ansonsten hält der Verschluss aber sehr gut.
Die Verarbeitung macht für mich grundsätzlich auch einen sehr vernünftigen Eindruck. Halt so, wie man es von einem Produkt aus dem Hause TomTom gewohnt ist und auch erwartet.
TomTom sagt selber, dass der Tracker nicht Wasserdicht ist. Demnach sollte man damit nicht schwimmen, tauchen oder sonst wie lange in Kontakt mit Wasser sein. Spritzwasser, leichten Regen und Schweiß hält es aber aus. Ich war damit die ersten drei Wochen täglich duschen und geschadet hat es bisher offensichtlich nicht. Nun mache ich es aber immer ab. Sicher ist sicher ;-)
TomTom Touch
TomTom Touch

Mein Fazit


Mittlerweile bin ich ganz verzaubert von dem TomTom Touch. Denn entgegen der Meinung meiner Freundin ist das nicht nur etwas für vielleicht etwas korpulentere Menschen wie sie. Ich finde es auch immer spannend zu schauen, wie viele Schritte ich schon gegangen bin und wie viele ich wohl Tag für Tag erreiche. Das gibt dem gesunden Aspekt etwas spielerisches. Denn zum Beispiel haben wir auf Arbeit derzeit auch eine Challenge, bei der wir gegenseitig unsere tägliche Schritte sammeln, um gemeinsam unser Ziel (die Welt zu Umrunden) in einer gewissen Zeit zu schaffen.
Qualitativ bin ich sehr begeistert von dem Tracker und genauso auch von dem sportlichen und dennoch schicken Design. Ich hoffe, dass sich ein Großteil der hier Aufgelisteten Kritikpunkte durch Softwareupdates (die wie ich finde doch recht häufig vorkommen) behoben werden und so das Band noch stärker seine Stärken ausspielt. Für mich ist sicher, dass so ein Tracker eine ziemlich interessante Spielerei ist und ich meinen TomTom Touch nicht mehr missen möchte.
TomTom Touch



- Anzeige: Dieser Tracker wurde mir freundlicherweise von TomTom zur Verfügung gestellt -