​ Leckere Gemüsechips selbst gemacht


Dieser Blogpost entstand in Kooperation mit Severin und enthält Werbung

Vor ein paar Wochen habe ich den Mr. Twister von Severin zur Verfügung gestellt bekommen. Dieser schneidet im Handumdrehen mit fünf verschiedenen Messer-Einsätzen dein Gemüse in Scheiben, Spiralen, etc. Halt so wie du es willst.
Dazu wird er mit einem kleinen Rezeptbuch geliefert, sodass man genug Inspiration findet. Mein absolutes Highlight waren die Gemüsechips zum Selbermachen. Denn einerseits liebe ich Kartoffelchips, andererseits bin ich aber nicht immer ein Fan von zu krassen/ intensiven Würzmischungen und auch nicht von zu viel Fett. Gemüsechips sind aber auch nicht zwingend besser und oftmals auch nicht gerade billig. Warum also nicht selbst Hand anlegen und die Chips selber machen?



Und so geht's 


Im Endeffekt kannst du das Gemüse frei nach Gusto wählen. Ich selber habe meine Chips bisher aus Süßkartoffeln, Rote Beete, Zucchini und Pastinaken gemacht.
Und genauso kannst du auch deine Würzmischung so gestalten, wie du Lust und Laune drauf hast.

Was benötigst du?


1 Süßkartoffel
2 Rüben Rote Beete
1 Zucchini
2 Pastinaken
Öl
Salz und Pfeffer
Paprikapulver
1 Backpinsel
1 kleine Schale oder Tasse (um die Würzmischung anzurühren)
mehrere Backbleche


Schritt 1 - Das Gemüse waschen und schneiden


Ich persönlich esse Chips gerne mit Schale, deshalb wird zuerst das Gemüse gründlich gewaschen und kann anschließend schon in den Mr. Twister.
Einfach das Gemüse in den Einfüllschacht stecken und schon kommen unten die fertig geschnittenen und geriffelten Gemüsescheiben heraus.



Schritt 2 - Die Gemüsechips würzen


Wie schon oben geschrieben habe ich mich bei der Würzmischung an kein Rezept gehalten. Ich habe einfach etwas Olivenöl mit Salz und Pfeffer und für die Farbe etwas Paprikapulver zusammengerührt.  Anschließend auf jede Scheibe einen kleinen Tropfen der Mischung mit dem Pinsel gestrichen und schon können die Chips in den auf 230° C vorgeheizten Backofen, wo sie für circa eine Dreiviertelstunde drin bleiben.



Schritt 3 - Fertig


Sobald die Chips schön knusprig sind können, sie aus dem Ofen raus. Einfach kurz abkühlen lassen und schon kannst du reinbeissen. Lass es dir schmecken.





Pro Tipp: Zu den Chips passt auch wunderbar eine leckere Guacamole ;-)


Mein erstes Radrennen - wie es war und was jetzt folgt



Endlich! Seit etwas über einem Jahr bin ich stolzer Besitzer eines Rennrads (bzw. eigentlich eines Cyclocross Bikes). Und gestern war es endlich soweit. Mein erstes Radrennen stand auf dem Programm. Wie es war, ob ich jetzt die Sportacht wechsle und wie es jetzt für mich jetzt sportlich weitergeht liest du hier. 
Velothon Berlin


Nachdem ich leider aus Zeitgründen 2016 noch nicht beim Velothon in Berlin starten konnte, sollte es nun 2017 endlich soweit sein. Die Vorbereitung lief zwar mehr eher mäßig (welche Vorbereitung eigentlich?), da für mich der Marathon in Hamburg Priorität hatte und ich Radfahren ja bisher eher als Ergänzung und Ausgleich zum Laufen gesehen habe. Deshalb wollte ich auch nur just for fun an den Start gehen.

Velothon Berlin
Die Ausrüstung liegt bereit. Es kann losgehen.
Ehrlich gesagt war ich im Voraus schon etwas nervös. Und besonders am Morgen war die Anspannung grenzenlos, mein Körper voller positiver Energie. Das Pferd bzw. der Drahtesel scharrte quasi schon mit den Hufen. Im Endeffekt wollte ich es aber dennoch eher etwas ruhiger angehen lassen und schauen was passiert. Denn bisher war ich es nicht gewohnt in (größeren) Gruppen zu fahren. Meist nur zu zweit oder alleine. Und wenn ich überlege, dass ein Freund meiner Eltern letztes Jahr beim Velothon auf der Havelchaussee verunfallt ist und heute noch eine Metallplatte in der Schulter hat, dann sorgt das bei einem Anfänger wie mir noch ein bisschen mehr für Respekt vor der Strecke. Generell hielt ich das für sehr wichtig. Respekt gegenüber dem Sport, dem Material und vor allem gegenüber den anderen Sportlern. Ich bin gern Teil der Masse, aber als unwissender wollte ich die anderen durch meine Fahrweise auch nicht behindern. 

Auf geht's


Angekommen im Start- und Zielbereich ging alles ganz schnell. Kleiderbeutel angeben, das Rad noch ein letztes Mal Checken und dann sollten um 7:30 Uhr auch schon die ersten Startblöcke losrollen. Für mich als Rookie war der letzte Starblock vorgesehen. Da dieser erst um 7:50 Uhr starten sollte, hatte ich zum Glück noch ein wenig mehr Zeit. Ist ja auch früh genug für einen Sonntag! 
Velothon Berlin
Vor dem Start in der Ebertstraße

Natürlich habe ich mich vor dem Start schon ein wenig umgeschaut und die Mitstreiter begutachtet. Und ich hätte nicht gedacht, dass das Feld und auch die Räder so vielfältig sind. Vom Teenager bis zum Rentner und vom Klapprad über Mountainbikes bis zum Rennrad war alles am Start. Das sah auf jeden Fall cool aus. Aber wird mich das nicht die ersten Kilometer – zumindest bis sich das Feld aufteilt - ausbremsen? Klar, ich wollte und konnte nicht extrem rasen und hatte auch kein spezielles Zeitziel vor Augen, aber trotzdem wollte ich ja nicht unter meinen Möglichkeiten bleiben. Die Anspannung stieg. Und mit etwas Verspätung überfuhr auch ich um 8:11 Uhr die Startlinie. 

Die ersten Kilometer 


Zum Glück war die Befürchtung nicht von langer Dauer und noch vor dem "fliegenden" Start hatte sich das Teilnehmerfeld deutlich gelockert. Es war magisch. Die ersten 10 Kilometer hatte ich einfach nur Gänsehaut und war geflasht von der Atmosphäre. Das Surren der Ketten, das Rollen der Räder. Die Geräuschkulisse war einfach nur überragend. So etwas kannte ich bisher in der Form noch nicht und werde ich auch nie mehr vergessen.
Die leichte Nervosität legte sich zum Glück sehr schnell und sehr rasch hatte ich ein Gefühl dafür, wie sich die anderen im Teilnehmerfeld bewegen und worauf ich achten sollte. Damit war nach einigen Minuten auch das Gefühl vorbei, wie "ein hypnotisiertes Kaninchen auf's Hinterrad vom Vordermann" zu schauen, wie mir es Caro lustigerweise vorher beschrieben hatte.

Die Havelchaussee 


Nach nicht ganz 15 Kilometern kam endlich eines meiner Highlights auf der Strecke. Die Havelchaussee. Gerne fahr ich hier ab und zu im Training die etwas hügelige Strecke. Gerade auf den 
Abwärtspassagen bekommt man natürlich auch ordentlich Speed rauf. Dank insbesondere einer richtig krassen Rechtskurve ist dieser Streckenabschnitt aber auch nicht ganz ungefährlich.

Nichtsdestotrotz ist es hier wunderschön. Mit Blick auf die Havel und dazu dem tollen Licht der warmen Sonnenstrahlen, die immer wieder durch die Baumkronen lugten und die bei Anfänglich noch frischen 15 Grad und Fahrtwind die Haut wärmten. Die Kilometer verflogen in den nächsten Minuten nur so und auch im Kopf verkürzte sich die Strecke extrem schnell. Ein Viertel geschafft, ein Drittel und schwups war schon die erste Hälfte im Sack.

Nach der Havelchaussee ging es vorbei an meiner Uni, halb durch meine Nachbarschaft, über das Tempelhofer Feld, den Hermannplatz und den Kotti, entlang der East Side Gallery, zum Alex und von dort aus über die Tor- und Friedrichstraße zum Hauptbahnhof, an Schloss Bellevue und der Siegessäule vorbei und dann auch schon zum Ziel auf der Straße des 17. Juni mit Blick auf das Brandenburger Tor.
Velothon Berlin
Auf dem Tempelhofer Feld
Wow. Und dann war es auch schon geschafft. Der Hammer. Wie cool war das denn bitte?!? Gefühlt begann das Rennen gerade erst und schon ist man im Ziel. Naja, auf dem Rad sind 65km halt doch gar nicht einmal so viel. Zwar fühlten sich meine Beine hinterher so an als wären sie aus Gummi, aber im Endeffekt fühlte ich mich doch auch wesentlich fitter als nach einem ordentlichen Halbmarathon und geschweige denn einem Marathon. Es war also gar nicht mal so schwer. Vor allem aber hat mich eins gefreut: Unfallfrei ins Ziel zu kommen.
Nach der Zieleinfahrt mit Blick auf das Brandenburger Tor












Mein Fazit


Das Panorama war schon ziemlich cool. Leider aber auch wie Perlen vor die Säue. Denn während ich bei einem Marathon noch ziemlich viel von einer Stadt mitbekomme, zogen in dem Fall die Gebäude in meiner Umgebung nur so an mir vorbei. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich als gebürtiger Berlin wenig Neues auf so einer Strecke sehe. Vielmehr denke ich liegt es aber an der hohen Konzentration auf das Fahren an sich und auf die anderen Teilnehmer auf der Strecke. Mit durchschnittlich 35 km/h war ich zwar vergleichsweise nicht besonders schnell unterwegs. Aber wenn ich überlege, dass ich im „Training“ nur 25-29 km/h im Durchschnitt fahre, ist das schon ein ganz schönes Tempo für mich. Und auf manchen Etappen ist man ja auch mit 50 km/h und mehr unterwegs.

Insgesamt war es für mich echt ein tolles Event und schönes Erlebnis. Da ich mich erst vor circa vier Wochen angemeldet hatte, durfte ich insgesamt 93,50€ für die Teilnahme bezahlen. Das finde ich ganz schön teuer. Andererseits relativiert sich diese Zahl meiner Ansicht nach auch schnell. Klar, der Aufwand ist extrem hoch, viele Straßen mussten gesperrt werden und die Organisation hatte ich auch als hervorragend empfunden. Das mag ein erfahrener Radsportler vielleicht anders sehen, aber als Einsteiger habe ich mich stets gut aufgehoben und betreut gefühlt. Außerdem hätte ich bei einer deutlich früheren Anmeldung 30-35€ für die kürzeste Strecke sparen können. Und im Vergleich mit der Anmeldegebühr zum Berlin Marathon geht das auch wieder. Denn hier zahlt man mittlerweile über 100€ und das bei der vierfachen Teilnehmerzahl. 

Was folgt nun?



So richtig realisiert habe ich das ganze Geschehen von gestern glaube ich noch nicht. Zumindest bin ich noch immer total euphorisch und würde sofort wieder starten.
Ausschließen kann ich schon einmal, dass ich jetzt einen Triathlon ausprobiere. Das versucht mir zwar der eine oder andere in letzter Zeit immer wieder schmackhaft zu machen, aber ehrlich gesagt plantsche ich lieber, als dass ich schwimmen gehe und irgendwie hätte ich insgesamt auf das ganze Training nicht ganz so viel Lust. Und das spricht dann ehrlich gesagt gegen meine Trainingsmaxime. Ich mache es, weil ich Lust darauf habe. Nicht weil ich es muss.

Mit Sandra beim Finisher Beer :)
Denn warum fahre ich überhaupt? Vielleicht erinnert sich manch einer noch daran. Im Endeffekt hatte ich mein Rad damals in meiner Verletzungsphase gekauft, um mich trotzdem fit zu halten. Also als Ausgleich für mein ganzes Laufen. Und bisher habe ich es immer sehr genossen, dass ich Radfahren nur als Ausgleich habe und auch überwiegend ohne (Zeit-)Druck und nur just for fun unterwegs. Dafür ist das Lauftraining zu anstrengend, als dass ich eine doppelte Trainingsbelastung benötige. Außerdem macht Radfahren meiner Meinung nach in einer Gruppe gleich deutlich mehr Spaß. Laufen wiederum mag ich besonders, weil ich es immer und überall kann. Das Training kann beinahe überall starten. Und das hat auch seinen Reiz. Deshalb bleibt es für mich glaube ich wie bisher.

Und das macht glaube ich auch die regelmäßige Freude über mein Fahrrad aus. Denn oft kauft man sich (teure) Sachen, will es unbedingt und wenn man es dann hat, wird es irgendwann alltäglich und ist schon bald nichts Besonderes mehr. Das geht mir Konkret zum Beispiel bei meinem Laptop so. Bei meinem Fahrrad kriege ich hingegen jedes Mal ein Glänzen in den Augen, als wenn ein Kind einen Lolli oder ein Eis geschenkt bekommt. Selbst jetzt, wenn ich nur daran denke. Und diese Vorfreude auf jede Radtour hat für mich etwas sehr Besonderes.

Medal Velothon Berlin Vielleicht ergibt sich ja hin und wieder die Möglichkeit mehr oder weniger entspannt bei einem Radrennen an den Start zu gehen. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Ob über die 60 oder 120km, das weiß ich noch nicht. Muss ich auch nicht. Ich habe ja noch zwölf Monate.
Auf jeden Fall kann ich aber jedem Sportbegeisterten so ein Radrennen ans Herz legen. Es macht einfach unglaublich viel Spaß und man sieht trotz meiner obigen Ausführungen in sehr kurzer Zeit soooo viel. Das ist echt genial. In dem Sinne hoffe ich den einen oder anderen von euch nächstes Jahr am Start zu treffen.

Fahrt sicher! ;-) 

Geschafft! Mit der Medaille vor dem Reichstag

Mehr Leistung durch Kompressionsstrümpfe?


Anzeige - Dieser Blogpost wurde freundlicherweise von STOX Energy Socks unterstützt.

Kompressionsstrümpfe. Ich glaube wenig spaltet die Läufergemeinde so sehr wie diese oftmals kunterbunten Söckchen. Die einen schwören drauf, die anderen kann man damit jagen. Wie siehst du das?

Meine ersten Kompressionsstrümpfe hatte ich gleich zu Beginn meiner Laufkarriere. Damals noch ohne wirkliche Ahnung gekauft wusste ich aber, dass man mit ihnen extrem professionell aussieht. Irgendwann wurde es mir zu lästig und ich hab sie immer öfter weggelassen. Und seit etwas mehr als einem Jahr laufe ich wieder immer öfter mit Kompressionsstrümpfen und schwöre mittlerweile auf sie. Und das nicht nur beim Laufen.

Warum Kompressionsstrümpfe beim Sport?


Ursprünglich stammen Kompressionsstrümpfe aus der Medizin zur Behandlung von Durchblutungsstörungen. Das sind die schönen Teile, die vielleicht auch deine Oma gegen Krampfadern oder Thrombose trägt. Und hier sind die positiven Wirkungen schon lange wissenschaftlich nachgewiesen. Die engen Strümpfe sorgen nämlich dafür, dass ein permanenter Druck auf die Unterschenkel ausgeübt wird und dadurch insbesondere das Bindegewebe entlastet wird, aber auch die Muskulatur angeregt wird und dadurch der (Rück-)Fluß des Blutes unterstützt wird. Das sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung der Muskulatur und hilft dem Abbau von Stoffwechselprodukten wie Laktat.
Will heißen, dass die Beine länger fit sind. Denn mehr Sauerstoff und weniger Stoffwechselprodukte helfen, dass die Beine nicht so schnell ermüden und schwer werden. Insbesondere bei sehr langen Läufen (in der Marathonvorbereitung) habe ich dabei auch das Gefühl, dass Kompressionsstrümpfe Krämpfe vorbeugen. Außerdem fühlen sich durch den leichten Druck die Beine auch leichter an. Das hilft mir, wenn sich die Beine vor einem Training nicht ganz so fit anfühlen. Zum Beispiel hilft das bei leichtem Muskelkater oder einfach schweren Beinen aus dem letzten Trainingseinheit zuvor.

Deshalb hab ich in den letzten Wochen auch ausgiebig die Kompressionsstrümpfe von STOX probiert. Zum Laufen hatte ich die Modelle Running Socks und Leightweight Running Socks für Männer, wobei mir besonders die Leightweight Running Socks zugesagt haben. Warum? Allen voran deshalb, weil sie trotz ihres leichten Gewichts eine gute Kompression bieten und trotzdem nicht zu dünn sind. Denn oftmals sind - auch bei namhaften Herstellern - dann nicht nur die Waden von dünnem Stoff bedeckt, sondern auch die Füße. Nur was bringt es mir, wenn ich die Socken dann schnell durchgelaufen hab und mich die Zehen und Fersen durch Löcher angucken, während die Strümpfe um die Waden noch super sind. Eben. Nichts bringt mir das. Deshalb ist mir sofort positiv aufgefallen, dass die Leightweight Running Socks extra im Bereich der Fersen und Zehen verstärkt sind. Dadurch lohnt sich die Investition doch noch viel mehr.


Warum Kompressionsstrümpfe zur Regeneration?


Die Entspannung nach einer harten Trainingseinheit beginnt für mich mit einigen Dehnübungen, da ich verkürzten Muskeln vorbeugen möchte. Nach einer kalten Dusche für die beanspruchten Muskeln folgt gern ein kurzes Workout auf der Blackroll und anschließend werden die Beine gut in Kompressionsstrümpfe gepackt. Warum? Weil es sich gut anfühlt. Ok, das ist natürlich nicht das Hauptargument, aber zählt für mich auch. Insbesondere zählen aber auch hier wieder die Argumente des vorherigen Absatzes: Entlastung (für den besseren Transport von Nährstoffen und Abtransport von Stoffwechselprodukten.

Warum Kompressionsstrümpfe auf Reisen?


Kurz vorm Boarding am Flughafen - die Strümpfe sitzen
Mindestens genauso wichtig wie beim Sport - ich glaube sogar wichtiger - sind für mich Kompressionsstrümpfe auf Reisen. Egal ob im Flugzeug, auf langen Autofahrten (und manchmal sogar auf Arbeit). Wenn ich lange sitze und mich wenig bewegen kann, gehören Kompressionsstrümpfe einfach dazu. Denn mit Kompressionsstrümpfen fühlen sich die Beine auch nach längerer Zeit immer noch frisch an. Ansonsten habe ich nämlich das Problem, dass die Beine sehr träge werden. Und dementsprechend wird auch die nächste Laufrunde. Warum also auf Kompressionsstrümpfe verzichten?

Freundlicherweise hatte ich auch hier wieder Unterstützung von STOX und die Travel Socks zum Testen bekommen. Ehrlich gesagt hatte ich bis dahin immer "normale" Kompressionsstrümpfe für Reisen genommen und oftmals taten mir darin nach einigen Stunden dann auch irgendwann die Beine weh. Denn wenn man ganz schön Druck auf den Beinen hat und die dann sechs, sieben, acht oder mehr Stunden kaum bewegt, wird der Druck unerträglich. Und genau deshalb gibt es spezielle Kompressionsstrümpfe zum Reisen. Die von STOX in Italien produzierten Travel Socks sitzen wesentlich lockerer und entspannter an den Waden und sorgen so für nur leichten Druck. Gerade genug, um das angenehme Gefühl von Kompression zu haben und locker genug, dass es auch nach Stunden nicht nervig wird. Dafür bestehen die Strümpfe auch zu einem Teil aus Merino Wolle, damit die Füße gut belüftet sind und sich die Beine nicht totschwitzen.

Worauf muss ich beim Kauf achten?


Beim Kauf von Kompressionsstrümpfen solltest du auf jeden Fall ein paar Dinge beachten. Denn Kompressionsstrumpf ist nicht gleich Kompressionsstrumpf und manch einer sitzt bequemer als ein anderer. Besonders wichtig ist, dass die Kompressionsstrümpfe weder zu eng, noch zu locker sitzen. Denn wenn sie zu eng sind, wird das Tragen mehr als unangenehm. Zu locker ist aber auch nicht besser, denn ohne vernünftigen Druck auf die Wade gibt es auch nicht den gewünschten Effekt.
Deshalb sollten die Socken gut auf den Wadenumfang abgestimmt sein. Außerdem sind die Stoffe verschiedener Modelle und Marken durchaus unterschiedlich. Das macht sich durchaus beim Tragekomfort bemerkbar. Und auch je nach Jahreszeit. Denn während sich warme Beine im Winter super sind, kann man im Sommer unter Umständen auf den zusätzlichen Wärmeffekt verzichten. Außerdem macht sich das nicht erst beim Tragen bemerkbar, sondern teilweise auch schon beim Anziehen. Also Augen auf beim Kompressionsstrumpfkauf ;-)

Wie gesagt, ich schwöre mittlerweile auf Kompressionsstrümpfe und hab schon viele schöne Stunden mit meinen neuen Kompressionsstrümpfen von  STOX verbracht. Für mich liegen die Vorteile auf der Hand und überwiegen einfach. Das heißt nicht, dass ich nur noch mit Kompressionsstrümpfen laufe. Aber ich ergänze damit gern mein Training und auch bei Läufen wie dem Hamburg Marathon Ende April unterstützen sie mich gut. Bist du auch pro Kompression? Oder kann man dich damit jagen? Verrate es mir doch in einem Kommentar. 😉

Die Fotos sind auf der wunderschönen Baleareninsel Mallorca entstanden ;-)

Laufen muss nicht teuer sein


Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die für mich schönste Zeit des Jahres. Ich glaube es gibt kaum eine bessere Jahreszeit, um mit dem Laufen anzufangen. Denn egal ob man beim Earlybird dem Vogelgezwitscher lauscht oder die letzten Sonnenstrahlen eines lauen Sommerabends mitnimmt, es ist immer der richtige Zeitpunkt rauszugehen und alles zu geben. Den einen oder die andere wird das sicherlich auch wieder animieren zum allerersten Mal oder seit längerem die Laufschuhe zu schnüren. Dazu kommt, dass in vielen Städten wieder Firmenläufe stattfinden und so auch einige meiner Kolleginnen und Kollegen aktiv werden, die sonst eher die Couch bevorzugen.

Laufen muss nicht teuer sein


Die Laufschuhe zu schnüren ist eine der besten Dinge, die man sich meiner Ansicht nach tun kann. Neben der physischen Fitness tut Laufen vor allem auch der Seele und dem Geist gut. Wenig im Leben ist meiner Ansicht nach bei so viel Anstrengung gleichzeitig so entspannend. Und dabei ist Laufen Team- und Individualsport zugleich. Denn Laufen macht alleine schon viel Spaß, aber in einer coolen Gruppe noch mehr.

Laufen hat aber noch einen weiteren riesengroßen Vorteil. Man kann es nicht nur so gut wie immer und überall machen, sondern braucht auch kaum etwas dafür. Wenn ich an den Start meiner "Radsportkarriere" denke, dann hab ich da erst einmal viele große Scheinchen hinlegen dürfen, bevor ich wirklich anfangen konnte. Rennrad hier, spezielle Pedale und Schuhe da. Dazu noch ein schicker Fahrradcomputer und das Outfit sollte natürlich auch die nötige Portion Bequemlichkeit für längere Ausfahrten mitbringen. Da ist Laufen doch viel einfacher. Und da es genügend Berichte, Artikel und Expertenmeinungen zu der richtigen Ausstattung für Läufer gibt, soll dieser Artikel hier einfach mal rein Informativ auf die damit verbundenen Kosten eingehen. idealo hat die Preise für Laufequipment analysiert und daraus für drei Gruppen von Läufern ganz interessante Daten herausgefunden - nämlich nach Anzahl der Trainingseinheiten pro Woche gestaffelt vom Einsteiger bis zum ambitionierten Halbprofi. Mit Klick hierauf kommt ihr auch ganz leicht direkt zu dem Artikel des idealo Magazins.


Läufertyp 1 - der Einsteiger (1 x Training pro Woche)


Für Einsteiger oder Genussläufer, die nur hin und wieder mal laufen wollen, reicht die Grundausstattung aus einem Paar Laufschuhen, einem Shirt und einer Hose. Gerade hier ist man noch ziemlich günstig dabei. Denn warum sollte man als Einsteiger oder Gelegenheitsläufer gleich tief in die Tasche greifen? Nichtsdestotrotz sind meiner Meinung nach gute Laufschuhe das A und O und auch die richtige Kleidung kann die Freude am Training ungemein steigern. Aber mal ehrlich. Braucht man als Einsteiger wirklich die volle Montur mit 500 €-Pulsuhr am Arm? Ich laufe hin und wieder immer noch mit Fußballshorts oder Skilanglaufjacke im Winter.



Läufertyp 2 - der Ambitionierte (3 x Training pro Woche)


Wer öfter läuft, braucht natürlich auch mehr zum Laufen. Abwechslung im Kleiderschrank erleichtert einem das Leben. Musik auf die Ohren sorgt durchaus für Abwechslung und für nicht ganz so gemütliches Wetter ist zum Beispiel auch eine vernünftige Jacke Gold wert. Deshalb empfiehlt sich hier eine etwas größere Ausstattung und auch bei der einen oder anderen Sache etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Interessant finde ich, dass man ja eigentlich auch gut ohne Pulsuhr auskommen kann. Die meisten Smartphones lassen sich mit einem Brustgurt zur Pulsermittlung verbinden und diverse Apps tracken dann live die Daten. Da ich seit Jahren mit Uhr am Handgelenk laufe, hatte ich das ehrlich gesagt gar nicht mal mehr auf dem Shirt. Aber so lässt sich natürlich einiges sparen. Und zwar nicht nur Geld, sondern auch etwas Gewicht am Arm für die, die eh immer ihr Handy mit dabei haben. Denjenigen empfehle ich dann aber ganz persönlich auch ein Armband für das Smartphone. Dann hat man die Hände frei und im Netz gibt es total viele gute und dabei auch günstige Modelle. Ich hab mir zum Beispiel vor kurzem auch eins für mein großen iPhone für ca. 7€ bestellt.





Läufertyp 3 - der Wettkämpfer (5 x Training pro Woche)


Last but not least hat idealo auch Beispielhaft eine Auswahl für sehr engagierte Läufer erstellt. Meiner Ansicht nach lässt sich gerade für diese Läufergruppe viel Geld sparen. Denn ich glaube, dass Läufer, die drei, vier, fünf oder mehr Male pro Woche die Laufschuhe schnüren, ziemlich gut über ihr Equipment Bescheid wissen und demnach auch ziemlich genau wissen, was sie brauchen. Dementsprechend kann man natürlich dann auch am besten die Preise vergleichen und zwischen verschiedenen Modellen abwägen.




Mein Fazit


Interessant finde ich, dass nach den Erfahrungen von idealo als Preisvergleichsportal weder für Anfänger, noch für Ambitionierte oder gar regelmäßige Wettkampfteilnehmer die Gesamtkosten für die Laufausrüstung groß schwanken. Was aber nicht heißt, dass sich Vergleichen nicht lohnen würde.

Denn zwischen einzelnen Produkten lassen sich durchaus große Preisunterschiede ausmachen und auch je nach Produktkategorie gibt es gute Schwankungen. Allerdings sind die saisonalen Unterschiede eher gering. Klar, es gibt immer neue Outfits und je nach Jahreszeit gehört ja auch etwas mehr oder weniger Stoff dazu.
Es lohnt sich aber immer auch nach Vorjahresmodellen zu schauen. Bei deutlich älteren Schuhen bin ich persönlichen eher etwas vorsichtiger. Aber besonders bei Shirts, Hosen und Co. lohnt es sich meiner Erfahrung nach auch extrem, wenn man die Preise vergleicht und nicht immer das neueste Shirt benötigt.

Zwei Sätzen in dem Post entsprechen so sehr meiner Überzeugung und meiner Ansicht, dass ich sie hier einfach zitieren muss:
"Letztlich gilt: Auch die beste Laufausrüstung nützt nichts, wenn man beim Laufen keinen Spaß hat! Also: Sucht Euch Motivationsanreize und genießt die frische Luft in einer schönen Landschaft."

Und so ist es definitiv. In dem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Shoppen und noch viel mehr bei der nächsten Laufrunde 😉




Hamburg meine Perle - das halbe Dutzend voll gemacht


Hamburg! Wie cool bist du denn? Vor etwas über einem Jahr war ich zum erstem Mal in Hamburg und ehrlich gesagt gar nicht mal so begeistert. Doch das hat sich nach dem letzten Wochenende geändert. Warum das so war? Erfährst du jetzt 😉
Haspa Hamburg Marathon Tide Runners Landungsbrücken
Foto: Tide Runners Hamburg

Ein Katzensprung

Haspa Hamburg Marathon Expo

Nach dem Berlin-Marathon im September vergangenen Jahres war mir klar, dass ich noch viel mehr Marathons laufen möchte. Die aufmerksamen Leser meines Blogs erinnern sich vielleicht, dass ich letztes Jahr ziemlich lange verletzungsbedingt ausgefallen bin und ehrlich gesagt kaum mehr Motivation hatte so lange Läufe wie einen Marathon zu rocken - waren doch gerade die hohen Kilometerumfänge und noch viel mehr die schnellen Einheiten schuld an meiner Verletzung. Ein ganzes Laufjahr wegen zu ambitionierter Ziele versauen? Nicht mehr mit mir. Das war auch der Grund, warum ich erstmal von neuen Bestzeiten und dem ewigen "höher, schneller, weiter" adieu gesagt habe. Doch nachdem ich in Berlin trotz mega kurzer Vorbereitungszeit die 42 km ziemlich passabel gemeistert habe, hatte ich wieder Blut geleckt. Und warum irgendwo weit hin reisen, wenn das Gute so nah sein kann. Hamburg, du warst meine beste Option. Denn wenn der Marathon nichts wird, können meine Assoziationen zu dir nicht schlechter sein. Aber wenns läuft, dann wird das vielleicht noch einmal was mit uns. Also gesagt, getan und angemeldet.
Haspa marathon Hamburg Start

Wo ist nur die Zeit hin?


Und so vergingen die Wochen und Monate und schwups saß ich Samstagvormittag mit meinem Papa im Auto auf dem Weg nach Hamburg zum Haspa Marathon. Keine drei Stunden später waren wir auf der Marathon Expo bei der Startunterlagenausgabe. Und wie das so ist, trifft man natürlich bei Events solch einer Größe immer auf bekannte, aber auch neue Gesichter. Gerade wenn man alleine läuft, findet man so auch vor Laufbeginn noch Laufpartner für die 42 km. Nachdem Papa und ich auf der Messe unser alkoholfreies Krombacher Weizen genoßen hatten, ging es auch schon weiter zur Pastaparty. Aus Platzgründen, sparen ich es mir alle Namen aufzuzählen. Grüße gehen raus an die anwesenden Pastapartyanimals 😉❤️ Ihr wisst Bescheid. Und vielen Dank noch einmal für die Orga. Als Berliner fühlt man sich zwar auch in einer Stadt wie Hamburg nicht verloren, aber wenn einheimische das planen, macht es einem doch wesentlich leichter.
Nach der leckeren Pizza (ganz recht, Pizza auch wenn es eine Pastaparty war) ging es noch ein Eis essen und schon ins Bett. Der Wecker sollte um 6:30 Uhr klingeln. Lange wachbleiben war also nicht angesagt. Auch wenn der Abend vor einem Marathon bei mir immer eher länger wird und ich nicht so gut schlafen kann, liege ich doch lieber im Bett und ruhe mich aus, als dass ich noch auf der Piste bin. Das rächt sich sonst. Und wir Läufer sind ja vernünftig. Also meistens. Behaupte ich zumindest einfach mal so.

Alle Jahreszeiten auf 42.195 m


Sonntag, der 23. April 2017. Wie geplant war ich um kurz nach 6 Uhr wach. Schnell drei Vollkorntoasts heruntergewürgt und dann ging es auch schon in Richtung Messegelände. Denn wenn ich um 9 Uhr starten will, muss ich früh genug gegessen haben. Ansonsten rächt sich das später. Aber mit über zweieinhalb Stunden Vorlaufzeit konnte ich eigentlich nichts falsch machen. Wo ich aber was falsch machen konnte, war beim der Kleiderwahl. Eigentlich wollte ich im Tank laufen, aber als es am Tag zuvor schon immer abwechselnd gestürmt und geregnet hat, war ich von der Idee schon bald nicht mehr so angetan. Die Wetter-App sagte Wolken voraus und 7 bis 8 Grad. Aber da sie dasselbe schon für den Samstag tat und das Wetter ganz anders war, gab ich darauf nichts mehr. Da ich aber weder Regenjacke noch Kompressionsshirt dabei hatte, musste ich umdisponieren. Zum Glück fiel mir am Morgen vor dem Lauf ein, dass ich ja noch mein eigentlich eingeplantes Tank dabei hatte. Ohne was drunter wäre es bei 5 Grad zum Start doch etwas kalt gewesen. Und zum Glück regnete es auch nicht. Dachte ich. Denn kaum war der Startschuss gefallen, fing es an. Regen, Hagel, Wind. Was will man auf den ersten Metern mehr? Aber ich hatte keine Lust mich darüber zu ärgern. Mir war vorher bewusst, dass ich keine meeegaaa Zeit laufen werde, da dank Erkältung und einer kleineren Verletzung der letzte und einzige Lauf über 30 km in der Vorbereitung fünfeinhalb Wochen zurücklag. Warum also aufregen? Das ist ja eh nicht gut fürs Herz. Also genoss ich die für die Beine noch leichten Kilometer über die Reeperbahn. Und zum Glück hatte ich am Start noch Eva und Alex getroffen, mit denen ich gemeinsam gestartet bin. So war ich nicht allein unterwegs und konnte mich mit ihnen unter anderem über unsere Ziele für dieses Sportjahr unterhalten. Ablenkung zur richtigen Zeit also. Leider hab ich die beiden irgendwann verloren, da ich sie bei ihrem Boxenstopp irgendwo auf der Elbchaussee abgehangen hab. Aber zum Glück wurde das Wetter schöner und die Stimmung bei den Zuschauern zunehmend besser. Zumal die vielen Impressionen auf einer völlig neuen Strecke mich eh gerne immer wie in Trance Laufen lassen und so vergingen die nächsten Kilometer wie im Flug. Entlang an den Landungsbrücken, durch den Wallringtunnel hindurch und schwups war ich mit einer bis dahin ganz passablen Pace (zu dem Zeitpunkt angepeilte und auch erreichte HM-Durchgangszeit war 1:48h) einen Regenschauer später schon am Jungfernstieg. Hier traf ich auf Rita, die die nächsten 8 Kilometer meine Begleitung sein sollte. Entlang auf dann doch eher etwas ruhigeren Streckenabschnitten an der Außenalster vorbei ging es in Richtung Alsterdorf. Zum Glück hatte ich auch hier wieder nette und kurzweilige Unterhaltung, denn ein Regenschauer jagte den nächste. Und dabei hatte ich die Woche vorher extra jeden Tag aufgegessen. Womit hatten wir das also verdient??


Krämpfe olé


Die Kilometerschilder flogen nur so vorbei. Rita konnte nach einigen Kilometern mein Tempo leider nicht mehr mithalten und so war ich wieder auf mich allein gestellt. Leider hatte meine vom Berliner Halbmarathon noch etwas lädierte Wade sich schon nach nicht einmal anderthalb Kilometern gemeldet. Verdammt, was soll das? Aber ich hab keine Zeit mich darüber aufzuregen. Und Lust auch nicht. Meine mentale Verfassung war zum Glück super, mich konnte eigentlich nichts aus der Bahn werfen. Bis ich dann bei Kilometer 29 meinen ersten Krampf in der Wade bekam. Na Prima. Und da waren es noch 13 Kilometer. Also Tempo drosseln und Acht geben. Zum Glück wurde das Wetter zusehends besser und die Stimmung am Streckenrand auch. Und nachdem der Bahnhof Ohlsdorf passiert war, ging es ja nur noch nach Hause. Der Rückweg stand an, die paar Kilometer werden doch wohl machbar sein. Doch nichts da. Immer wieder Krämpfe. Weiter kämpfen und die nächsten Wochen nicht mehr Laufen können oder easy peasy machen und noch was von Hamburg haben? Ehrlich gesagt war das gar keine Frage für mich. Denn hey, als Hobbyläufer soll es doch Spaß machen. Also genoss ich ich die letzten Kilometer und besonders die großartige Stimmung. Tempo raus und lächeln. Die Zuschauer haben es verdient! Wer so großartige Stimmung macht, verdient keinen Tunnelblick, der verdient kein grimmiges Gesicht. Und kurz nach Kilometer 37, als ich meinen Papa am Streckenrand getroffen hatte, gab es eine Massage. Zwei Minuten Erholung, die mir für die letzte halbe Stunde noch einmal Auftrieb gegeben haben. Und so ging es im 6er Schnitt Richtung Ziel, wo mein heiß geliebtes Finisher Beer auf mich warten sollte. Zwar gab es noch ein paar Gehpausen zwischendurch, aber im Ziel ist im Ziel. Zack! Boom! Geschafft!
Im Ziel mit Lou, die ihren ersten Marathon gelaufen ist und ihrem Begleiter Flo

Wie geht's weiter?


Das weiß ich ehrlich gesagt auch noch nicht. Nächste Woche steht der Drittelmarathon in Potsdam an. Aber Marathon? Mal schauen wo mich die Reise hinführt. Ich hätte ja wieder Lust auf Berlin, das wäre dann mein fünfter Start. Aber bisher hab ich keinen Startplatz. Also mal schauen. Erst einmal dürfen die Beine hochgelegt werden. Das haben sie sich absolut verdient.

Danke auf jeden Fall noch einmal an all die Zuschauer, die trotz des Dreckwetters dabei waren und die Strecke haben erbeben lassen. Einen Marathon bei Regen zu laufen ist unangenehm, keine Frage. Aber dabei anzufeuern? Stelle ich mir noch unangenehmer vor. Genauso geht ein RIESEN Dank an all die freiwilligen Helfer! Ganz viel Liebe an euch alle. Und wenn du bis hierhin gelesen hast, möchte ich auch dir dafür danken. Also danke fürs Lesen 😉

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen