Hamburg meine Perle - das halbe Dutzend voll gemacht


Hamburg! Wie cool bist du denn? Vor etwas über einem Jahr war ich zum erstem Mal in Hamburg und ehrlich gesagt gar nicht mal so begeistert. Doch das hat sich nach dem letzten Wochenende geändert. Warum das so war? Erfährst du jetzt 😉
Haspa Hamburg Marathon Tide Runners Landungsbrücken
Foto: Tide Runners Hamburg

Ein Katzensprung

Haspa Hamburg Marathon Expo

Nach dem Berlin-Marathon im September vergangenen Jahres war mir klar, dass ich noch viel mehr Marathons laufen möchte. Die aufmerksamen Leser meines Blogs erinnern sich vielleicht, dass ich letztes Jahr ziemlich lange verletzungsbedingt ausgefallen bin und ehrlich gesagt kaum mehr Motivation hatte so lange Läufe wie einen Marathon zu rocken - waren doch gerade die hohen Kilometerumfänge und noch viel mehr die schnellen Einheiten schuld an meiner Verletzung. Ein ganzes Laufjahr wegen zu ambitionierter Ziele versauen? Nicht mehr mit mir. Das war auch der Grund, warum ich erstmal von neuen Bestzeiten und dem ewigen "höher, schneller, weiter" adieu gesagt habe. Doch nachdem ich in Berlin trotz mega kurzer Vorbereitungszeit die 42 km ziemlich passabel gemeistert habe, hatte ich wieder Blut geleckt. Und warum irgendwo weit hin reisen, wenn das Gute so nah sein kann. Hamburg, du warst meine beste Option. Denn wenn der Marathon nichts wird, können meine Assoziationen zu dir nicht schlechter sein. Aber wenns läuft, dann wird das vielleicht noch einmal was mit uns. Also gesagt, getan und angemeldet.
Haspa marathon Hamburg Start

Wo ist nur die Zeit hin?


Und so vergingen die Wochen und Monate und schwups saß ich Samstagvormittag mit meinem Papa im Auto auf dem Weg nach Hamburg zum Haspa Marathon. Keine drei Stunden später waren wir auf der Marathon Expo bei der Startunterlagenausgabe. Und wie das so ist, trifft man natürlich bei Events solch einer Größe immer auf bekannte, aber auch neue Gesichter. Gerade wenn man alleine läuft, findet man so auch vor Laufbeginn noch Laufpartner für die 42 km. Nachdem Papa und ich auf der Messe unser alkoholfreies Krombacher Weizen genoßen hatten, ging es auch schon weiter zur Pastaparty. Aus Platzgründen, sparen ich es mir alle Namen aufzuzählen. Grüße gehen raus an die anwesenden Pastapartyanimals 😉❤️ Ihr wisst Bescheid. Und vielen Dank noch einmal für die Orga. Als Berliner fühlt man sich zwar auch in einer Stadt wie Hamburg nicht verloren, aber wenn einheimische das planen, macht es einem doch wesentlich leichter.
Nach der leckeren Pizza (ganz recht, Pizza auch wenn es eine Pastaparty war) ging es noch ein Eis essen und schon ins Bett. Der Wecker sollte um 6:30 Uhr klingeln. Lange wachbleiben war also nicht angesagt. Auch wenn der Abend vor einem Marathon bei mir immer eher länger wird und ich nicht so gut schlafen kann, liege ich doch lieber im Bett und ruhe mich aus, als dass ich noch auf der Piste bin. Das rächt sich sonst. Und wir Läufer sind ja vernünftig. Also meistens. Behaupte ich zumindest einfach mal so.

Alle Jahreszeiten auf 42.195 m


Sonntag, der 23. April 2017. Wie geplant war ich um kurz nach 6 Uhr wach. Schnell drei Vollkorntoasts heruntergewürgt und dann ging es auch schon in Richtung Messegelände. Denn wenn ich um 9 Uhr starten will, muss ich früh genug gegessen haben. Ansonsten rächt sich das später. Aber mit über zweieinhalb Stunden Vorlaufzeit konnte ich eigentlich nichts falsch machen. Wo ich aber was falsch machen konnte, war beim der Kleiderwahl. Eigentlich wollte ich im Tank laufen, aber als es am Tag zuvor schon immer abwechselnd gestürmt und geregnet hat, war ich von der Idee schon bald nicht mehr so angetan. Die Wetter-App sagte Wolken voraus und 7 bis 8 Grad. Aber da sie dasselbe schon für den Samstag tat und das Wetter ganz anders war, gab ich darauf nichts mehr. Da ich aber weder Regenjacke noch Kompressionsshirt dabei hatte, musste ich umdisponieren. Zum Glück fiel mir am Morgen vor dem Lauf ein, dass ich ja noch mein eigentlich eingeplantes Tank dabei hatte. Ohne was drunter wäre es bei 5 Grad zum Start doch etwas kalt gewesen. Und zum Glück regnete es auch nicht. Dachte ich. Denn kaum war der Startschuss gefallen, fing es an. Regen, Hagel, Wind. Was will man auf den ersten Metern mehr? Aber ich hatte keine Lust mich darüber zu ärgern. Mir war vorher bewusst, dass ich keine meeegaaa Zeit laufen werde, da dank Erkältung und einer kleineren Verletzung der letzte und einzige Lauf über 30 km in der Vorbereitung fünfeinhalb Wochen zurücklag. Warum also aufregen? Das ist ja eh nicht gut fürs Herz. Also genoss ich die für die Beine noch leichten Kilometer über die Reeperbahn. Und zum Glück hatte ich am Start noch Eva und Alex getroffen, mit denen ich gemeinsam gestartet bin. So war ich nicht allein unterwegs und konnte mich mit ihnen unter anderem über unsere Ziele für dieses Sportjahr unterhalten. Ablenkung zur richtigen Zeit also. Leider hab ich die beiden irgendwann verloren, da ich sie bei ihrem Boxenstopp irgendwo auf der Elbchaussee abgehangen hab. Aber zum Glück wurde das Wetter schöner und die Stimmung bei den Zuschauern zunehmend besser. Zumal die vielen Impressionen auf einer völlig neuen Strecke mich eh gerne immer wie in Trance Laufen lassen und so vergingen die nächsten Kilometer wie im Flug. Entlang an den Landungsbrücken, durch den Wallringtunnel hindurch und schwups war ich mit einer bis dahin ganz passablen Pace (zu dem Zeitpunkt angepeilte und auch erreichte HM-Durchgangszeit war 1:48h) einen Regenschauer später schon am Jungfernstieg. Hier traf ich auf Rita, die die nächsten 8 Kilometer meine Begleitung sein sollte. Entlang auf dann doch eher etwas ruhigeren Streckenabschnitten an der Außenalster vorbei ging es in Richtung Alsterdorf. Zum Glück hatte ich auch hier wieder nette und kurzweilige Unterhaltung, denn ein Regenschauer jagte den nächste. Und dabei hatte ich die Woche vorher extra jeden Tag aufgegessen. Womit hatten wir das also verdient??


Krämpfe olé


Die Kilometerschilder flogen nur so vorbei. Rita konnte nach einigen Kilometern mein Tempo leider nicht mehr mithalten und so war ich wieder auf mich allein gestellt. Leider hatte meine vom Berliner Halbmarathon noch etwas lädierte Wade sich schon nach nicht einmal anderthalb Kilometern gemeldet. Verdammt, was soll das? Aber ich hab keine Zeit mich darüber aufzuregen. Und Lust auch nicht. Meine mentale Verfassung war zum Glück super, mich konnte eigentlich nichts aus der Bahn werfen. Bis ich dann bei Kilometer 29 meinen ersten Krampf in der Wade bekam. Na Prima. Und da waren es noch 13 Kilometer. Also Tempo drosseln und Acht geben. Zum Glück wurde das Wetter zusehends besser und die Stimmung am Streckenrand auch. Und nachdem der Bahnhof Ohlsdorf passiert war, ging es ja nur noch nach Hause. Der Rückweg stand an, die paar Kilometer werden doch wohl machbar sein. Doch nichts da. Immer wieder Krämpfe. Weiter kämpfen und die nächsten Wochen nicht mehr Laufen können oder easy peasy machen und noch was von Hamburg haben? Ehrlich gesagt war das gar keine Frage für mich. Denn hey, als Hobbyläufer soll es doch Spaß machen. Also genoss ich ich die letzten Kilometer und besonders die großartige Stimmung. Tempo raus und lächeln. Die Zuschauer haben es verdient! Wer so großartige Stimmung macht, verdient keinen Tunnelblick, der verdient kein grimmiges Gesicht. Und kurz nach Kilometer 37, als ich meinen Papa am Streckenrand getroffen hatte, gab es eine Massage. Zwei Minuten Erholung, die mir für die letzte halbe Stunde noch einmal Auftrieb gegeben haben. Und so ging es im 6er Schnitt Richtung Ziel, wo mein heiß geliebtes Finisher Beer auf mich warten sollte. Zwar gab es noch ein paar Gehpausen zwischendurch, aber im Ziel ist im Ziel. Zack! Boom! Geschafft!
Im Ziel mit Lou, die ihren ersten Marathon gelaufen ist und ihrem Begleiter Flo

Wie geht's weiter?


Das weiß ich ehrlich gesagt auch noch nicht. Nächste Woche steht der Drittelmarathon in Potsdam an. Aber Marathon? Mal schauen wo mich die Reise hinführt. Ich hätte ja wieder Lust auf Berlin, das wäre dann mein fünfter Start. Aber bisher hab ich keinen Startplatz. Also mal schauen. Erst einmal dürfen die Beine hochgelegt werden. Das haben sie sich absolut verdient.

Danke auf jeden Fall noch einmal an all die Zuschauer, die trotz des Dreckwetters dabei waren und die Strecke haben erbeben lassen. Einen Marathon bei Regen zu laufen ist unangenehm, keine Frage. Aber dabei anzufeuern? Stelle ich mir noch unangenehmer vor. Genauso geht ein RIESEN Dank an all die freiwilligen Helfer! Ganz viel Liebe an euch alle. Und wenn du bis hierhin gelesen hast, möchte ich auch dir dafür danken. Also danke fürs Lesen 😉

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen




Sunday is Runday - Laufreise zum EDP Meia Maratona de Lisboa


"Herzlichen Glückwunsch! Du bist einer der 5 Gewinner unserer Nachtläufer Aktion! :-D"
Mit diesen Worten begann die Mail von Ledlenser, die ich am 14. Dezember letzten Jahres bekommen habe und mit der drei Monate Vorfreude einhergingen. An der Stelle also noch einmal ein riesengroßes DANKESCHÖN an alle, die für mich gevotet haben und ein fettes sorry an alle, die ich damit genervt habe. Es hat sich gelohnt.

Drei Nächte Lissabon mit einer Reihe von Highlights wie dem Halbmarathon standen an. Dazu kam noch die Info, dass neben den fünf glücklichen Gewinnern inklusive Begleitung auch Jan Fitschen, Florian Neuschwander und Sandra Mastropietro mit am Start sein werden und das Wochenende so ein unvergessliches Event wird, bei dem mein Lieblingssport nicht zu kurz kommen sollte.

Eines kann ich vorab schon verraten: Lissabon ist absolut eine Reise Wert.

Tag 1 - Kennenlernen und lockeres Laufen als Team

Ponte 25 de Abril Lisboa Corre

Die Zeit verging wie im Flug und schon stand der 17. März vor der Tür. Nachdem mein Schwager Chris und ich bereits um kurz nach 8 Uhr am Lissabonner Flughafen angekommen waren, stand uns bereits am Freitag ein ganzer Tag bevor. Aus Berlin noch an ungemütliche Temperaturen gewöhnt, hat uns bereits der Fahrer unserer Shuttles damit vertraut gemacht, dass uns ein Wochenende mit super Wetter bevorstehen würde. Denn der letzte Schnee soll 2005 gefallen sein und das letzte Mal zuvor sei auch schon circa 50 Jahre her. Eine perfekte Ausgangslage also, denn für Berlin waren am Wochenende einstellige Temperaturen und Regen vorausgesagt worden. Im Hotel angekommen wurden wir dann auch gleich von Jan von Ledlenser begrüßt. Da der Check-in leider erst am Nachmittag möglich war, gingen wir direkt raus und haben uns mit der Umgebung vertraut gemacht. Erste Check der Nachbarschaft, des Tejos und einiger Sehenswürdigkeiten Lissabons. Und wie das so ist, liefen uns irgendwann Jan und Flo über den weg, die sich ebenlls in den Straßen Lissabons tummelten.
Jan Fitschen Trainer
Jan Fitschen erklärt uns eine der Laufübungen

Als gegen 14 Uhr alle da waren, konnte es dann richtig losgehen. Die erste Trainingseinheit mit den Lauf-Assen stand auf dem Programm. Besonders cool war, dass auf jeden Rücksicht genommen wurde. Und obwohl wir alle die verschiedensten Voraussetzungen mitbrachten, konnten wir so gemeinsam durch die Straßen Lissabons zum Praca de Comercio und von dort aus am Tejo entlang zur Ponte 25 de Abril laufen. Hier standen dann einige Übungen aus dem Lauf-ABC und Steigerungsläufe an.
Lisbon Tajo Running

Tag 2 -Einmal Atlantik und zurück


Da für Sonntag der EDP Meia Maratona de Lisboa auf dem Plan stand, durften wir am Samstag unsere Beine ein wenig schonen. Also ging es mit 16 Mann in einem riesigen Reisebus in Richtung der Kulturlandschaft und des Weltkulturerbes von Sintra, wo auch der Pena-Palast steht.

Hier hat uns ein Guide durch den Palast geführt, uns ein paar Kilometer weiter westlich den Cabo da Roca gezeigt, das ist der westliche Punkt des Festlands des europäischen Kontinents und anschließend noch ins wunderschöne Cascais geleitet. Da aber Bilder mehr als tausend Worte sagen, könnt ihr euch einfach selber ein Bild machen.


Atlantic Cabo da Roca









Tag 3 - Race Day



Ehrlich gesagt hatte ich mich vorab nicht weiter über den Lissabonner Halbmarathon schlau gemacht.  Hätte ich vorab gewusst, dass er einer der schnellsten Halbmarathonstrecken der Welt ist, hätte ich vermutlich die drei Monate zuvor ein wenig anders trainiert. Aber dieser Gedanke sollte sich dann doch recht schnell verflüchtigen.

Nachdem wir uns alle um 7:30 Uhr zum frühstück getroffen hatten, ging es gegen halb 9 los. Der EDP Meia Maratona de Lisboa beginnt nämlich erst um 10:30 Uhr, was ich relativ spät finde. Normalerweise bin ich ja nicht so der Earlybird, aber wenn Mitte zwanzig Grad Celsius für den Tag angekündigt werden, dann ist das für einen Mitteleuropäer der im letzten halben Jahr nicht mehr als 10 Grad erlebt hat doch ein krasser unterschied zur gewohnten Temperatur. Nichtsdestotrotz ging es gut gelaunt zum Start. Doch Achtung! Wer einen top durchorganisierten Lauf erwartet, der wird mit südeuropäischer Gelassenheit konfrontiert, die zu schmerzhaften und unschönen Erfahrungen führen kann.
Letztes Einschwören vor dem Lauf
Will heißen, dass uns zum Beispiel auf der Marathonmesse noch gesagt wurde, dass es eine Beutelabgabe und einen Transport gibt (das Start und Ziel ein paar Kilometer entfernt liegen) und wir am Start auch Sicherheitsnadeln bekommen. Nur doof, wenn es am Start weder eine Beutelabgabe gibt (und man sogar große Rucksäcke in der Gruppe dabei hat) und es auch keine Sicherheitsnadeln gibt - geschweige denn einen Help Desk o.ä. mit Ansprechpartnern. Aber zum Glück gab es viele andere nette Läufer, die uns mit einer Nadel aushelfen konnten, sodass wir zum Schluss alle versorgt waren.

Am Start mit Stephan und Matthias
Blick "durch" die Brücke auf den Tejo
Der Lauf selber begann ähnlich schleppend. Denn die Ponte 25 de Abril scheint für alle ein ziemliches Highlight zu sein. Klar, sie ist ja auch cool, aber da sie nur einmal im Jahr für den Autoverkehr gesperrt ist und das auch "Nicht-Läufer" anzieht, nehmen am parallel stattfindenden Mini-Marathon einige Läufer teil, die über die Brücke spazieren. Und da es nicht wie Gewohnt Startblöcke für die angepeilten Zielzeiten gibt und sich das Läuferfeld auf der dann doch etwas schmalen Brücke nicht groß verlaufen kann, läuft man die ersten Kilometer im Schneckentempo den langsameren Mitstreitern hinterher. Aber hey, stay positive! Immerhin kann man so auf den ersten Kilometern nich zu schnell laufen und wird obendrein noch mit einem obercoolen Ausblick belohnt. Das hat definitiv auch seinen Reiz!

Sobald man den Tejo mit der Brücke überquert hat, geht es ein deutliches Stück bergab und dann am Ufer entlang. Ein ganzes Stück ins Inland, dann auf der anderen Straßenseite in Richtung Atlantik, bevor man wieder eine 180 Grad Kurve läuft und dann zum Ziel gelangt. Ähnlich spektakulär wie meine Beschreibung hier abgelaufen ist, war es auch. Also nicht weiter. Dafür aber umso wärmer. Also Achtung! Meine Haut hatte den Wunsch die Sonne aufzunehmen. Sonnencreme nicht vergessen, ansonsten kann es böse Sonnenbrand geben! ;-)

Ulta-König Florian Neuschwander am Ballern
Wirklich cool an der Strecke ist, dass man diese zwei 180 Grad Kehren hat und somit zweimal den Eliteläufern entgegenkommt. Mich motiviert solch ein Tempo immer. Das gibt mir nochmal Energie und gefällt mir deshalb besonders cool. Und ein weiteres Highlight ist, dass es anstatt Bier im Ziel Magnum Eis von Langnese gibt. Könnte es meiner Meinung nach öfter geben.



3 km vor dem Ziel und noch immer gut gelaunt 
Mit Alex und Jan im Ziel 
Im Ziel mit einem großen Teil der Crew
Und weil an diesem Wochenende schon ein Highlight das nächste gejagt hatte, ging es ähnlich cool. Weiter. Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel liefen wir nämlich wieder zum Ufer des Tejos, wo schon für jeden von uns ein Segway wartete. Was viele schon wussten oder sich zumindest dachten kann ich jetzt auch bestätigen. Segwayfahren macht richtig viel Spaß! Damit ist man der König der Straße, der Kaufhaus Cop der Ladendetektive. Nur schade, dass die anderthalb Stunden darauf so schnell vergingen. So ein Segway wäre aber sicherlich auch für Zuhause eine sinnvolle Investition.

Da man aber aufhören soll, wenn es am schönsten ist, war an dem Abend dann auch Ende für mich. Mit einem ebenso leckeren Abendessen wie an den Tagen zuvor ging ein wunderschönes Wochenende zu Ende. Und während die anderen am nächsten Morgen noch eine Runde mit Stirnlampen durch die dunklen Straßen und Gassen Lissabons gerannt sind, hab ich mich auf dem Weg zum Flughafen in die Heimat gemacht. Im Gepäck mit vielen schönen Erinnerungen und einer Medaille, die einen besonderen Platz bekommen wird.

An der Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei Ledlenser bedanken, dass ich als Gewinner mit dabei sein und all die schönen Momente erleben durfte. Es war super organisiert und hat mega viel Spaß gemacht!

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen





TomTom Spark 3 (Cardio + Music) im Test


Seit Mitte November (2016) begleitet mich die TomTom Spark 3 GPS-Uhr beim Sport. Neben einem integrierten Fitnesstracker und Musikwiedergabe via Bluetooth bietet die im September vorgestellte Uhr nun auch ein Routenfunktion mit Kompass an, um auch auf unbekannten Terrain zurück zum Startpunkte zu finden.
TomTom Spark 3 Erfahrung

Da ich zum Radfahren einen Fahrradcomputer (Garmin Edge 520) bevorzuge und kein leidenschaftlicher Schwimmer bin, fokussiert sich dieser Test hier trotz Multisport Funktion der Uhr auf die zum Laufen relevanten Funktionen.


Gehäuse und Armband


Die Uhr besteht aus einem schwarzen Gehäuse, das bis zu einer Tiefe von 40m (5 ATM) wasserdicht ist. Dieses Gehäuse wiederum wird durch einen Klickmechanismus im passenden Armband befestigt. Das sorgt dafür, dass man das Armband sehr leicht auswechseln und so verschiedene Farben für verschiedene Anlässe und Stimmungen tragen kann.

Der dreifache Sicherheitsverschluss meines schwarzen Armbandes sorgt für einen guten Sitz und dabei ermöglicht dabei ein sehr schlankes Design. Außerdem überzeugen mich die vielen Möglichkeiten zum Einstellen der Armbandlänge. Auf der Innenseite ist das Armband leider perforiert. Warum leider? Weil sich darin meiner Erfahrung nach Reste von Schweiß und Co. sammeln, die sich leider nur schwer bis gar nicht mehr entfernen lassen. Auch wenn man es von außen nicht sieht, finde ich das nicht ganz so angenehm und hygienisch.

Neben verschiedenen Farben gibt es die Wechselarmbänder übrigens auch noch mit anderen Schliesssystemen. So ist für jeden etwas dabei.
TomTom Spark 3 Wrist Band


Sportarten


Wie Eingangs beschrieben, handelt es sich bei der von mir getesteten Uhr um eine mit Multisport Modus. Das heißt, dass die Uhr sportartspezifische Aufzeichnungen fürs Laufen outdoor sowie indoor auf dem Laufband, Schwimmen, Radfahren indoor und outdoor, Training im Studio und Freestyletraining vornimmt sowie eine extra Stoppuhrfunktion beinhaltet.
TomTom Spark 3


GPS


Damit man möglichst schnell mit dem Sport loslegen kann, verfügt die TomTom Spark 3 über QuickGPSFix. Bei Synchronisation der Uhr mit TomTom Connect am Computer speichert die Uhr die Positionsdaten der GPS-Satelliten für die nächsten drei Tage, wodurch für die GPS-Satelliten auch bei schwachem Empfang schneller gefunden werden. Nach den drei Tagen könnt ihr die Uhr einfach wieder synchronisieren oder aber auch ohne QuickGPSFix nutzen. Dann dauert es nur durchaus etwas länger, bis die Uhr ein GPS-Signal herstellt. Auf meinen Stammstrecken ging die Verbindung aber auch ohne QuickGPSFix recht schnell.
Netter Nebeneffekt von QuickGPSFix: Dadurch, dass das Signal schneller gefunden wird, spart es nebenbei euch noch etwas Akkuleistung. So könnt ihr länger unterwegs sein.
TomTom GPS

Des Weiteren verfügt die Spark 3 über eine Routenfunktion. Ihr könnt online auf TomTom MySports verschiedene Routen erstellen und dann vor eurer nächsten Laufrunde eine Route in den Einstellungen eurer Uhr auswählen. Dann seht ihr in verschiedenen Maßstäben nach Wahl eure bisher zurückgelegte Strecke auf dem Display sowie die vor euch liegende Route. Außerdem könnt ihr unterwegs auch einen Kompass auf dem Display zum Vorschein bringen. Dieser zeigt euch die aktuelle Richtung an sowie die Richtung zu eurem Startpunkt. So kann (fast) niemand verlorengehen.

Es sollte einem Bewusst sein, dass diese Routenfunktion kein Navigationsgerät wie zum Beispiel in vielen Radcomputern, eurem Handy oder Auto ist. Es gibt keine Stimme, die euch sagt wohin ihr laufen müsst. Ihr könnt die Route nicht spontan unterwegs ändern. Auf dem Display gibt es keine Anzeige wie "in 50m rechts abbiegen". Dafür bietet es aber eine grobe Richtung und da die Displayanzeige in Laufrichtung rotiert, kann man sich dennoch ganz gut anhand der angezeigten Route einen Weg in unbekannten Gefilden bahnen.
TomTom Spark 3


Herzfrequenz


Brustgurte gehören bei der Spark 3 endgültig der Vergangenheit an. TomTom bietet die Uhr mittlerweile nur noch mit integriertem optischen Herzfrequenzmesser an (Achtung: Je nach Preisstufe mit oder ohne Herzfrequenzmesser). Die optischer Herzfrequenzmessung erfolgt mithilfe von Licht. Laut TomTom wird "Licht durch die Haut auf die Kapillargefäße, die direkt unter der Haut liegen, gerichtet [..]. So werden sich ändernde Lichtreflexionen" und dadurch der Puls erkannt.

Meiner Erfahrung nach stimmt die gemessene Herzfrequenz relativ gut mit den gemessenen Werten meiner TomTom Touch, meines Fahrradcomputer Garmin Edge 520 und meiner alten TomTom Runner mit Brustgurt überein und erzielt somit annähernd passende Werte. Außer alle Werte passen zufälligerweise zusammen und weichen dennoch zeitgleich stark von meinem tatsächlichen Puls ab. Davon gehe ich aber nicht aus.
TomTom Spark 3


Fitnesstracker


24/7 zeichnet die TomTom Spark 3 Bewegung, Herzfrequenz und Co. auf und errechnet dadurch einen ungefähren Kalorienverbrauch. Mit einfachem Klick auf die linke Taste lassen sich die so aufgezeichneten Werte anzeigen. Dazu gehört neben Schritten, Wegstrecke in Kilometern und der Zeit in Bewegung auch die Schlafenszeit. Mit doppeltem Klick auf die linke Taste lassen sich die ermittelten Werte gesammelt für die aktuelle Woche und selbstverständlich auch der aktuelle Stand zum Erreichen des vorher definierten persönlichen Wochenziels (z.B. Schritte, Distanz, Kalorien oder Zeit in Bewegung) anzeigen.

Und um auch langfristig immer den Überblick zu behalten, kannst du die Werte entweder am Computer oder mit dem Smartphone in der MySports-App synchronisieren und speicher. Das macht es zum Beispiel auch möglich, die Daten mit den Daten des TomTom Touchs zusammenzuführen. Dadurch ist man nicht gezwungen jeden Tag und auch nachts die dann doch recht große Uhr zu tragen, sondern kann auch recht dezent mit einem reinen Aktivitätstracker die eigene Sportlichkeit aufzeichnen und anschließend online auswerten.
Über Sinn und Zweck davon lässt sich sicherlich streiten. Ich halte es für eine reine Spielerei. Aber den einen oder die andere motiviert das vielleicht doch zu mehr Bewegung.



Akku


TomTom selbst gibt die maximale Akkulaufzeit in Bewegung mit 11 Stunden an. Mangels langer Läufe im Training habe ich den Akku der Uhr nie leer bekommen. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass ein Lauf über zwei Stunden bei gleichzeitiger Nutzung von GPS, Herzfrequenzmessung und Musik circa die halbe Akkuladung frisst. Ohne Musik zu hören hält der Akku wesentlich länger. Im Frühjahr werde ich auch endlich die Laufzeit für Läufe bis vier Stunden testen können und sagen können, wie hoch die Restladung anschließend noch ist.

Die Ladung des Akkus erfolgt über die proprietäre Dockingstation, die mit etwas Fingerspitzengefühl an die Uhr gefriemelt wird. Diese dient gleichzeitig auch der Datenübertragung und wird mittel USB an Computer, Powerbank oder USB-Ladegerät angeschlossen.
TomTom Connect


Display

Im Standby zeigt das Display Uhrzeit und Datum an. Indem man kurz die Hand über das Display hält, lässt es sich zum Leben erwecken. Anschließend leuchtet es für einige Sekunden, sodass man es auch gut im dunkel lesen kann. Im Nachtmodus (Nachtansicht genannt) bleibt das Display während der ganzen Aktivität über beleuchtet. Das geht selbstverständlich stark zulasten des Akkus.

Sowohl mit als auch ohne Hintergrundbeleuchtung kann man die Anzeigen auf dem Display gut erkennen. Durch Klick nach oben oder unten kann man während einer Aktivität zwischen den verschiedenen Anzeigen wechseln.

Im Gegensatz zu vielen anderen Uhren kann man das Ziffernblatt aber nicht wechseln bzw. selber ein eigenes Bild/Foto als Hintergrund einstellen. Hier muss man sich mit dem schlichten Design von TomTom arrangieren.


Trainingsmodi


Eine Aktivität startet man durch Klick auf die rechte Taste. Anschließend wählt man eine der acht Bewegungstypen (in meinem Fall Laufen) aus. Anschließend braucht die Uhr eine kleine Gedenkminute um sich zu sammeln. GPS? Ist da. Herzfrequenz? Haben wir. Und schon kann es losgehen. Aber Vorsicht. Der geübte Sportler klickt vorher noch einmal nach unten in die Einstellungen. Hierüber kannst du vorab noch eine Route zum Navigieren oder über "Training" eines der verschiedenen Modi wählen. Folgende stehen zur Wahl:

- Ziele: Hier lassen sich Ziele in Form von Distanz- oder Zeitziel wählen

- Intervalle: Aufwärmen, Art des Intervalls, Anzahl der Intervalle und Pausen sowie die Strecke zum Auslaufen lassen sich jeweils in Form von Zeit oder Distanz einstellen

- Runden: Diese Funktion bietet sich auf der Tartanbahn an

- Bereiche: Hier kann man zwischen Tempo, Geschwindigkeit und Puls und anschließen zwischen einem von fünf Bereichen von Einfach bis Sprint oder in einem persönlich festgelegtem Bereich trainieren.

- Rennen: Diese Funktion bietet sich besonders in Verbindung mit Kopfhörern an, da man hier akustische Hinweise bekommt. Hier trittst du entweder gegen einen deiner gespeicherten oder ein individuell eingestelltes Rennprofil an und versuchst dich selbst zu schlagen. Zwischendurch gibt es hinweise, ob du in Führung liegst oder noch etwas Gas geben solltest.


Musik


Gegen Aufpreis spielt die Spark 3 auch Musik. Für Menschen, die eh mit ihrem Smartphone unterwegs sind, ist das wahrscheinlich eher unwichtig. Für alle anderen Musikfans wird es hier spannend. 3 GB Speicherplatz sollen für bis zu 500 Songs reichen und den extra Mp3-Player für unterwegs überflüssig machen. Bei mir sind bei 1,7 belegten Gigabyte im Mp3- und AAC-Format 321 Songs zusammengekommen. Das macht auf 3 GB hochgerechnet sogar rund 566 Songs aus.
Die Übertragung der Musik auf die Uhr erfolgt hierbei ausschließlich über den Computer. Meine Musikbibliothek ist in dem Fall in iTunes vorzufinden. TomTom Connect (die App zum Synchronisieren am Computer) liest dabei die iTunes-Playlisten aus und auf Knopfdruck sind die Playlisten auch schon auf der Uhr. Da ich seit mittlerweile gut dreieinhalb Jahren Musik streame und seit gut zwei Jahren kaum mehr neue Musik gekauft und in iTunes geladen habe, muss ich mich beim Laufen mit etwas älterer.. nein sagen wir lieber mit Klassikern begnügen. Streaming ist halt nicht immer praktisch. Und ich denke dieses Problem kenne nicht nur ich. Von daher kommt hier nur der auf seine kosten, der auch weiterhin Musik kauft und in digitaler Form auf seinem PC besitzt.
TomTom Connect

Praktisch hingegen sind die (je nachdem für 80€ oder sogar kostenlos) mitgelieferten Bluetooth-Kopfhörer. Diese tragen sich äußert bequem und dennoch ohne störend herumzuschlackern. Als klassische In-ear Kopfhörer sitzen die Kopfhörer sehr fest. Das wird noch durch einen Bügel über dem Ohr und einer adjustierbaren Gummiverbindung zwischen linken und rechten Kopfhörer am Hinterkopf verstärkt.
Die Bedienung geht mit drei kleinen Knöpfen auf dem rechten Ohrstöpsel leicht von der Hand. An und aus, Play und Pause, Song vor und zurück, lauter und leiser, alles wie zu erwarten möglich.
Die vom Hersteller angegebenen 4 Stunden Akkulaufzeit der Kopfhörer konnte ich so auch in etwa feststellen. Das ist meiner Ansicht nach für Kopfhörer die (bis zu) 80€ kosten viel zu wenig.
Spritzwasserschutz nach IPX4 ist dafür gut, ebenso wie die Möglichkeit zwei Geräte gleichzeitig zu koppeln. Will heißen, dass man über die Spark 3 mit den Kopfhörern Musik hören und sobald das Handy klingelt auch direkt mit den Kopfhörern telefonieren kann. Das ist echt cool.

Im Winter sind die Kopfhörer allerdings etwas unpraktisch, da sie nur schwer unter eine Mütze passen. Dafür braucht man eine Menge Gefühl. Die ebenfalls von mir mit der Spark 3 benutzten Method Wireless Bluetoothkopfhörer von Skullcandy bieten sich aufgrund ihrer Bauweise gerade zum Tragen unter einer Mütze wesentlich besser an.

Wie zu erwarten lassen sich die TomTom-Kopfhörer auch ohne Probleme mit iPhone und Co. verbinden.
TomTom Spark 3

TomTom Spark 3


Bedienung


Die Bedienung der Uhr erfolgt erfolgt mittels der vier Navigationstasten rund um die GPS-Antenne (das schwarze Quadrat) unter dem Display. Durch einfachen Klick bewegt man sich jeweils einen Schritt im Menü. Hält man eine Taste gedrückt, kann man durch das Menü scrollen. Wie schon erwähnt geht es mit Klick nach links zu den Aktivitätsdaten des Fitnesstrackers, nach Rechts zum Aktivitäts-Tracking, nach oben zur Steuerung der Musik und nach unten ins Menü. Hier lassen sich Uhr, Datum, persönliches Profil, die Verbindung zum Smartphone, der Flugzeugmodus etc. einstellen. Über den Menüpunkt Info sieht man übrigens den aktuellen Akkustand oder auch ob QuickGPSFix aktiv ist.
Obwohl die ganze Uhr sich nur über die Richtungstasten bedienen lässt, ist die Steuerung meiner Ansicht nach sehr intuitiv und einfach. Und auch wenn TomTom das schon einige Modelle vorher geändert hat, ist einer der größten Neuerungen und Vorteile für mich (im Vergleich zu meiner TomTom Runner), dass sich Aktivitäten nur mit langem Druck auf die linke Tasten unterbrechen und beenden lassen. Früher reichte eine leichte und vor allem viel zu oft auch unbeabsichtigte Berührung schon aus um einen Lauf zu beenden. Erst recht doof, da man eine Aktivität nicht einfach auswählen und fortsetzen kann, sondern eine neue starten muss. Das hat mich oft genug zur Weißglut gebracht, gehört nun aber endlich auch für mich der Vergangenheit an.


Synchronisation und Datenauswertung


Die Synchronisation ist sowohl mobil, als auch am Computer möglich. Mit dem Smartphone verbunden lassen sich nach der zügigen Übertragung die Laufdaten in der MySports App von TomTom auswerten. Neben einzelnen Übersichten wie Distanz, Dauer, Tempo und Co. werden auch die einzelnen Kilometer- und/oder Intervallsplits angezeigt. Außerdem kann man in einer Grafik Tempo, Geschwindigkeit, Puls und Höhe gegenüberstellen und so seine Leistung auswerten.

Wie gewohnt lassen sich die mit der Spark 3 aufgezeichneten Daten dank Verbindung zwischen TomTom MySports-Konto und Nike Plus-Account auch direkt in die Nike+ Running App übertragen. So kann man parallel auch die Vorzüge der Nike+ Running App nutzen und sich mit seinen Laufbuddys messen.
TomTom MySports


Preise


Die Preise für die Spark 3 Sportuhr von TomTom beginnen ab 129 € für das Basismodell ohne Herzfrequenzmessung, Musikfunktion oder Kopfhörer. Für das Modell mit integrierter Herzfrequenzmessung werden bereits 199 € fällig und für das Topmodell mit Herzfrequenzmessung, Musik und Kopfhörern darf man 299€ berappen.
TomTom Connect Update


Fazit


Auch wenn er mittlerweile zum Standard gehört, kann ich persönlichen sehr gut auf den Multisportmodus verzichten, weshalb ich wie bereits eingangs erwähnt hier nur die Lauffunktion getestet habe. Alles in allem bietet TomTom mit der Spark 3 ein gutes Gesamtpaket, das einen für jede sportliche Lage gut wappnet. Eine einfache, aber klare Menüführung sorgt dafür, dass man sich jederzeit gut zurechtfindet und den Überblick behält.
An der Uhr fehlt mir jedoch, dass die Schlaferkennung nicht zwischen den Schlafphasen unterscheidet. Schön wäre es außerdem, wenn man nicht gezwungen ist die Musik in Playlists auf der Uhr zu speichern, sondern auch Song für Song einzeln übertragen kann.
Außerdem darf TomTom zukünftig gerne für eine längere Akkulaufzeit der beigefügten Bluetoothkopfhörer sorgen. Und was mir ehrlich gesagt auch ein wenig fehlt, ist die Funktion bei bestehender Bluetoothkopplung zum Smartphone über eingehende Anrufe und Textnachrichten auf dem Display der Uhr informiert zu werden. Selbst der Fitnesstracker TomTom Touch hat diese Funktion, technisch ist es also kein Ding der Unmöglichkeit.
Super ist, dass die Uhr bei jeglicher Witterungslage und auch zu jeder Tages- und Nachtzeit gut abzulesen ist. Außerdem begeistert mich jedes Mal aufs neue die extrem schnelle GPS-Verbindung, sodass man superschnell loslaufen kann.
Des Weiteren überzeugt der Tragekomfort der Uhr, die bequem am Handgelenk sitzt.
Alles in allem bietet TomTom mit der Spark 3 also eine solide Uhr, die bei mir auch mal unauffällig zum Anzug auf Arbeit getragen wird und mich also nicht nur beim Sport begleitet und glücklich macht.
TomTom Spark 3



- Anzeige: Diese Uhr wurde mir freundlicherweise von TomTom zur Verfügung gestellt -

Meine Laufhighlights 2016


Das Jahr 2017 hat gerade begonnen, die ersten Laufkilometer liegen auch schon hinter mir - perfekt um noch einmal zurück auf 2016 zurückzublicken. Denn neben Verletzungspech und einigen anderen nicht so tollen Dingen hat 2016 auch gute Dinge beschert. Deshalb möchte ich mich auf die schönen Dinge konzentrieren und motiviert in das neue Laufjahr starten.
runwithlars
Foto: Nike 

London Winter Run


London Winter RunBegonnen hat mein Laufjahr 2016 in London. Nachdem ich im Winter 2015 die Medaille des London Winter Runs gesehen habe (2015 war sie einfach wie genial in Form einer übergroßen Schneeflocke) und mein letzter Besuch in London wieder anderthalb Jahre zurücklag, wusste ich, dass ich unbedingt nach London musste. Unzählige Eisbären, Schneekanonen und ein Lauf entlang vieler Sehenswürdigkeiten im Herzens Londons mit Start am Trafalgar Square und Zielbereich nahe des Big Bens und Palace of Westminster versprachen ein tolles Event. Und das war es auch. Zwar Regnete es während des Laufs, aber (und das war das coolste) dennoch war das Wetter diesmal Ende Januar besser als das Mal zuvor Ende Mai. Typisch London/ England halt ;D Alles in allem war der Winter Run mit einer guten Zielzeit (40:32 min) ein super Event, das ich jedem nur weiterempfehlen kann, der London auch mal läuferisch erkunden möchte.
Einen Ausführlichen Bericht zum London Winter Run findest du hier.
London Winter Run


Mit der Crew nach Rio

Berliner Halbmarathon
Foto: Carina Vollmar
Mein nächstes Highlight startete im März. Nike hatte die #iruntorio-Challenge ins Leben gerufen und dabei haben einige Blogger wie zum Beispiel Flooorrriii, Lou von Fit-Trio und Maren Laufbuddys gesucht. Gemeinsam als Team liefen wir dann symbolisch bis zum Start von Olympia 2016 im August in Rio die 10.011 km der Strecke von Berlin bis Rio de Janeiro. Ich hatte das Glück und durfte an der Seite von Flooorrriii meinen leider dann verletzungsbedingt etwas kleiner ausgefallenen Teil dazu beitragen, so dass wir gemeinsam als Team die 10.011 km geschafft haben. Rund um die Challenge gab es noch einige coole Veranstaltungen wie die Vorstellung des neuen LunarEpic Flyknit als Auftakt oder den Berliner Halbmarathon, bei dem wir als Team zusammen Zeit verbringen konnten und viel Spaß hatten.
Laufblog
Erstes Treffen mit der Crew  -  Foto: Nike

Starni Trails


Im April führte mich die Reise dann zum Starnberger See. Gemeinsam mit einem Haufen anderer laufbegeisterter Blogger und Spitzensportlern wie Florian Neuschwander, den Hahner-Twins und Radprofi Tim Böhme haben wir uns zwei schöne Tage am wundervollen Starnberger See gemacht und dabei die Kompressionsstrümpfe von Bauerfeind getestet. Außerdem wurde lecker, gut und gesund gegessen und neben einem Vortrag zur Trainingsplanung gab es unter anderem auch noch eine erholsame Yoga-Stunde. Nur die Laufeinheiten selber waren angesichts meiner Knochenhautentzündung nicht das klügste. Aber manchmal ist man halt jung und dumm und Spaß hatten wir definitiv. Apropos jung und... Denn wenn wir diese Redewendung auf eine verrückte Aktion beziehen, dann passt sie definitiv auf den lieben Flo, der am zweiten Tag einfach mal um den Starnberger See lief. Kann man ja mal machen, sind ja nur circa 50km. Die Motivation und Laufbegeisterung die Florian Neuschwander versprüht hat war genial. Check einfach mal seinen Instagram-Channel. Diese Leichtigkeit und Freude am Laufen bzw. an Bewegung spürt man finde ich nur bei wenigen Menschen. Auf jeden Fall super sympathisch und auch motivierend.
Mehr zum Wochenende am Starnberger See findest du hier.

Bike is love. Bike is life.


CyclocrossDa ansonsten wie bereits erwähnt im Frühjahr verletzungsbedingt im wahrsten Sinne des Wortes nicht viel ging, wurde halt Rad gefahren. Seit Mai nenne ich mich einen stolzen Eigentümer eines Cyclocrosses. Denn nachdem ich am Starnberger See Jan Regenfuß und seine Begeisterung fürs Radfahren erlebt habe, wusste ich, dass es nach langem überlegen endlich auch für mich Zeit wäre mir ein schickes Bike zuzulegen. So kam also mein Focus zu mir nach Hause. Und die vielen schönen (und auch harten) Radtouren haben zum Schluß ein weiteres Highlight möglich gemacht, dazu aber später mehr.
Focus Bikes

Mein erster Halbmarathon nach beinahe endlos wirkenden Tagen, Wochen, Monaten


Als nächste folgt ein kleiner Zeitsprung in den August, denn Verletzungspausen und leichte Aufbautrainings sind jetzt nicht das spannendste. Viel Interessanter sind doch schöne Läufe mit coolen Athleten (ganz nach der Definition eines bekannten Sportartikelherstellers: Wenn du einen Körper hast, bist du ein Athlet).
Der SportScheck Stadtlauf gilt traditionell als Generalprobe für eines der größten Laufereignisse der Welt - den Berlin Marathon. Auch wenn es beinahe unglaublich klingt, aber ich hatte die Hoffnung nie aufgegeben. Nach einer gefühlten Ewigkeit ohne Laufen startete ich Ende Juni mit meinem ersten Lauf. Für die Welt nur ein kleiner Schritt, für mich waren die wenigen hundert Meter aber ein riesiger Schritt nach vorne. 13 Wochen blieben mir um von Null auf 42.195 Meter zu kommen. Wofür man einem Laufanfänger gut und gerne anderthalb Jahre und mehr zur Vorbereitung rät, hab ich mir das ehrgeizige Ziel eines Vierteljahrs gesetzt. Und so kam es, dass ich Mitte August meinen ersten Halbmarathon - ebenjenen SportScheck Stadtlauf - lief. Denn auf der Halbmarathonstrecke kann man gut testen, wie es um die Fitness bestellt ist. Erstaunlicherweise konnte ich diesen Lauf gemeinsam mit Chris in unter 1:37h finishen (entspricht ca. einer 4:35er Pace). Damit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet, denn im Training habe ich die meisten langen Läufe immer im Bereich zwischen 5:10er und 5:30er Pace absolviert. Das gab auftrieb und Motivation für den Marathon, denn ich wusste, dass ich es schaffen kann. Zwar haben alle meine Trainingsergebnisse und Erfahrungen aus der Vorjahren gesagt, dass das nicht machbar ist, aber psychologisch ist es sicherlich nicht sehr wertvoll sich selber einzureden, dass man das nicht schafft. Also sagte ich mir: Die Zahlen sprechen gegen mich, aber woher will ich es wissen, ob ich es nicht schaffe? Ich hab es ja nicht probiert. Und da ich nicht erst nach 7h ins Ziel kommen wollte, musste ich ab nun also Dampf geben.
SportScheck Stadtlauf


Mercedes-Benz Halbmarathon


Und anders als es der Name glauben lässt, bin ich diesmal keinen Halbmarathon gelaufen. Das wäre auch ziemlich hart gewesen, denn am Abend zuvor war ich noch auf der Hochzeit von guten Freunden. Ich denke das hätte beim besten Willen nur in die Hose gehen können, wenn ich dann versucht hätte übermüdet bei 26 Grad einen Halbmarathon zu absolvieren. Also bin ich unter anderem mit Tabea über die 10 km an den Start gegangen. Eine annehmbar Distanz bei schönstem Sonnenschein und wunderbaren Zuschauern - was will man mehr? Ein Lauferlebnis zum verlieben ;-)
Wer in fast schon familiären Flair in Berlin einen Halbmarathon laufen will, ist hier genau richtig. Und dazu gibt es Jahr für Jahr auch hübsche, bunte Medaillen.
Mercedes-Benz Halbmarathon
10 km in Sack und Tüten

Berge, Sonne, Meer.. Kreta


Als nächstes Highlight kam dann schon mein kleines Trainingslager. Auch wenn es nicht wirklich ein Trainingslager war. Eher ein anderthalbwöchiger Urlaub auf Kreta. Aber da der August rasend schnell vergangen war und ich als weitestes bisher 32 und 34 Kilometer gelaufen war, musste ich noch zwei weitere und vor allem längere Läufe machen. Warum dann also nicht im Urlaub? Zu Fuß erlebt man doch am meisten. Gesagt getan.
Zum Glück habe ich mich vorher nicht all zu viel informiert. Bereits morgens um 8 Uhr 25 Grad im Schatten und ziemlich starke Anstiege - ich wüsste nicht, ob ich weiter so unbedarft rangegangen wäre. Also ging es bereits am zweiten Tag zum ersten Longrun. Bemüht eine verhältnismäßig flache Strecke zu finden, ging es um 8 Uhr los. Entlang an roten Felder und durch Olivenplantagen lief ich und lief ich. Nach 20km schmerzten die Beine schon ziemlich stark, weitere drei Kilometer später war die Sonne so stark, dass  ich das Gefühl hatte ich schmilze. Doch ohne ÖPNV gab es keine Alternative als zurückzulaufen. Nach 27km war die Laune im Keller. Jetzt war besonders der starke Wille gefragt. Die Salami-Taktik hörte langsam auf zu wirken. So viele Stücke, mehr gingen einfach nicht. Das ist ein wenig wie bei Kuchen. Auch beim leckersten Kuchen hört nach ein paar Stücken die Freude über den leckeren Kuchen auf und weicht der Übelkeit. Die einzige Aufmunterung für mich war das angenehm kühle Meer, die Softdrinks, das leckere Essen später und die Tatsache, dass ich die Strecke etwas abkürzen konnte. Ich hatte die Rechnung einfach ohne die Steigung gemacht. Nichtsdestotrotz durfte/konnte/wollte ich durchziehen und so war ich nach knapp über 31km wieder am Hotel angelangt. Manchmal sind es nicht unbedingt die Kilometer im Training, die einen stärker machen, sondern die harten Erfahrungen, die Mauern im Kopf, die man einreißt und die Momente, in denen man sich selbst besiegt.

Dennoch sind 31km einfach zu wenig. Marathon ist nun einmal 42,195km lang und somit gab es für mich keine Alternative, als eine Woche später die 36km durchzuziehen. Komme was da wolle, danach wären es ja nur noch zwei Wochen bis zum nächsten Highlight - dem Berlin Marathon - und die sind fest fürs Tapering eingeplant. Also ging es diesmal (zum Glück) überwiegend direkt an der Mittelmeerküste entlang in die entgegengesetzte Richtung. Diese hatte längere flache Ebenen, dafür aber umso mehr kurze, knackige Anstiege in sich. Und dazu kam, dass auch morgens wieder die Temperatur schnell über 30 Grad anstieg. Doch ich denke, dass genau dieser mix wertvoller war als jeder Kilometer extra. Vielleicht war es besonders die dadurch gewonnene mentale Energie, die mich umso stärker gemacht hat. Denn was sind schon lediglich vier längere Läufe (31, 32, 34 und 36 km) als Trainingsvorbereitung auf einen Marathon?

Eigentlich nichts. Umso wichtiger also, dass man neben der Willenskraft auf die Entspannung trainiert. Und die kam zum Glück auch nicht zu kurz.

Berlin Marathon - Boom Schakalaka


Mehr als die beiden letzten Wörter braucht die Überschrift eigentlich nicht. 42.195 Meter pure Quälerei. Pure Emotionen. Purer Kampf. Pure Freude. Pures Leid. Pure Energie. Pure Erschöpfung. Pures High. Pure Depression. Pures Glück. Ich glaube man könnte dieses Wechselbad der Gefühle mit noch so viel mehr Wörtern beschreiben.
Aber nach gerade einmal 13 Wochen die Marathondistanz erfolgreich zu absolvieren, das war echt unglaublich. Und es zeigt mir umso mehr, wie viel man aus seinem Körper herausholen kann, vorausgesetzt man will auch ;-)
Genauso überrascht hat mich Maren. Die liebe Maren ist ihren ersten Marathon nämlich einfach mal deutlich unter 3:42h gelaufen und das ist absolut übertrieben gut. Klar, wenn man so viele Longruns in der Vorbereitung durchzieht, dann hat das nichts mit Zufall zu tun. Und dennoch ist es eine grandiose Leistung (genauso auch die Leistung von Pacerin Kimi, die ebenfalls deutlich unter 3:42h ins Ziel gekommen ist). Solche Leistungen motivieren mich dann auch. Bis km 38 konnten wir gemeinsam laufen und alleine hätte ich sicherlich nicht so lange das Tempo aufrechthalten können und selbstverständlich hätte ich auch nicht solch eine nette Begleitung gehabt.
Berlin Marathon FinisherIch hatte auf der zweiten Streckenhälfte so oft das Gefühl ich kann nicht mehr, mein Kopf sagte mir ich solle doch einfach stehenbleiben und der Körper hat auch seine Wehwehchen aufgedreht. Aber gemeinsam ist man stark. Mal hier ein motivierendes Wort der Mitläufer und da mal wieder die Anfeuerung von den Leuten am Streckenrand. Das schöne (naja oder auch nicht unbedingt) ist ja, dass man nicht alleine ist. Den meisten anderen Marathonis geht es ja auch nicht besser. Aber ins Ziel zu kommen ist einfach unbeschreiblich. Ich hatte auch dieses Jahr wieder beim durchqueren des Brandenburger Tors Gänsehaut und auch dieses Jahr hatte ich beim überqueren der Ziellinie Tränen in den Augen. Selbst Monate danach - wie jetzt in dem Moment in dem ich den Text schreibe - bekomme ich eine eine Gänsehaut. Die ganzen Eindrücke verarbeitet man nicht sofort. Es dauert einfach, bis man die Leistung realisiert. Und selbst beim X-ten Mal wird es nicht zur Selbstverständlichkeit. Darin steckt einfach eine gewisse Magie, die mich als Läufer immer wieder und auch bei den Erzählungen anderer Sportler verzaubert.

Zusammenfassend trifft auf dieses Marathonwochenende genau auf meinen Leitspruch zu: "The only limit is the one you set yourself."

Einen ausführlicheren Bericht zu meinem Abenteuer "Berlin Marathon" findest du übrigens hier.
Berlin Marathon
Maren, Kimi und ich in etwa auf Höhe der Halbmarathonmarke  -  Foto: Nike
Shake Out Run mit dem Nike+ Run Club  -  Foto: Nike

Move with Matthias

Move with Matthias
Lottie (Lottieslife.com) ist auch am Start 

Direkt einen Tag nach dem Marathon im Berlin gab es dann noch ein Special des Nike+ Run Clubs auf dem Tempelhofer Feld. Eigentlich heißt es ja, dass wer am Tag nach dem Marathon noch laufen kann, nicht alles gegeben hat bzw. kein richtiger Läufer ist. Aber hey, wann hat man schon einmal die Gelegenheit mit Matthias Schweighöfer laufen zu gehen?
Also hab ich noch einmal alle meine Kräfte gesammelt und mich bei schönstem Sonnenschein auf dem Weg zum ehemaligen Flughafen gemacht. Zusammen mit sooooo vielen anderen tollen Läufern, alten Bekannten und gemeinsam mit Matthias ging es dann über das alte Rollfeld.
Aber bekanntlich sagt ja ein Bild mehr als 1.000 Worte. Also seht selbst ;-)
Move with Matthias
Foto: Nike
Move with Matthias

Move with Matthias
Foto: Nike
Move with Matthias
Mit Maren (marenschiller.com) der Marathon-Rakete  -  Foto: Nike

Laufpause zur Erholung


Laufpause als Highlight? Wie doof ist der denn? Mag jetzt vielleicht der eine oder andere denken. Aber nach intensiven Wochen brauchen Körper und Geist auch mal Erholung. Das ist total wichtig und gehört einfach dazu. So kam es also, dass ich auch eine gewisse Vorfreude auf die Laufpause hatte. Laufpause heißt bei mir natürlich nicht, dass ich gar nichts mache. Aber einfach mal ohne Trainingsplan laufen lassen. Gaaaanz easy. Wenn ich Bock auf 10 km habe, werden es 10. Wenn ich Bock auf einen Halbmarathon habe, wird es ein Halbmarathon. Genauso erlaube ich es mir dann aber auch mal eine Einheit zu skippen. Das hilft mir die Freude zu behalten und auch weiterhin Spaß bei meinen Laufrunden zu haben. Wer das noch nicht probiert hat, dem kann ich es absolut empfehlen. Wer das eh schon immer so macht, dem kann ich nur gratulieren ;-) Macht weiter so!
Laufblog
 Dehnen gehört für mich einfach dazu  -  Foto: Nike

Tschüssie 2016 - letzte Zugabe beim Berliner Silvesterlauf


Mehr oder weniger spontan ging es dann zum Abschluss des Laufjahres noch zum Berliner Silvesterlauf. Die liebe Josi hatte mich beim Shake Out Run vorm Berlin Marathon für den Silvesterlauf begeistert. Denn eigentlich stand seit dem Sommer ein kleiner Berglauf mit dem Berliner Teil der #iruntorio-Crew auf der Programm, der leider aufgrund diverser Gründe immer wieder verschoben werden musste und bis heute nicht stattgefunden hat. Umso heißer war ich darauf endlich mal den Teufelsberg zu bezwingen, der zur Strecke des Berliner Silvesterlaufs gehört. Nur war eigentlich ein Kurzurlaub über den Jahreswechsel bei Freunden in Baden-Württemberg geplant, weshalb ich Josi absagen musste. Wie das Leben so spielt hat der Kurzurlaub nicht geklappt und ich konnte beim Silvesterlauf starten, dafür aber Josi krankheitsbedingt nicht :'D Naja vielleicht schaffen wir das ja noch einmal zusammen.
Nichtsdestotrotz war es trotz Teilnehmerrekord (2.347 LäuferInnen) wie ich fand mehr ein familiärer Lauf. Vielleicht ist man es in Berlin einfach nur gewohnt, dass bei Läufen immer 5.000, 10.000. 20.000 oder knapp 40.000 Teilnehmer wie beim Marathon an den Start gehen. Umso schöner finde ich es dann, wenn das Teilnehmerfeld auch mal kleiner ist.
Besonders lustig fand ich, dass auf der Spitze des Teufelsberges Sekt statt Wasser an die Läufer ausgeschenkt wurde. Kann man auf jeden Fall mal machen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und da der Lauf bergauf und bergab ging und dabei teilweise extrem Glatt und andere Streckenteile gefrorener (unebener) Waldboden waren, stand denke ich für die meisten Teilnehmer eh keine Bestleistung mehr auf dem Programm. Also darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Und den hatte man bei dem Lauf auf jeden Fall.
Tebea
Mit Tabea (hochjubeln.de) beim letzten NRC-Training des Jahres  -  Foto: Nike
Das war mein Laufjahr 2016. Kennt ihr interessante Läufe, die man 2017 oder '18 oder '19 oder weiß ich wann mal in Angriff nehmen sollte? Ich freue mich über Anregungen in den Kommentaren, per Mail, Facebook oder Flaschenpost ;-) Bis dahin wünsche ich euch ein schönes, ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2017 und freue mich auf viele tolle Events und schöne Momente mit der Laufcommunity!

Meine Ziele für dieses Jahr habe ich bereits hier notiert. Und damit deine Neujahrsvorsätze nicht nur Vorsätze bleiben, findest du hier ein paar Tipps, wie du deine Ziele erfolgreich umsetzen kannst.

Mehr gibt's hier nicht. Erst Ende 2017 wieder ;-)