12 Möglichkeiten wie du deine Laufpause sinnvoll nutzen kannst


Nike Free Flyknit

Verletzt und jeder Schritt tut weh...


Dabei warst du gerade so gut im Training, der Halbmarathon in wenigen Tage wäre deiner gewesen, deine neue Bestzeit wahr gefühlt schon in die Medaille graviert und auf einmal geht gar nichts mehr. Wer kennt das nicht?

Im ersten Moment ist das natürlich total ärgerlich. Du willst es nicht wahrhaben, bist sauer, fragst dich vielleicht, warum du nicht schon eher etwas gemerkt hast. Dann hättest du ggf. noch vorbeugen können. Doch jetzt ist es zu spät.

Leider hab ich in den letzten Tagen und Wochen von vielen Lauffreunden gehört, die mehr oder weniger unfreiwillig pausieren dürfen und leider gehöre auch ich derzeit dazu. Gerade zu Beginn einer Laufsaison reißt das nieder, wenn doch gerade jetzt die vielen tollen Volksläufe vor der Tür stehen und der Frühling einen zum Laufen nahezu einlädt.
Seit mittlerweile über zweieinhalb Wochen bemühe ich mich die Beine stillzuhalten und nicht laufen zu gehen. Und das schlägt auf die Psyche. Ich fühle mich ständig gereizt, merke die Kilos langsam auf den Rippen anschwellen und die Treppe in den ersten Stock bringt mich auch schon außer Atem. Doch im Endeffekt sollte das Wort "Laufpause" gar nicht so ein Schreckgespenst sein. Eigentlich müsste ich dem Körper dankbar sein, dass er mir zeigt, wann Schluß ist. Wenn auch leider etwas rabiat. Doch wichtig ist dabei die Einstellung. Natürlich ist es ärgerlich, aber es bringt nichts sich zu ärgern. Also positiv bleiben und die Zeit nutzen. Aber wie?

Kraft tanken und stärker zurückkommen..


aber wie? Im Folgenden findest du ein paar Tipps, wie auch du die unangenehme Zeit der Laufpause überbrücken kannst.

Laufstrecke Hügel
1. Wer rastet, der rostet
Manchmal gibt es leider echt keine Möglichkeit, da du sonst deinem Körper nur noch mehr schaden und am Heilen hindern würdest. Aber wenn du anderen Sport machen kannst, dann tu es! Erhalte deine körperliche Fitness, es ist ein guter psychischer Ausgleich und hilft dir beim Widereinstieg ins Läuferbusiness. Radfahren und Schwimmen bieten sich oftmals an.

2. Die Zeit für Familie und Freunde nutzen
Für viele dreht sich während bestimmter Trainingsphasen das Leben mehr oder weniger nur um Sport/ das Laufen. Endlich hast du aber die Zeit. Geh raus, erfreu dich an der Umwelt und unternimm was mit den Menschen, die dir wichtig sind. Sie werden es dir danken.

3. Ist dein Trainingsplan noch aktuell?
Jetzt wo du die Zeit hast, schau doch mal auf deinen Trainingsplan. War er vielleicht doch etwas zu ambitioniert? Ist dein eigentliches Ziel in unerreichbare Ferne gerückt und steht nun etwas neues auf dem Programm? Es bietet sich durchaus an professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dann wird das beim nächsten Mal auch was.

4. Techniktraining geht immer
Ehrlich gesagt kommt das bei mir immer etwas zu kurz. Dabei ist es verdammt wichtig, dass man einen sauberen Laufstil hat. Denn durch eine saubere Technik lassen sich viele Verletzungen schon im voraus vermeiden. Schau dir Profis an, besuche ein Seminar oder ließ etwas darüber und baue es sobald wie möglich in deinen Trainingsplan mit ein.

5. Dein Körper und Geist brauchen Erholung
Arbeit hier, Familie da und Sport muss eh immer sein. Wo bleibt die Zeit für dich? Setz dich hin und trink einen Tee. Nimm die Zeit für dich, lass einfach mal los und lass den Gedanken freien Lauf. Was hältst du von einer Runde Yoga? Dein Geist kann es kaum abwarten. Und mal im Ernst: Yoga ist nicht nur was für Frauen! ;-)

Laufstrecke Wald6. Erkunde deine Umgebung
Ich hab zwar viele nette Laufstrecken in meiner Umgebung, aber irgendwie laufe ich doch meistens dieselben. Dabei bietet meine und garantiert auch deine Nachbarschaft viel mehr als du denkst, da bin ich mir sicher! Ich hab in den letzten Tagen auch Schleichwege gefunden, von denen ich niemals gedacht hätte, dass es sie gibt. Geschweige denn, dass es sich dort auch noch so gut läuft.

7. Neue Ziele Stecken
Nutz die durch die Laufpause gewonnene Zeit und überleg dir neue Ziele. Was kannst und willst du
noch erreichen? Recherchiere zum Beispiel nach schönen Läufen, an denen du teilnehmen willst.

Bücher8. Lies ein Buch
Der Klassiker. Ehrlich gesagt komme ich fast nie dazu ein Buch zu lesen. Dabei kann es so viel Spaß machen. Egal ob Krimi, Sachbuch, Komödie oder Bedienungsanleitung. Nebenbei kann ein gutes Buch von und für Läufer auch noch ganz schön deine Motivation erhöhen.

9. Feuer deine Freunde an
Quäl dich du Sau MarathonDu hast eine eingeschworene Crew mit der du immer Laufen gehst? Geh weiterhin zum Training und feuere deine Teamkollegen an. Vielleicht lässt es sich sogar mit Tipp 1 verbinden und du kannst deine Freunde auf dem Fahrrad begleiten. Oder du bist beim nächsten Volkslauf dabei und jubelst vom Streckenrand aus zu. Schilder mit "Quäl dich du Sau", "Lauf schneller - wir sind hungrig" und (besonders für mich) "Freibier im Ziel" gehen immer.

10. Hilf bei einem Lauf
Nur selten größer in Erscheinung tretend und doch soooooo wichtig. Danke liebe Helfer, dass ihr IMMER da seid! Was wäre nur ein Lauf ohne euch? Ihr seid so wertvoll! Und genau deshalb bietet es sich an zu helfen, wenn man nicht selber dabei sein kann. Gerade die ganze Organisation im Hintergrund verdient ein Lob und benötigt jede helfende Hand.

11. Mach einen Kurztrip
Vatikan PetersdomAblenkung tut immer gut - und Urlaub auch. Warum dann nicht die Laufpause für einen kleinen Wochenendtrip nutzen? London, Barcelona, Paris, Rom oder Stockholm sind schnell erreicht und dank Billigairlines und Couchsurfing auch noch total günstig. Für mich gibt es nichts besseres als mal kurz aus dem Alltag ab- und in eine andere Welt einzutauchen. Wo geht das schon besser als in einer anderen Stadt!? ;-)

12. Lern eine Sprache
Klingt vielleicht komisch, ist aber eigentlich ganz cool und lässt sich auch noch mit Tipp 11 verbinden. Ich hab vor kurzem mit Spanisch angefangen und dank App, Lernbuch und CD sowie spanisch sprechenden Freunden viel Spaß daran und schnell auftretende kleine Erfolge verbuchen können. Und für ein paar rudimentäre Sätze in einer fremden Sprache muss man nicht einmal ein Sprachgenie sein.

Ich hoffe ich konnte dir mit den Tipps ein paar Ideen geben, um die langweilige Zeit der Laufpause etwas abzukürzen. Im besten Fall kannst du hoffentlich schnell wieder mit dem Training anfangen. Mir geht es oft so, dass ich dann schon fast wie ein Pferd mit den Hufen scharre und kaum zu halten bin. Aber pass bitte auf deinen Körper auf. Starte langsam mit deinem Training! Du wirst nicht an der Stelle weitermachen können, wo du aufgehört hast. Gib deinem Körper die notwendige Zeit und arbeite dich langsam an dein altes Trainingsniveau heran.

Hoffentlich konntest du auch bereits die Ursachen der Laufpause ausmachen. Denn es ist schön, wenn man die Symptome heilen kann. Aber viel besser ist es, wenn du die Ursachen kennst und beseitigen kannst. Nur so kannst du die nächste ungewollte Laufpause hoffentlich verhindern ;-)

Nike LunarEpic Flyknit im Test


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Nike hat vor kurzem den LunarEpic Flyknitgelauncht, der kein geringeres Ziel verfolgt, als das Laufen zu revolutionieren. Dafür hat der Schuh einiges an neuen und alten Feauteres integriert und das durfte ich gestern gemeinsam mit ein paar tollen LäuferInnen ausprobieren.
Nike LunarEpic Flyknit


Nike LunarEpic Flyknit ReviewNeben dem bekannten Flywire für eine angenehme Schnürung mit optimalem Halt und Flyknit als Obermaterial, soll besonders seine innovative Lunarlonsohle das Laufgefühl revolutionieren.
Denn diese hat eine Außensohle, die auf den ersten Blick ein Stück weit an die Füße eines Geckos erinnert. Dazu gehören die beweglichen Lamellen, die für eine sanftere Druckverteilung zuständig sind und so das Laufgefühl noch geschmeidiger machen sollen. Ähnliches Ziel haben auch die horizontalen lasergeschnittenen Linien in der Mittelsohle, die eine zielführendere Dämpfung ermöglichen sollen.

Nike LunarEpic Flyknit Test
Die wahrscheinlich größte optisch erkennbare Innovation am neuen LunarEpic Flyknit ist der hochgezogene Schaft, den man bereits bei Nike von Fußballschuhen wie dem Magista kennt. Und während ich beim Fußball schon begeistert und überzeugt davon war, konnte mich das auf den ersten Blick bei Laufschuhen gar nicht überzeugen. Schlupft man dann aber endlich in den Schuh rein, ist es überraschend gut. Besonders begeistert hat mich das gesamte Obermaterial. Für mich war der Schuh an der Stelle bis auf ein leichtes Gefühl an den Fesseln fast nicht zu spüren. Echt genial! Wie auf Wolken. Das hätte ich echt nicht gedacht, denn gerade an den Knöcheln konnte ich mir einen entspannten Lauf damit nicht vorstellen.

Nike LunarEpic Flyknit ReviewKommen wir zum für mich neben dem Design immer subjektivsten Part: Die Dämpfung. Wer mich kennt, weiß, dass ich auf harte Schuhe mit möglichst dünner Sohle stehe. Aus dem Aspekt heraus fand ich den Schuh ziemlich weich und etwas schwammig. Aber das ist wie gesagt rein subjektiv. Genauso hab ich auch schon von anderen gehört, dass ihnen der LunarEpic Flyknit zu hart war. Da geht bekanntlich probieren nur über studieren.

Nike LunarEpic FlyknitWesentlich unkritischer hingegen ist für mich das Design. Gerade der hohe Schaft  ist mal was ganz anderes. Mein gelber Schuh hier auf den Fotos sieht natürlich gleich auf den ersten Blick wie ein Laufschuh aus, aber besonders die komplett schwarze NikeLab Edition des Schuhs hat es mir angetan und macht sich sicher auch als Freizeitsneaker richtig gut. Insgesamt finde ich das Design schon ziemlich cool. Stiltechnisch liegt man mit den Babys hier also ganz schön weit vorne.
Nike LunarEpic Flyknit
Nur als Schuh für den Winter würde ich ihn nicht ganz so empfehlen. Einerseits sammelt sich doch gerne mal das ein oder andere Steinchen Splitt in der Sohle und der Schuh ist echt gut belüftet. Besonders also für Straßen im Sommer der Hammer.

Vielen Dank auch noch einmal an Rebecca, Katrin, Steffi, Leonie und Coach Lucas, die gemeinsam mit mir den neuen Nike LunarEpic Flyknit* getestet haben.

Hier findest du den Schuh auf nike.com*




Ich suche DICH! Teste gemeinsam mit mir den neuen Nike LunarEpic

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Nike stellt in kürze den neuen LunarEpic vor, der das Laufen revolutionieren soll. Es steht also großes bevor. Und das muss doch getestet werden ;-) Genau an dem Punkt kommst auch schon du ins Spiel: Ich suche insgesamt vier Berliner Läuferinnen und Läufer, die gemeinsam mit mir den neuen Schuh testen möchten. Du solltest am 12. März (Samstag) vormittags Zeit haben. Wir treffen uns in einem der Nike Stores in Berlin und dürfen dann ausgiebig den neuen Schuh testen. Dazu bekommen wir noch einen Pacer vom Nike+ Run Club, der uns einige Tipps zum Laufen und zum Schuh geben kann und mit dem wir  vor allem eine schöne Runde laufen gehen.


Du hast Lust dabei zu sein? 


Schreib mir einfach bis zum 04. März 2016 eine Mail an kulikeljudi@gmail.com oder kommentiere das hierzu gehörige Foto bei Instagram (@kulikeljudi). Ich freu mich auf dich! ;-)



"DAS IST DOCH DAS PARADIES"


Mit diesen Worten begann für mich die Speed Run Session im Rahmen der NikeWomen Week im Januar. Und auch wenn ich mich diesmal ehrlich gesagt etwas fehl am Platz gefühlt hat, hat es riesigen Spaß gemacht. Warum das so war? Erfahrt ihr jetzt ;)

Speed Run Special mit Christina Hering


Vom 25.-29.01. fand die diesjährige NikeWomen Week statt, gespickt mit vielen Events ging es in dieser Woche voll und ganz um die Themen Sport & Ernährung. Also ein toller Einstieg in ein fittes Jahr 2016.

Wie der Name es aber schon prophezeit, standen die Damen der Schöpfung voll im Fokus dieser Woche, weshalb ich bei der Einladung zuerst dachte, dass es ein Versehen oder ein Scherz war, doch umso mehr hab ich mich auf die Trainingseinheit gefreut, als feststand, dass es auch für mich als Mann etwas sein sollte. Voll motiviert ging ich also hin, denn es wurde angekündigt, dass Christina Hering (800m in 1:59,5min! Aktuelle Norm für Olympia in Rio ist 2:01,5min) quasi als Special Guest mit vor Ort sein wird.

Angekommen am Treffpunkt ging es nach kurzen einführenden Worten durch Jan Fitschen auch direkt mit dem Bus ins Stadion im Jahn-Sportpark. Denn was wäre schon ein ordentliches Tempotraining ohne Intervalle auf der Tartanbahn!? Direkt am Treffpunkt ist schon aufgefallen, dass ich neben Coach Jan, Pacer Lukas und den Fotografen der einzige Mann vor Ort unter den ganzen Läuferinnen war.
Genau deshalb hat mich auch eines der netten Mädels vor Ort mit den eingangs erwähnten Worten begrüßt. Nächstes mal rasiere ich mich vorher also lieber und setz mir eine Perücke auf, vielleicht fällt das ja dann nicht so auf :)


Wie Lucky Luke - Schneller als der (Wind-)Schatten


Auf der Busfahrt zum Stadion gab es dann ein kleines Interview von Jan Fitschen mit Christina Hering, die uns erzählte, dass sie in der Wettkampfvorbereitung durchaus auch mal 9 (!) Trainingseinheiten pro Woche absolviert. Klar, von nichts kommt nichts, aber das wäre mir defintiv zu heftig! Das finde ich genauso crazy wie die 160-200km pro Woche, die für die Elite der Marathonläufer in der Vorbereitung durchaus nichts besonderes sind. Aber zum Glück ist auch bei der hohen Anzahl an Trainingseinheiten ein Tag off pro Woche mit dabei.

Nach einem kurzen Aufwärmprogramm ging es im Stadion angekommen auch direkt mit dem Techniktraining los. Skippings, Anfersen, Hopsalauf, etc. Auch wenn ich gerne ein Kilometerfresser bin und mein Techniktraining das ein oder andere Mal leider etwas zu knapp gerät, macht es immer wieder Spaß. Auch diesmal hab ich mir also vorgenommen das wieder häufiger ins Training einzubauen - ich hoffe es klappt. Natürlich gehören zu einem richtigen Speed Run auch Intervalle dazu. Für meinen Laufgeschmack die Delikatesse. 10x 200m, das gefällt mir! Und als ob so eine Runde Intervalle nicht schon toll genug gewesen wäre, gab es zur Krönung auch noch Sprints mit einem Bremsfallschirm obendrauf. Ich kannte das bisher leider nur von Bildern, weshalb ich mich umso mehr darauf gefreut habe, endlich selber mal mit so einem Schirm zu laufen. Und meine Erwartungen wurden vollkommen erfüllt. Der Schirm bremst einen nämlich beim Sprint durch den eigenen "Fahrtwind", sodass man mehr kraft investieren muss, um eine ordentliche Geschwindigkeit aufzubauen. Das war sowas von cool! Ich glaube so einen Schirm muss ich mir unbedingt zulegen. Denn auch wenn ich sowas als Hobbyläufer nicht wirklich brauche und es vielleicht auch etwas bescheuert aussieht - es macht so viel Spaß! :D Kann ich jedem nur empfehlen. Probiert es auch mal aus, wenn ihr auf Sprints oder Intervalle steht und keine Geschwindigkeiten scheut.

Fotos: Nike
Abgerundet wurde der nette Laufabend schließlich noch mit Auslaufen und Dehnen. So muss dass, um mich glücklich zu kriegen. Und wer jetzt glaubt "Women Week" ist doch was für Frauen.. Das dachte ich auch und am Tag danach hatte ich Muskelkater! In diesem Sinne freue ich mich schon auf die nächste Speed Run Session mit dem NRC und hoffe, dass ich auch von euch den oder die eine(n) oder andere(n) auf der Rennstrecke treffe!







Chinakohl-Curry mit Reis und Tofu


Was du dafür benötigst?


Zutaten (für 2 Portionen):
250g Chinakohl
1 Mohrrübe
½ Zwiebel
½ Dose Kokosmilch (ca. 200ml)
2 TL Currypaste 
½ TL Salz 
½ Paprikaschote
100g Tofu 
 EL Öl
Erdnüsse oder Cashewkerne
Basmati-Reis 
Petersilie oder andere Kräuter

Zuerst (Basmati-)Reis nach belieben kochen. Dann den Chinakohl putzen und waschen sowie in ca. 2cm breite Streifen schneiden. Mohrrüben schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel ebenfalls schälen und in Ringe schneiden. Dazu noch die Paprika von Stiel und Kernen befreien und auch in schmale Scheiben schneiden, genau wie den Tofu.

Im nächsten Schritt wird zuerst der Tofu in einem Wok oder in einer Pfanne mit etwas Öl schön knusprig angebraten. Wenn vorhanden eine zweite Pfanne/Wok zum kurzen Anbraten von Zwiebeln und Mohrrüben nutzen, oder einfach den Tofu erst einmal rausnehmen und beiseite packen. Dann die Currypaste mit in die Pfanne hinzugeben und kurz mit braten. Anschließend die Kokosmilch und den Chinakohl mit in die Pfanne geben und alles kräftig umrühren. Das Ganze nach Geschmack salzen und nun die Paprikastreifen mit in die Pfanne tun. Nun muss das Ganze für ca. 10 Minuten auf niedriger Flamme köcheln.

Sobald Reis und Gemüse fertig sind servieren und gerne mit den Cashewkernen oder Erdnüssen und etwas Petersilie oder anderen Kräutern garnieren. Fertig ist das essen. Guten Appetit!








Medal Monday: London calling


Nachdem ich letztes Jahr im Winter eine Medaille in Form einer riesigen Schneeflocke gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich unbedingt auch so eine brauche. Also ging es für mich letztes Wochenende nach London. Der London Winter Run stand auf dem Programm. 


Sonne und Wolken, aber Regen zum Laufen


Nachdem wir am Freitag bereits um halb 8 in London waren, hatten wir zwei wundervolle Tage in dieser tollen Stadt und entgegen dem Wetterbericht an den ersten beiden Tagen auch keinen Regen, sondern 12 Grad und Sonne/Wolken im Mix. Für Ende Januar perfekt um die Stadt zu erkunden und viele tolle Sachen zu erleben.
London Winter Run Start

Bekanntlich ist ja Sunday = Runday und in dem Fall auch Raceday. Im Urlaub früh aufstehen.. Das mag ich ja! :'D Aber damit ich pünktlich um 9:30 Uhr am Start sein konnte, hieß es dann am Sonntag schon um 7 Uhr aufstehen und wie es das Vorurteil so möchte, musste dann natürlich auch schlechtes Wetter aufziehen. Den ganzen Morgen hat es also schön geregnet. Aber auch für uns Läufer gilt, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Eisbären überall aber wo sind die Zuschauer?


Der Vorfreude auf den Lauf konnte das Wetter keinen Abbruch tun. Im Gegenteil, es war ein Anreiz noch schneller zu laufen um dann schneller unter die Dusche zu kommen. Gut organisiert ging es pünktlich los. Vom Start am Trafalgar Square kam man an St. Pauls und dem Somerset House vorbei, lief zur Bank of England und zurück über The Strand.
London Winter Run RouteAls besonderes Highlight standen alle paar Meter Menschen als Eisbären und Schneemänner verkleidet an der Strecke, die einen angefeuert und high-fives verteilt haben. Außerdem gab es an mehrere Stellen Schneekanonen. Was für eine coole Idee, denn es sah super aus und was wäre auch ein Winter Run ohne Schnee!? ;) Das Problem war nur, dass der Schnee schnell zu Matsch und damit ziemlich rutschig wurde. 100% Konzentration waren also gefordert! Auffällig war, dass relativ wenig Zuschauer am Straßenrand standen. Natürlich ist man in einer Laufbegeisterten Stadt wie Berlin verwöhnt. Aber haben denn die anderen 14.999 Läufer keine Familie oder Freunde? :P
London Winter Run MedalZum Glück wurde es auf der Zielgerade noch einmal voller und lauter, also gute Voraussetzungen für einen Schlussspurt. Und so schnell sind dann 10km und ein tolles Wochenende vorbei.

Bärig starker Zieleinlauf 


Im Ziel angekommen gab es dann die heiß erwartete Medaille, wenn auch diesmal nicht als ganze Schneeflocke wie letztes Jahr und Umarmungen von weiteren Eisbären, dem Maskottchen des London Winter Run. Mit einer Zeit von 40:32 min auf hat es sogar auf Platz 168 von bald 15.000 Läufern gereicht. Ich weiß aber nicht, ob das für mich oder gegen die Konkurrenz spricht :D
Summa summarum hat es mir super viel Spaß gemacht und ich hab direkt Lust nächstes Jahr wieder an den Start zu gehen. 

London Winter Run Polar Bear