Test: Apple Watch Series 7 als Laufuhr


Anzeige: Die Apple Watch wurden mir netterweise von Apple zur Verfügung gestellt.

Die Apple Watch gilt als beliebteste Smartwatch weltweit. Apple selbst bewirbt seine neueste Watch als unentbehrlichen Begleiter, der einen dabei unterstützt, aktiv zu sein und mehr aus seinen Workouts herauszuholen. Grund genug zu checken, wie sich die neueste Apple Watch Series 7 beim Laufen macht.

Apple Watch Series 7 Laufen Running Test


Updates der Apple Watch Series 7


Der Fokus dieses Testberichts liegt darauf, wie sich die neue Apple Watch Series 7 beim Laufen macht. Ich werde hier zwar auch auf einige allgemeine Daten und Features rund um die Watch eingehen, interessierst du dich aber eher für allgemeine Infos zur Uhr, dann empfehle ich dir zusätzlich andere Testberichte zu lesen. In meinem Test zur Apple Watch Series 6 erfährst du, worin sich Smartwatches wie die Apple Watch von reinen Lauf-/Sportuhren unterscheiden.

Tatsächlich sind viele Neuerung der Apple Watch 7 auch für uns Läuferinnen und Läufer spannend. Die Gehäuseform wurde optimiert. Durch die Überarbeitung des Gehäuses und den schmaleren Rand bietet die neue Watch ein größeres Display, was sich besser ablesen und bedienen lässt. Hierbei hilft auch, dass das Display bei gesenkter Hand heller geworden ist. Meine Erfahrung zeigt, dass gerade das etwas größere Display tatsächlich auch beim Laufen praktischer ist, weil man einen besseren Überblick hat und leichter tippen kann.

Apple Watch Series 7 Display Größe Vergleich
Vergleich der Displaygrößen I Screenshot: apple.com

Zudem wirbt Apple damit, dass die Series 7 Watch noch robuster geworden sei. Das Frontglas ist 50 % dicker und an der höchsten Stelle sogar mehr als doppelt so dick wie das Frontglas der Apple Watch Series 6. Gleichzeitig ist die neue Apple Watch mit IP6X Zertifizierung staubgeschützt und Schwimmfest mit WR50 Wasserschutz (also bis 50 Meter tiefe). Ich habe darauf verzichtet meine Apple Watch mutwillig zu beschädigen. Allerdings laufe ich seit 2018 mit diversen Apple Watches, hatte bereits die Series 3, 4, 5 sowie 6 und war mit denen in den Bergen laufen, in salzigem Meerwasser schwimmen und konnte so über 4 Jahre meine Erfahrungen sammeln. Ich hatte noch nie ein störendes Staubkorn unter dem Display, noch nie einen Wasserschaden oder grobe Kratzer im Display, auch wenn ich schon mehrfach aus Versehen mit dem Display im Treppenhaus am Rauputz langekratzt habe. Versteht mich bitte nicht falsch, ich will nicht sagen, dass die Watch niemals Kratzer abkriegt oder nicht kaputtgehen könnte. Sie hält jedoch mega viel aus. Und gerade das Edelstahlgehäuse ist meiner Erfahrung nach noch einmal deutlich kratzfester als das Alugehäuse. Das ist für mich ein großer Pluspunkt.

Apple Watch Series 7 Display
Foto: Apple

Eine der für mich wichtigsten und besten Neuerungen betrifft die Stromversorgung der Apple Watch. Über die Jahre habe ich mich daran gewöhnt, dass meine Watch einmal am Tag ans Ladekabel muss. Während die Akkus vieler Laufuhren tagelang und teilweise auch über Ultradistanzen halten, sieht das bei der Apple Watch etwas anders aus. Einen Marathon kann man locker damit laufen. Das reicht für mich aus. Allerdings empfinde ich das tägliche Laden manchmal schon als lästig. Besonders dann, wenn ich es abends vergessen habe und der Strom nicht mehr über Nacht reicht. Diesbezüglich hat Apple nun ein Stück weit für Abhilfe geschaffen. Mit dem neuen USB-C-Netzteil lädt die Watch laut Apple von 0% auf 80% in 45 Minuten und 8 Minuten laden würden wohl für 8 Stunden Schlaftracking reichen. Was soll ich sagen? Das Laden funktioniert mit der neuen Apple Watch Series 7* tatsächlich schneller. Ich lade meine Apple Watch meistens auf, wenn der Akkustand bei 5 bis 10% ist. Brauchte die Apple Watch Series 6 circa anderthalb Stunden, um wieder auf 100% zu kommen, schafft das meine neue Series 7 in rund einer Stunde. Klar kann man auch eine halbe Stunde länger warten. Aber Bock habe ich darauf nicht. Vor allem wenn ich wirklich mal das Laden vergesse habe und meine Uhr einen "Powernap" braucht, damit ich weiter mit ihr Spaß haben kann. Das ist ein klarer Pluspunkt der neuen Series 7.

Apple Watch Series 7 Laden
Foto: Apple


So läuft es sich mit der neuen Apple Watch


Die bereits vorinstallierte App Training bringt an sich alles mit, was man zum Laufen braucht. Sie ist sehr einfach verständlich und übersichtlich aufgebaut. Bevor man ein Training startet, kann man Ziele wie eine bestimmte Distanz, Zeit oder auch ein Kalorienziel voreinstellen. Genauso ist auch ein Pacehinweis möglich, wenn man eine bestimmte Pace nicht über- oder unterschreiten will.

Startet man das Training, läuft ein kurzer Countdown von 3 bis 1 ab. Dieser lässt sich mit kurzem Tippen aufs Display überspringen und das Tracking startet sofort. Während des Trainings sieht man auf der Hauptseite bis zu fünf Messwerte zum aktuellen Training. Ich lasse mir zum Beispiel immer die Trainingsdauer, meine aktuelle Herzfrequenz, die Pace rollend über die letzten 1.000 Meter und die Pace seit Trainingsbeginn sowie die Distanz anzeigen. Das lässt sich über das iPhone individualisieren. Beispielsweise kann man sich auch die aktuelle Höhe, Höhenmeter oder Schrittfrequenz (Kadenz) anzeigen.

Apple Watch Series 7 Laufen Running Display


Neben dieser Hauptseite stehen noch zwei weitere Seiten zur Verfügung. Wischt man nach links, kommt man zur aktuellen Medienwiedergabe, kann die Playlist steuern, Musik starten und stoppen, skippen oder auch die Lautstärke regeln.

Mit wisch nach rechts kann man das Training anhalten, beenden oder auch das Display sperren. Dann muss man zuerst die digitale Krone drehen, um das Display wieder freizuschalten. Diese Funktion ist zum Beispiel praktisch, wenn man beim Training eine Jacke oder ein langes Shirt trägt und der Ärmel aus Versehen am Display was verstellen könnte. Durch das Sperren ist das dann nicht mehr möglich.

Apple Watch Series 7 Training
Foto: Apple

Tippt man während des Trainings auf das Display, erfasst die Training-App das als neue Runde. Das ist praktisch, wenn man tatsächlich auf einer Bahn Runden oder draußen individuell Intervalle laufen möchte.

Die Auswertung des Trainings kann hinterher entweder in Kurzform direkt auf der Apple Watch* oder etwas übersichtlicher auf dem iPhone erfolgen. Hier sieht man neben den wichtigsten Werten wie vergangener Zeit, Distanz, Pace, Höhenmeter und Kalorienverbrauch auch den durchschnittlichen Puls inkl. Bereich vom min. bis max. Wert.

Apple Watch Series 7 Training Laufen Running Auswertung


Auf dem iPhone wiederum kann man deutlich besser noch die Rundenzeiten auswerten, den Verlauf seiner Herzfrequenz checken und noch einmal auf der Karte sehen, wo man langgelaufen ist. Meine Erfahrung zeigt, dass die GPS-Erfassung sehr genau ist. Schaut man sich zum Beispiel den Streckenverlauf auf der digitalen Karte an, sieht man so gut wie nie geschnittene Kurven oder sonst wie Aussetzer und die Distanzen decken sich auch mit den vergleichsweise von mir ermittelten Werten meines Garmin-Radcomputers. Am Ende kann man die getrackten Trainingseinheiten auch in Strava importieren, sofern man nicht eh gleich die Strava-App nutzt. 

Die Herzfrequenzerfassung hat sich meiner Erfahrung nach verbessert. Bei der Apple Watch Series 6 hatte ich mit der Zeit festgestellt, dass sie immer wieder Aussetzer beim Erfassen des Pulses hatte. Das war vor allem hinterher in der Auswertung sichtbar - auch wenn Apple diese Aussetzer bei der Auswertung durch Rundungen minimiert hat. Diese Aussetzer kann ich mit der Apple Watch Series 7 nicht mehr feststellen.

In Summe deckt dieser Funktionsumfang meiner Ansicht nach den Bedarf der meisten Läuferinnen und Läufer gut ab. Aber wenn die Apple Watch am Ende vielleicht auch ernsthaft eine Laufuhr ersetzen soll, muss sie noch etwas mehr bieten.

Mehr Laufspaß durch mehr Apps


Das geht zum Glück durch diverse Apps von Drittanbietern, die sich in vielen Fällen kostenfrei im AppStore finden. Strava, Running von Adidas, die Nike Run Club-App oder MapMyRun von Under Armour sind da nur eine kleine Auswahl. 

Mit MapMyRun lassen sich Laufschuhe von Under Armour per Bluetooth koppeln. Sofern gewünscht, bekommt man direkt beim Laufen ein Live-Feedback zum Laufstil und wie man diesen optimieren kann. Darüber hinaus kann man nach dem Training die erfassten Laufdaten wie Schrittfrequenz, Auftrittswinkel des Fußes etc. analysieren und bekommt direkt Tipps, wie man sich verbessern kann.

Mit der kostenpflichtigen App WorkOutDoors können z. B. GPX-Routen auf die Apple Watch geladen und beim Laufen angezeigt werden.

Die Nike Run Club-App bietet sich für meinen Geschmack besonders gut für Intervall-Trainings an.

Und seit einiger Zeit bietet Apple mit einem Abo seines kostenpflichtigen Dienstes Fitness+ geführte Läufe an. Hierbei wird man von professionellen Coaches quasi auf eine Reise durch fremde Städte mitgenommen und bekommt direkte Anleitungen und Inspiration zum Training. Beispielsweise gibt es Touren durch Miami Beach, New York City, Los Angeles oder auch London. Hier erfährt man einerseits, was diese Städte so besonders macht, bekommt beim Laufen kurzzeitig Fotos von jeweiligen Sehenswürdigkeiten auf dem Display angezeigt (diese kann man sich natürlich auch nach dem Laufen noch etwas ausgiebiger angucken). Andererseits wird man durchs Training begleitet, erfährt, wann bspw. ein Tempointervall beginnt oder worauf man für einen guten Laufstil achten sollte.

Vorteil: Die geführten Touren machen echt Lust aufs Laufen, selbst wenn man eigentlich nicht so motiviert ist.

Nachteil: Leider steht der Dienst, der 9,99 € pro Monat bzw. 79,99 € bei jährlicher Abbuchung kostet (Stand April 2022), bisher nur auf Englisch zur Verfügung. Wenn man nicht halbwegs gutes Schulenglisch spricht, hält sich der Mehrwert zumindest bei den geführten Läufen eher in Grenzen. 

Neben geführten Läufen gibt es auch geführte Spaziergänge mit Promis, die aus ihrem Leben berichten und virtuelle Trainingsvideos mit HIIT-Einheiten, Yoga, Krafttrainings und geführte Meditationen. Auch hier beschränkt sich das Angebot auf Englisch sprechende User.

Apple Watch Series 7 Fintess+ Running
Einblick in das Apple Fitness+ Angebot und in Fotos des geführten Laufs in London

Eine kostenfreie Alternative findet man in der Nike Run Club-App. Diese bietet ebenfalls geführten Läufe an. Diese unterscheiden sich jedoch inhaltlich von den geführten Läufen von Apple Fitness+. Während die Touren mit Fitness+ ähnlich einem Hörspiel sehr kurzweilige Reisen in fremde Städte sind, die gleichzeitig mit einer Trainingsanleitung kombiniert werden, liegt der Fokus der geführten Trainings in der App von Nike eher auf dem Training selbst. Hier wird man begleitet, wenn man nach längerer Laufpause wieder ins Training einsteigen will, wenn man Tipps braucht, um eine bestimmte Distanz oder Pace hinzukriegen oder um achtsam zu laufen. 

Support beim Sport - Multisport kann sie


Neben dem Laufen unterstützt die integrierte Training-App das Tracking dutzender anderer Sportarten wie Radfahren, HIIT-Training, Yoga, Core-Training, Freiwasserschwimmen, Beckenschwimmen, Wandern, Pilates, Tai-Chi, Badminton, uvm. Alleine der ab Werk integrierte Umfang ist also schon enorm, lässt sich durch massenweise Apps von Drittanbietern aber noch erweitern. 

Besonders schätze ich, dass man mit einem Spotify Premium Abo mittlerweile auch Songs auf der Apple Watch* speichern und damit offline hören kann. Ich nutze zwar die Cellular-Version der Apple Watch und könnte unterwegs streamen, allerdings Laufe ich viel in Brandenburg und da hat man nicht immer Netz. Insofern ist das ein großer Vorteil, wenn die Lieblingssongs auch offline zur Verfügung stehen. Zumal - wie weiter am Anfang bereits erwähnt - die Wiedergabe-Steuerung beim Training total easy ist.

Apple Watch Series 7 Laufen Running Berlin


Extras für Gesundheit und Sicherheit


Apple bewirbt seine Watch gern mit dem Fokus auf den Nutzern auf die Gesundheit seiner Nutzer. Deshalb hat die Watch bereits ab Werk eine Reihe an Features dafür mit an Bord. Unter anderem misst die Watch sowohl beim Sport als auch im Alltag die Herzfrequenz. Ist sie zu niedrig oder zu hoch, bekommt man einen Warnhinweis. Darüber hinaus kann man bei Bedarf den Herzrhythmus per Ein-Kanal-EKG checken und die ermittelten Daten auch als PDF-Datei an seinen Arzt schicken. Das ist ein spannendes Feature. 

Zudem ist auch mit der Apple Watch 7 wieder eine Blutsauerstoffmessung möglich. Theoretisch könnte der Blutsauerstoffgehalt sehr viele Infos über den aktuellen Gesundheitszustand sowie mögliche Erkrankungen liefern. Allerdings schreibt Apple auf seiner Website selbst, dass Messungen mit der Blutsauerstoff-App nicht für die medizinische Verwendung, einschließlich Selbstdiagnosen oder ärztlichen Beratungen, vorgesehen seien, sondern lediglich der Nutzung für Zwecke der allgemeinen Fitness und des allgemeinen Wohlbefindens dienen. Dementsprechend misst die Watch den Blutsauerstoffgehalt - mal mit mehr, mal mit weniger Schwankungen - und gibt als einzigen Hinweis, dass ca. 95 bis 100 % normal wären. Bedenke ich, dass die Werte bei mir oft zwischen 80 und 100 % schwanken und Werte unter 90% laut verschiedenen Websites als kritisch anzusehen sind, Frage ich mich aktuell noch, was mir dieser Wert bringen soll und fällt für mich in die Kategorie Spielerei ohne wirklichen Mehrwert für mich. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Apple diesbezüglich auch in Zukunft noch mehr geplant hat. 

Interessant finde ich den integrierten Schlaftracker. Hat man seinen individuellen Schlafplan definiert, erinnert einen die Uhr 45 Minuten vor dem Zubettgehen daran, dass man bald schlafen will. Es stellt iPhone und Watch auf den Fokusmodus "Schlaf", was Benachrichtigungen individuell reduziert oder ausstellt, sodass man abends nicht mehr so abgelenkt und nachts nicht gestört wird. Am nächsten Morgen wird man zur gewünschten Zeit geweckt und kann in der App „Schlaf“  auf der Apple Watch sehen, wie viele Stunden man in der vergangenen Nacht geschlafen hat. Zudem sieht man seine durchschnittliche Schlafdauer in den letzten 14 Tagen. Meiner Erfahrung wird der Schlaf hierbei recht genau getrackt. Allerdings ist die Übersicht auch recht oberflächlich. Wer eine detaillierte Aufschlüsselung seiner Schlafphasen etc. wünscht, braucht tiefergehende Apps, die im AppStore von Drittanbietern angeboten werden. Ich persönliche nutze die Premiumversion von Sleep Cycle und bin damit sehr zufrieden.

Apple Watch Sleep Tracking Schlaftracking
Einblick in das Schlaftracking mit der Apple Watch I Foto: Apple


Hilfreich vor dem Schlafengehen sowie tagsüber ist die App Achtsamkeit. Diese unterstützt einen dabei, sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um sich mithilfe von Atem- und Reflexionsübungen zu konzentrieren, seine innere Mitte zu finden und ganz bewusst zu atmen. Auch hier lassen sich Benachrichtigungen aktiveren, die einen in stressigen Momenten oder zu festgelegten Zeiten daran erinnern, sich einen Augenblick für Achtsamkeitsübungen zu nehmen.

Gesundheitstrends und Challenges mit der Watch


Zwei weitere Funktionen will ich hier nicht unerwähnt lassen: Die Trendanalysen in der Health-App und die Trainingsringe. All die Daten rund um die Herzfrequenz, den Schlaf, Aktivitätszeiten, Gehdistanzen etc., die die Watch sammelt, werden in der Health-App auf dem iPhone gebündelt und in Trendanalysen für über 20 Arten von Daten übersetzt. So kann man auf einen Blick sehen, wie sich der eigene Schlaf, der VO2max-Wert, etc. in den letzten Woche und Monaten entwickelt haben.

Zudem hilft einem die Watch durch die bekannten Ringe dabei aktiv zu bleiben. In der App Aktivität sieht man jederzeit welche Fortschritte man täglich bei seiner Bewegung macht. Die App Aktivität zeigt dabei drei Ringe.

 - Der rote Ring Bewegen zeigt an, wie viele Kalorien man aktiv verbrannt hat
 - Der grüne Ring Trainieren zeigt an, wie viele Minuten man trainiert hat
 - Der blaue Ring Stehen zeigt an, wie oft man am Tag mindestens eine Minute pro Stunde gestanden und sich bewegt hat

Ziel ist es alle drei Ringe am Tag zu schließen, indem man die individuell definierten Ziele erreicht. Braucht man bei einem Ring noch etwas, um diesen zu schließen, erinnert und ermutigt einen die Watch, dass man sich beispielsweise noch ein paar Minuten am Tag ins Zeug und bspw. spazieren gehen sollte. Gleichzeitig kann man sich in der App Aktivität mit Freunden connecten. Dadurch kann man sich gegenseitig anfeuern und loben oder aber auch gemeinsame Challenges starten.

Apple Watch Series 7 Running Laufen


Sicherheit beim Laufen ganz oben


Was ich an der Apple Watch* sehr schätze, ist das Gefühl der Sicherheit, das ich quasi beim Laufen mit mir herumtrage. Welche Sicherheit? 

Einerseits kann ich mit der Cellular-Version der Watch jederzeit telefonieren und spare mir so ein Handy beim Laufen mitzunehmen. Sollte ich mal Hilfe benötigen, kann ich einfach Familie oder Freunde (und natürlich auch den Rettungsdienst) anrufen. Und das in Kombination mit der integrierten Sturzerkennung gibt mir noch ein besseres Gefühl. Die Apple Watch erkennt nämlich, wenn du gestürzt bist. Das hat bei mir bisher immer gut geklappt, auch wenn die Stürze nur leicht waren. Löst die Sturzerkennung aus, ertönt ein Alarmsignale und die Uhr fängt an zu vibrieren. Innerhalb von 30 Sekunden kann man nun entscheiden, ob man fit ist oder Hilfe benötigt. Reagiert man nicht, wird automatisch ein Notruf getätigt und der Rettungsdienst benachrichtigt. Zudem können vorher definierte Notfallkontakte automatisiert benachrichtigt werden. Gerade wenn man mal etwas länger oder in den Bergen unterwegs ist, finde ich dieses Feature mega gut. Leider funktioniert das aufgrund gesetzlicher Regelungen in Deutschland und Japan nur mit aktivierter eSim. Im Ausland kann der Notruf mit der Cellular-Variante auch ohne aktivierte eSim benachrichtigt werden. 


Die Qual der Wahl


Was die Optik und Technik angeht, steht die Apple Watch Series 7 in einer ganzen Reihe von Varianten zur Verfügung. Zunächst einmal stehen zwei Gehäusevarianten mit 41 und 45 mm Größe zur Auswahl. Das ist abhängig vom eigenen Handgelenk und Geschmack. Hat man sich hier entschieden, gibt es drei Materialien für das Gehäuse zur Auswahl: Aluminium, Edelstahl oder Titan. Zudem kann man wählen, ob mit Mobilfunkverbindung (Cellular - extra Mobilfunktarif notwendig) oder ohne. Und dann stehen je nach Material auch nochmal diverse Farben zur Auswahl. Und hier ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Armbänder von Apple gibt es aus Silikon, Nylon, Leder, Edelstahl und mehr Materialien. Und bei Bedarf gibt es auch noch viel mehr Armbänder von Drittanbietern. Zusätzlich bietet Apple die Watch Series 7 mit besonderen Armbändern und Watch Faces (so nennen sich die Zifferblätter bei Apple) in Kollaboration mit Nike und Hermès an. Diese sorgen nochmal für einen optischen Hingucker, sind funktional aber nicht besser oder schlechter als die "regulären" Versionen der Apple Watch Series 7. Puh. Ehrlich gesagt wird es dadurch nicht leichter. Wie gesagt: Die Qual der Wahl.

Darüber hinaus gibt es vielfältige Möglichkeiten das digitale Zifferblatt individuell zu konfigurieren. Und wem die Apple Watch Series 7 zu teuer ist oder wer nicht den vollen Funktionsumfang braucht, der findet mit der Apple Watch SE oder Vorgängermodellen weitere günstiger Alternativen. Die sich durchaus auch zum Laufen eignen.

Die Preise für die Apple Watch Series 7 beginnen (Stand April 2022) je nach Material bei:
  • Aluminium: 429 €
  • Edelstahl: 729 €
  • Titan: 829 €
Foto: Apple


Mein Fazit zur neuen Apple Watch 7


Die Apple Watch Series 7* lohnt sich meiner Ansicht nach vor allem für Läuferinnen und Läufer, die gern einfach loslaufen und ihr Training tracken wollen, ohne sich viele Gedanken darüber machen zu müssen. Die Watch ist eine praktische Ergänzung, wenn man sonst immer mit seinem iPhone läuft und eine übersichtliche Auswertbarkeit seiner Trainings bevorzugt.

Wirklich vorteilhaft finde ich die Gesundheits- und Sicherheitsfeatures, die über das Laufen hinausgehen. Sie ist halt eine Smartwatch und das möchte ich nicht missen. Ich finde es sehr praktisch, dass ich nicht im Tagesverlauf die Uhr wechseln muss, sondern in der Freizeit, zur Arbeit und beim Sport dieselbe Uhr tragen kann, ohne das Gefühl zu haben, dass sie komisch aussieht. Laufuhren finde ich halt nicht immer "schön". 

Zudem funktioniert der Upload der Aktivitäten immer reibungslos. Das Apple-Ökosystem ist einfach genial. Und dass ich meine alten Armbänder der Apple Watch Series 3 von 2018 noch vier Modellupdates später problemlos mit der neuesten Watch nutzen kann, finde ich auch mega praktisch. 

Im Vergleich zu reinen Laufuhren fehlt aber doch ein bisschen was. Vorab programmierbare Intervalltrainings, Ultradistanzen und ein individueller Datenexport sind nicht ohne weiteres möglich, weil spezielle Apps nötig sind, der Akku für solche Distanzen nicht ausreicht oder das der Funktionsumfang nicht hergibt.   

Nachteilhaft finde ich, dass man eine Apple Watch nur nutzen kann, wenn man auch ein iPhone hat. Ansonsten lässt sich die Uhr gar nicht erst einrichten. 

In Summe bin ich dennoch überzeugter Nutzer der Apple Watch und Laufe nicht ohne Grund seit 2018 fast ausschließlich mit ihr. Am Ende ist sie unheimlich praktisch, vielfach individualisierbar und langlebig. Dazu gehört nämlich auch, dass Apple regelmäßige Updates und Upgrades für das Betriebssystem der Uhr - das watchOS - zur Verfügung stell und dadurch auch für ältere Varianten der Uhr eine ganze Zeit lang immer wieder neue Sicherheits- und Funktionsupdates zur Verfügung gestellt werden. Langlebigkeit können die Produkte von Apple halt.


Werbung - Hier kannst du die neue Apple Watch direkt kaufen:

 



Hier findest du meine Testberichte zu den AirPods und zum Vorgängermodell der Apple Watch Series 7:




Mit der Apple Watch Series 7 laufen - Apples Smartwatch im Test


Apple Watch Series 7 Laufen Running Guten Morgen Good Morning



Mall of Berlin Run - Indoor-Run mitten durchs Shoppingcenter




Am 07. November 2021 findet der erste Mall of Berlin RUN statt. Und der Name ist Programm. In einmaliger Atmosphäre geht's indoor mitten durchs Shoppingcenter, denn mit Startnummer vor der Brust verwandelt sich die Mall of Berlin zwischen 9 und 14 Uhr zur Laufstrecke. Mit Start und Ziel auf der Piazza geht es hoch und runter durch die Mall, durchs Parkhaus und auch über den Foodcourt+. Das wird auf jeden Fall spannend.

Dabei kannst du zwischen den Distanzen 4,5 km und 9 km wählen, bei denen 2 bzw. 4 Runden durch die Mall of Berlin gedreht werden, bevor im Zielbereich ein reichhaltiges Verpflegungsangebot wartet. Für Kinder gibt es den Mall of Berlin RUN Kids, der auf 1,2 km eine Runde durch die Mall führt.

Dazu bekommst du ein Funktionsshirt, im Ziel eine Medaille und kannst hinterher ab 13 Uhr beim verkaufsoffenen Sonntag durch die Mall of Berlin bummeln.


Der Plan für das Wochenende sieht wie folgt aus

Samstag, 6. November 2021

14:00 bis 20:00 Uhr Startunterlagenausgabe (SportScheck Filiale in der Mall of Berlin)


Sonntag, 7. November 2021

08:00 bis 12:30 Uhr Startunterlagenausgabe (Piazza)

9:45 Uhr Warm-Up in der Startgasse (Piazza) powered by AllStar Gym

10:00 Uhr Start Mall of Berlin RUN short á 2 Runden (Einzel und Team)

10:45 Uhr Warm-Up in der Startgasse (Piazza) powered by AllStar Gym

11:00 Uhr Start Mall of Berlin RUN long á 4 Runden (Einzel und Team)

12:30 Uhr Warm-Up in der Startgasse (Piazza) powered by AllStar Gym

12:45 Uhr Start Mall of Berlin RUN Kids

13:00 Uhr Beginn Verkaufsoffener Sonntag + Siegerehrungen

14:00 Uhr Veranstaltungsende


Weitere Infos findest du direkt auf mallofberlinrun.de. Hier kannst du dich auch für den Lauf anmelden.

Zudem darf ich 5 Freistarts für den Mall of Berlin RUN verlosen. Alle Infos dazu findest du im folgenden Instagram Post:


Ich hoffe wir sehen uns am 07. November in der Mall of Berlin.



Tschirgant Sky Run - Die nächste Trailpremiere in Imst

Ach ist das ein schönes Gefühl endlich wieder eine Starnummer zu tragen. Nachdem ich bereits im September letzten Jahres in Imst bei der Premiere des Starkenberger Homeruns am Start sein konnte (den Rennbericht findest du hier) , ließen aufgrund der Corona-Pandemie weitere „richtige“ Läufe eine ganzen Weile auf sich warten. Zumindest sofern man nicht virtuell rennen wollte.

Nach der langen coronabedingten Rennpause - immerhin fast neun Monate - war die Vorfreude auf das nächste Rennen riesig. Endlich wieder mit anderen Leute gemeinsam an einer Startlinie stehen und eine Medaille ergattern. Doch so klar, ob das Rennen wirklich stattfinden könnte, war es bis kurz vor unserer Abreise aus Berlin nicht.

Tschirgant Sky Run Medaille Medal Imst


Premiere des Tschirgant Sky Run


Die Jungs und Mädels vom Veranstalter TrailMotion Tirol, einem begeisterten Trailrunningverein aus Imst, kämpften bis zuletzt bei den Behörden, damit die Premiere des Tschirgant Sky Runs am 12. Juni 2021 steigen durfte. Mit Erfolg. Zum Glück ließ die Pandemiesituation in Tirol das Rennen dann unter Hygieneauflagen doch zu. 

Namensgebend für das Rennen ist der 2.370 Meter hohe Berg Tschirgant, über dessen Gipfel gelaufen werden sollte und an dessen westlichen Fuß Imst liegt, wo im Stadion Imst das Race starten und enden sollte. Vier Distanzen standen bei der Premiere des Tschirgant Sky Run zur Auswahl, sodass für jeden etwas dabei war. Gelaufen werden konnte über 16 km, 26 km, 42 km oder 52 km, wobei die Rennen mit 800 HM bis 3.500 HM einiges an Aufstieg und noch viele bessere Ausblicke zu bieten hatten. Dabei waren die 16 km- und 42 km-Strecke jeweils mit etwas einfacheren Untergründen versehen, während die 26 km- und 52 km-Strecke deutlich anspruchsvollere Laufuntergründe zu bieten hatten.


Schnell noch etwas Bergluft schnuppern


Als Berliner fallen die Höhenmeter im Training für gewöhnlich recht gering aus. Deshalb konnten wir es nicht sein lassen und sind gleich am Donnerstagnachmittag kurz nach der Anreise die ersten Kilometer über die Trails geheizt. War das ein gutes Gefühl. Aber natürlich darf man es nicht übertreiben. Deshalb haben wir es am Freitag etwas gemütlicher Angehen lassen, um am Samstag zum Rennen fit zu sein. 

Die Startunterlagenausgabe am Freitag im Stadion Imst war gut organisiert, sodass wir alles notwenige innerhalb von wenigen Minuten hatten. Neben einigen Gutscheinen und Snacks war der Startbeutel mit einem Raceshirt und passenden Socken vom Tschirgant Sky Race gut gefüllt. Damit wir uns am Samstag im Start- und Zielbereich aufhalten durften, musste zudem eines der drei Gs nachgewiesen werden - genesen, geimpft oder getestet. Wer das erste oder zweite nicht vorweisen konnte, konnte sich problem- und kostenlos an einer von vielen Teststationen in Imst testen lassen. Bis zum Start war also alles super organisiert.


Endlich wieder Raceday


Es ist soweit - Tag X. Da der Start für die 26 Kilometer-Distanz um 7:30 Uhr geplant war, klingelte mein Wecker bereits um 5:00 Uhr. Nach einem gemütlichen Frühstück wurde noch schnell der Laufrucksack bestückt, bevor es in Richtung Startbereich ging. Damit dort genug Abstand gehalten werden konnte, wurden wir nach und nach in Startwellen zu je 10 Personen auf die Strecke geschickt.

Tschirgant Sky Run Trailrun Imst


Die ersten Kilometer verliefen recht flach, bevor es dann nach etwa 6 Kilometern aufwärts ging und nach und nach immer steiler wurde, schließlich wollten rund 1.900 Höhenmeter bewältigt werden. Aufgrund von Schneefeldern waren leider kurzfristig kleine Streckenänderungen notwendig (es wurde auf die Sicherheitsroute zurückgegriffen), was dazu führte, dass nach ca. 13 Kilometern nicht der Grat mit dem Gipfelkreuz erklommen wurde, sondern die Strecke einige Höhenmeter tiefer über den Sattel des Tschirgant führte. Natürlich schade, aber am Ende tat das der Schönheit der Strecke keinen Abbruch. Denn von oben hatte man einen wunderschönen Ausblick ins Gurgltal und ins gegenüberliegende Inntal, wirklich traumhaft!

Tschirgant Sky Run Peak Gipfel


Doch ein Spaziergang war der Aufstieg nicht, maximal beim Tempo bergauf. Vorbereitung auf solch ein Rennen ist in Berlin kaum möglich, weshalb ich bereits zur Hälfte ganz schön erschöpft war. Doch oben angekommen wurde es nicht unbedingt leichter. Insbesondere die ersten ein, zwei Kilometer bergab waren sehr steil und extrem technisch, was allerdings auch nicht anders zu erwarten war, wenn der Veranstalter folgendes auf seiner Website zur Strecke schreibt: „Ebenso der Technische Downhill lässt Trailrunning Herzen höherschlagen, ehe es wieder auf sanften Wiesen von Karres Richtung Karrösten geht.“

Teilweise mit Drahtseilen versehen war der erste Downhillpart sehr alpin, teilweise ohne festen, felsigen Boden und für meine (doch eher amateurhaften) Skills an der grenze des für mich machbaren. Ein Erlebnis war es allemal. Beim nächsten Mal sollte ich ggf. der Vernunft zuliebe doch eher die 16 km- oder 42 km-Distanz wählen, da diese vergleichsweise deutlich weniger technisch und dadurch auch für weniger erfahrene Trailläufer wie mich besser geeignet sein sollen. Doch in etwas langsamerem Tempo ging es auch für mich sicher bergab und einige Zeit später wurden die Wege immer breiter und besser, sodass ich es richtig rollen lassen und Gas geben konnte. AUA! :D Die Oberschenkel hatten in den nächsten Tage deutlich gezeigt, was sie davon hielten. Doch die atemberaubende Strecke war es allemal wert. Da ich gut versorgt war - ich halte unterwegs ungern an - konnte ich die ersten drei Verpflegungsstationen getrost auslassen, bevor ich an der vierten Station doch einmal Halt machte. Hier gab es Wasser und Iso zur Auswahl - feste Nahrung konnte aufgrund von Corona leider nicht geboten werden.

Doch nach der kleinen Stärkung mit leckerem Isodrink konnte ich auch die letzten Kilometer auf asphaltierter Strecke durch Imst bis zum Stadion laufen und mit meiner Leistung war ich sehr zufrieden. Zwischen 3:30 h und 4:00 h war mein Wunsch, am Ende standen im Ziel  3:45:50 h auf der Uhr. Erschöpft, aber glücklich konnten ich die Premiere des Tschirgant Sky Run bei herrlichem Wetter sehr genießen. Circa. 400 Läuferinnen und Läufer waren über die vier Distanzen verteilt mit dabei und die gute Organisation hat den Lauf wirklich zu einem Genuss gemacht. Dafür hat sich der Weg aus Berlin gelohnt, um mit Susi, Daniel und Sven endlich mal wieder gemeinsam an den Start zu gehen.

Tschirgant Sky Run Sports Insider Magazin Happy Moving Outdoors


Imst hat für Trailläufer einiges zu bieten


Sind wir ehrlich, ich habe noch eine Rechnung mit dem Tschirgant Sky Run offen. Denn aufgrund des Schnees konnten wir nicht ganz bis auf den Gipfel in 2.370 Metern Höhe. Das will ich nächstes Jahr ändern. Hast du auch Lust? Dann sei doch am 11. Juni 2022 mit am Start, wenn die zweite Auflage des Tschirgant Sky Runs auf dem Plan steht.

Darüber hinaus hat die Outdoorregion Imst als Trailparadies noch einiges mehr zu bieten. Neben dem Tschirgant Sky Run finden hier auch der Gletschermarathon, die Salomon 4 Trails und das Trail Triple mit dem Starkenberger Homerun statt. Vor allem aber gibt es den besten Kaiserschmarrn einfach nur in den Bergen - auch wenn mein selbstgemachter Schmarrn ebenfalls ganz passabel ist. 

Als Ausgleich zum Laufen bietet die AREA 47 in der Nähe eine Reihe von Actionhighlights wie Raftingtouren und auch eine Wake Area. Zudem kann man mit dem kostenlosen Imster Urlaubspass eine Reihe von Highlights kostenlos oder stark vergünstigt nutzen. Unter anderem gibt es kostenlosen Eintritt in die Water Area der AREA 47, einmal kann man pro Person pro Tag kostenlos mit der Imster Bergbahn fahren und noch viel mehr. Damit kann man gleich morgens mit der Bergbahn hoch in die Berge und die Wandertouren gleich mit mega Ausblicken genießen.

Ich komme auf jeden Fall wieder. Übrigens haben wir diesmal im frisch renovierten Stadthotel Eggerbräu gewohnt. Das war super mit seinem netten Personal und gerade einmal 10 Gehminuten vom Start- und Zielbereich entfernt. Zentraler geht’s kaum. 


Tschirgant Sky Run Medal Medaille


Anzeige I Bei der Reise handelt es sich um eine vom Tourismusverband Imst unterstützte Pressereise


Under Armour FLOW Velociti Wind im Test

 Anzeige: Der UA FLOW Velociti Wind wurde mir netterweise von Under Armour zur Verfügung gestellt.


In den letzten Wochen war ich rund 80 Kilometer mit dem neuen Fliegengewicht FLOW Velociti Wind von Under Armour unterwegs. Diese 241 Gramm (US 9) leichte Rennmaschine ist besonders für schnelle Trainingseinheiten und Rennen gemacht. Und natürlich lässt sich auch der neue FLOW mittels Live-Feedback zum Laufstil von Under Armour MapMyRun zu einem super Coach fürs Training machen 

Meine Erfahrungen mit dem Schuh findest du im hier verlinkten YouTube-Video.




Details zum FLOW Velociti Wind


Für Damen und Herren erhältlich.
- Sprengung: 8 mm
- Gewicht: 241 g
- Preis: ca. 160 €


Hast du Bock dir den neuen Under Armour HOVR Sonic zu kaufen? Dann findest du ihn unter anderem hier bei amazon*.

 


Hier findest du noch ein paar Impressionen zum neuen Under Armour FLOW Velociti Wind im Test:

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review Seite

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review Ferse

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review

Under Armour FLOW Velociti Wind Test Review






Test: Apple Watch Series 6 - zum Laufen geeignet?


Anzeige: Die Apple Watch wurden mir netterweise von Apple zur Verfügung gestellt.


Braucht man zum Laufen wirklich eine Laufuhr, wenn man seine Trainingseinheiten tracken und gleichzeitig sein Smartphone zuhause lassen will? Oder reicht auch eine Smartwatch wie die neue Apple Watch Series 6*? Darum geht es in diesem Testbericht. Wer es lieber visuell mag, kann sich meine Erfahrungen mit der neuen Watch auch in Videoform bei YouTube anschauen... 😉



Apple Watch Series 6 Laufen Running


Der Unterschied zu reinen Laufuhren


Smartwatches und Laufuhren gleichen sich in den letzten Jahren immer mehr an. Während High-End Laufuhren immer smarter werden und sich der Funktionsumfang beispielsweise durch Musikstreaming, kontaktloses Bezahlen, den Wetterbericht und sogar Spiele erweitert, fokussiert sich die Apple Watch von Generation zu Generation immer mehr auf die Gesundheit seiner Träger.

Doch auch wenn sich hier die Funktionen angleichen, gibt es gerade in baulicher Hinsicht unterschiede. Bei Laufuhren liegt am Ende des Tages der Fokus doch stärker auf dem Laufen bzw. auf Sport, weshalb in der Regel Verschiedene Buttons für Start und Stopp, Pausen, Runden und Co. vorhanden sind. Das Erleichtert das Training gerade bei Bahn- und Intervalltrainings sehr, da man einfach auf Knopfdruck bspw. eine neue Runde tracken kann. Die Apple Watch* wiederum wird vor allem über den Touchscreen bedient und hat lediglich eine Seitentaste und die digitale Krone, mit der es sich durch das Menü gehen lässt. Das macht die Bedienung bei Intervallen oder auf der Bahn nicht unbedingt leichter. Vor allem nicht mit verschwitzten Fingern. Auch wenn die Apple Watch meiner Erfahrung mit Schweiß an den Fingern mittlerweile sehr gut zurechtkommt und das - im Gegensatz zu Wasser / Regen - fast kein Problem mehr darstellt, muss man dennoch zum Bedienen auf das Display schauen. Eine neue Runde ohne den Blick von der Strecke zu entfernen? Eher nicht möglich.


Laufen mit der Apple Watch - die passende App


Will man einfach loslaufen, sein Training aufzeichnen und das Training hinterher auswerten, ist das mit der Apple Watch und seinen diversen Apps zum Trainieren prima möglich. Mit Apples eigener Sport-App namens Training lassen sich dutzende verschiedene Sportarten tracken und beim Laufen - sofern gewünscht - vor dem Training ganz einfach Ziele für die Distanz, Pace oder den Kalorienverbrauch festlegen, zu denen man dann während des Trainings Hinweise kriegt. 

Apple Watch Series 6 Laufen Running Ziele



Darüber hinaus gibt es aber auch eine Reihe von kostenlosen und kostenfreie Drittanbieterapps, die alles ihre eigenen Vorteile haben. Deshalb lohnt es sich auch zu schauen, ob für einen persönlich eine andere App noch praktischer ist.

Nutzt man die App MapMyRun von Under Armour und hat dazu die passenden Laufschuhe aus der Connected Footwear-Kollektion von Under Armour, bei denen die Schuhe mit einem integrierten Sensor ausgestattet sind, kann man sogar während des Laufens akustisches Feedback zum Laufstil über den Lautsprecher der Watch oder Bluetoothkopfhörer und auch auf dem Display angezeigt bekommen. Das ist meiner Ansicht nach ein Meilenstein, was das Training angeht und ein wirklicher Mehrwert. Dadurch lassen sich gezielt Technik-/ Laufstiltrainings in das Training integrieren und das Risiko für typische Läuferverletzungen wie Shin Splints oder das Läuferknie minimieren und gleichzeitig die Effizienz beim Laufen steigern.

Apple Watch Series 6 Laufen Running MapMyRun Under Armour
Training mit der App MapMyRun von Under Armour



Ein weitere Verbesserung findet man mittlerweile bei Strava vor. Klar, kann man seine Trainings direkt mit der App von Strava aufzeichnen, aber jede App hat nunmal seine Vor- und Nachteile und mir ganz persönlich war die App bisher auf der Watch zu unübersichtlich, während ich die App auf dem iPhone liebe und dort vor allem gern meine Radtouren aufzeichne. Wollte man bis dato Trainings mit einer anderen App aufzeichnen und in Strava importieren, war das tendenziell etwas umständlicher und nur mittels Workaround möglich. Mittlerweile hat Strava den nötigen Zugriff auf die Trainingsdaten über die Health-App von Apple, in der alle Daten zusammenlaufen. Dadurch lässt sich ein absolviertes Training ganz einfach auch im Nachgang auf dem iPhone in der Strava importieren, worauf ich lange gewartet habe.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Strava Upload



Offline-Karten im GPX-Format lassen sich mit der kostenpflichtigen App WorkOutDoors (6,99€ im AppStore, Stand 11/2020) auf die Watch bringen, sodass man gerade im Gelände auch mit vorgegebenen Routen laufen kann, was gerade beim Trail Running praktisch ist.

 Das Auswerten der Trainings ist anschließend am besten auf dem iPhone möglich. Hier lassen sich sämtliche Details der Trainings ansehen, um sie in die Trainingssteuerung mit einfließen zu lassen.


Besonders praktische Features


Für präzisere Daten beim Bewegen misst der neue, immer aktive barometrische Höhenmesser durchgehend und in Echtzeit Höhenunterschiede, was besonders im Gelände wie beim Laufen in den Bergen spannend sein kann. 

Zudem kann man die Apple Watch* mit einer eSim ausstatten und ist somit mobil erreichbar. Das finde ich beim Laufen sehr praktisch, weil ich dadurch mein Handy zuhause lassen und im Notfall dennoch einen Notruf absetzen kann. Zudem kann man dadurch unterwegs Musik streamen (sofern man einen Datentarif hat) und noch viel mehr. Auch die  automatische Sturzerkennung nutzt das Mobilfunknetz. Sollte die Apple Watch feststellen, dass du gestürzt bist, startet ein Alarm. Reagierst du darauf nicht innerhalb von 60 Sekunden und schaltest diesen Alarm nicht ab, wird ein Notruf abgesetzt. Im Zweifelsfall kann die Apple Watch also Leben retten. Wichtig: Bei den Gehäusevarianten aus Edelstahl und Titan kann direkt eine eSim verbunden und das Mobilfunknetz genutzt werden. Die Vorausrüstung ist nicht beim Aluminiumgehäuse gegeben. Bei diesem musst du die mit einem Aufpreis (ca. 100€, Stand 11/2020) verbundene Variante "GPS + Cellular" der Apple Watch kaufen.

Als angenehm finde ich auch die Vielfältigkeit was Musik und Co. beim Laufen angeht. Mittlerweile kann man nicht nur Apple Music, sondern Spotify auf der Apple Watch nutzen und in der Beta-Variante mit Spotify direkt Musik online streamen. Dafür war früher immer das iPhone in Reichweite notwendig. Auch hierfür wird ein Mobilfunkverbindung bzw. WIFI in der Nähe benötigt. Zudem kann man wie gewohnt seine Podcasts, Hörbücher, etc. direkt auf die Watch laden und hat somit genug Hörgenuss für kurze und lange Laufrunden parat.

Apple Watch Series 6 Laufen Running



Ein Brustgurt zur Pulsmessung ist nicht nötig, da der grün blinkende, optische Herzfrequenzsensor am Handgelenk ziemlich genau misst. Ausfälle und deutliche Abweichungen in der Messung sind dabei meiner Erfahrung nach äußert gering. Wer dennoch lieber einen Brustgurt trägt, kann einen mittels Bluetooth mit der Apple Watch koppeln.


Schneller laden, mehr Laufspaß?


Im Vergleich zur Vorgängerin Series 5 soll der Akku der Apple Watch Series 6 stärker geworden sein. Tatsächlich habe ich abends ein paar Prozent mehr an Akkukapazität zur Verfügung stehend, allerdings ist das eher nicht der Rede wert. Es bleibt dabei, einmal am Tag muss die Apple Watch aufgeladen werden, wenn man jeden Tag damit Sport machen will und die Uhr regelmäßig nutzt. Bei wenig Nutzung komme ich auch mal auf anderthalb Tage, aber das bringt mich nicht wirklich weiter. Ich habe ja nicht überall das Ladekabel für die Watch dabei. Also wird einfach jeden Abend eine bis anderthalb Stunden aufgeladen. Wesentlich verbessert hat sich jedoch die Ladezeit. Apple sagt selbst, die Uhr lasse sich mittlerweile innerhalb von 60 Minuten von 0 auf 80% und in 90 Minuten bis auf 100% laden. Und das kann ich vollkommen unterschreiben. Vorher waren das circa 1,5 bis 2,5h und damit gibt es eine deutliche Verbesserung.

Einen Marathon konnte ich mit dem Akku der Series 5 problemlos laufen. Mangels Laufveranstaltungen aktuell konnte ich das mit der Series 6 leider nicht testen. Daran wird sich aller Wahrscheinlichkeit nichts geändert haben. Auch ein 30km oder 35km als Training, bei dem ich gleichzeitig Musik gehört habe, war nie ein Problem. Bei einem deutlich längeren Ultra wird der Akku aber wahrscheinlich nicht bis zum Ende mitspielen.

Dafür ist das Display nun aber auch bei gesenktem Arm heller. 500 statt 200 nits sollen bei Always-On auch das Display besser ablesbar machen, wenn man nicht explizit den Arm hebt, um das Display abzulesen. Das macht sich beim Training draußen bemerkbar und ist wirklich besser. 


Die Zukunft der Gesundheit. Am Handgelenk.


Das ist der Slogan der neuen Apple Watch. Und der ist auch Programm. Das Thema Gesundheit wird wirklich groß geschrieben und findet sich sich an allen Ecken und Enden wieder.

Die Watch misst beim Sport und auch im Alltag die Herzfrequenz. Ist sie zu niedrig oder zu hoch, bekommt man einen Warnhinweis. Ist das der Fall, kann man den Herzrhythmus per Ein-Kanal-EKG checken und die ermittelten Daten auch als PDF-Datei an seinen Arzt schicken.

Apple Watch Series 6 Laufen Running EKG ECG



Ganz neu ist die Messung des Blutsauerstoffgehalts. Dieser kann theoretisch einiges über den aktuellen Gesundheitszustand und mögliche Erkrankungen aussagen. Jedoch fehlen hier noch abschließende Studien, weshalb Apple diese Funktion nur als Fitnessfeature bewirbt und ausdrücklich nicht als Messung nach medizinischen Standards. Dementsprechend erhält man auch keine wirklich konkreteren Hinweise, was der aktuell ermittelte Grad des Sauerstoffgehalts im Blut aussagt. Lediglich einen Prozentwert, der bei mir in der Regel zwischen 90 und 100% lag. Interessant, aber unterm Strich ohne Mehrwert, wenn man damit selbst nichts anfangen kann. Zudem ist eine Messung nur möglich, wenn der Arm wirklich still ist und nicht bewegt wird. Eine Messung während des Sports ist damit also aktuell ausgeschlossen.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Blutsauerstoff



Praktischer finde ich deshalb die Funktion, dass man beim Heimkommen ans Händewaschen erinnert wird und beim Händewaschen auch immer ein Countdown von 20 Sekunden herunterläuft. Ich wasche mir recht häufig die Hände. Wie lange jedoch 20 Sekunden sein können, das war mir vorher gar nicht so bewusst. Für mich ein sehr praktisches Feature angesichts der aktuellen Situation.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Händewaschen



Genauso gut finde ich, dass die Apple Watch die Lautstärke in der Umgebung misst und auch hier Warnhinweise anzeigt, wenn es zu laut wird und wie man sein Gehör schützen kann.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Geräusche



Und der Schlaf kann seit dem neuesten iOS-Release getreckt werden. Die Auswertung der Daten ist jedoch etwas mau und oberflächlich. Man sieht lediglich die Gesamtschlafdauer, wie die Entwicklung in letzter Zeit war und etwaige Unterbrechungen im Schlaf. Da geht noch einiges, was die Differenzierung einzelner Schlafphasen angeht. Gut ist jedoch, dass man abends Hinweise zum Schlafengehen bekommt und wie man besser einschlafen kann. Es geht also mehr um Erstellung und Einhaltung von Schlafplan, als die Analyse des Schlafs.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Schlaftracking Sleep



Individueller geht's kaum 


Als wirklichen Mehrwert empfinde ich, dass die Apple Watch optisch so vielseitig ist. Während reine Laufuhren für meinen Geschmack im Alltag doch oft etwas zu sportlich aussehen, lässt sich die Apple auch in der Freizeit oder auch auf der Arbeit zum Anzug gut tragen. Das liegt einerseits an der dezenten Form und Größe, den verschiedenen Farben und Materialien und den vielen Armbändern, die sich in wenigen Sekunden wechseln lassen.

Die Große Qual der Wahl fängt eben schon beim Material des Gehäuses an. Die Series 6 gibt es in Aluminium, Edelstahl und Titan. Dazu kommen je nach Material nochmal verschiedene Farben von Grau, über Silber, Gold, Blau bis Rot. Meiner Meinung nach lohnt sich der Aufpreis beim Gehäuse von Aluminium zu Edelstahl. Ich hatte die Apple Watch Series 3 und 4 in Aluminium, die Series 5 und 6 nun in Edelstahl. Und Edelstahl ist einfach wesentlich unempfindlicher was Kratzer angeht. Nach einem Jahr hatte meine Series 5 keinen Kratzer im Gehäuse und nur einen leichten Chip im Glas am Übergang zum Gehäuse. Stabil ist die Watch also auf jeden Fall. Und auch bis 50m Wasserdicht. Duschen, Plantschen, Schwimmen, alles kein Problem.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Armbänder



Erstaunlich ist, dass Apples Armbänder der ersten Stunden selbst heute noch an der Series 6 verwendbar sind. Das nenne ich mal nachhaltig. Ich habe mittlerweile gut ein Dutzend Armbänder aus Stoff, Silikon und Edelstahl. Die kann ich von Modell zu Modell einfach mitnehmen und je nach Outfit fix tauschen. Zum Anzug auf Arbeit gern das Milanaisearmband, zum Sport das bunte Silikon Loop. Und da auch Armbänder von Drittherstellern funktionieren, gibt es optisch kaum Grenzen. Wenn dann nur noch die Auswahl zum passenden Outfit so einfach wäre... ;)

Und das Zifferblatt kenn noch weniger Grenzen, was die eigene Gestaltung angeht.

Apple Watch Series 6 Laufen Running Zifferblatt




Mein Fazit zur Apple Watch Series 6 beim Laufen


Wenn du oft auf der Bahn trainierst, Intervalle läufst oder nach Herzfrequenzzonen unterwegs bist, wird dich die Apple Watch beim Training vermutlich nicht zu 100% glücklich machen. Auch ein 100 Kilometer Ultra dürften nicht unbedingt die Sache einer Apple Watch sein. Dann wird eine reine Laufuhr wohl die bessere Wahl sein.

Willst du einfach nur laufen und deine Trainings hinterher auswerten, ist die Apple Watch gut geeignet. Insbesondere weil sie einen super Spagat zwischen Sport- und Alltagsuhr hinbekommt, wie es für mich bisher keine reine Laufuhr hingekriegt hat. Dafür sind einfach solche Kleinigkeiten für verantwortlich, die das Leben erleichtern, wie Apple Pay zum kontaktlosen Bezahlen. Siri, als Sprachassistentin. Oder auch die vielen Apps aus dem App Store auf der Uhr, die vom Wetterbericht bis zu den Fußballergebnissen fast alles möglich machen.

Wissen sollte mann, dass die Apple Watches* nur mit einem iPhone nutzbar sind. Mit einem Android Smartphone lässt sich die Watch nicht koppeln. Abhilfe schafft hier lediglich die Familienkonfiguration. Hast du ein iPhone, kannst du darüber auch die Watches deiner Familienmitglieder konfigurieren und als Elternteil für deine Kinder auch spezielle Vorgaben zur Sicherheit einstellen.

An das tägliche Laden der Uhr habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Schön ist es aber nicht unbedingt. Ein bisschen mehr Leistung wäre schon wirklich cool, da dann wohl auch lange Ultras kein Problem mehr wären. Die Mobilfunkverbindung und die damit erhöhte Sicherheit aufgrund leichter abzusetzender Notrufe schätze ich beim Laufen jedoch sehr.

Unterm Strich hat es also einen Grund, warum ich nun in der vierten Generation die Apple Watch nutze und seit bald drei Jahren fast ausschließlich damit unterwegs bin.

Preislich startet die Apple Watch übrigens bei ca. 420€ im Aluminiumgehäuse und bei 710€ mit Edelstahl. Titan und Sondereditionen wie von Hermès sind noch einmal teurer (Stand 11/2020).

Apple Watch Series 6 Laufen Running




Werbung - Hier kannst du die neue Apple Watch direkt kaufen:

   



Hier findest du meine Testberichte zu den Vorgängermodellen der Apple Watch:


Test: Apple Watch Series 5 - Lohnt sich der Umstieg für Läufer?


Mit der Apple Watch Series 6 laufen - Apples Smartwatch im Test


Apple Watch Series 6 Laufen Running Guten Morgen Good Morning