7 Gründe warum auch du einen Trainingsplan zum Laufen nutzen solltest


Du willst Laufen, aber immer kommt etwas dazwischen? Deine Leistungen stagnieren und Laufen ist für dich langweilig, weil du ständig die gleiche Strecke läufst? Du willst vielleicht abnehmen oder dich fitter fühlen, weißt aber nicht genau wie? Ehrlich gesagt fehlt auch mir manchmal die Motivation. Aber mit einem Ziel vor Augen und einem Plan für den Weg dorthin fällt es wesentlich leichter.
Trainingsplan Laufen


Wofür brauche ich überhaupt einen Trainingsplan?


Training bedeutet, dass man systematisch auf ein Ziel hintrainiert, um sein persönliches Potential abzurufen. Und dabei ist es egal, ob man Profi ist oder einfach nur aus Spaß an der Freude läuft. Mit etwas Planung kannst du einfach mehr aus dir herausholen, als du vielleicht denkst.

Die ersten Jahre bin ich mehr oder weniger erfolgreich immer nach einem eigenen Plan gelaufen. Im Endeffekt sah der aber immer gleich aus. Kein Wunder also, dass ich mich nicht weiterentwickeln konnte.

Wie ihr vielleicht bei Insta, Facebook und Co. mitbekommen habt, waren einige Laufblogger und ich übers Wochenende am Starnberger See zum Bloggerevent von Bauerfeind. Neben Laufeinheiten mit den Hahner-Twins und dem Ultrakönig Flo Neuschwander höchstpersönlich gab es auch Vorträge zu den Themen Training und Ernährung. Rad-Profi Tim Böhme hat über einige wichtige Themen in Bezug auf die Trainingsplanung und -umsetzung gesprochen. Darauf aufbauend hab ich nun in einem ersten Artikel hierzu ein paar Anregungen gesammelt.

Was ein Trainingsplan enthalten sollte



Ganz klar ein definiertes Ziel. Zum Beispiel 5km am Stück laufen zu können oder im Herbst den Halbmarathon in der Nachbarstadt zu rocken. Auf dem Weg dahin sollte es verschiedene Phasen geben, die sogenannte Periodisierung. Denn neben Wochen der Leistungssteigerung solltest du dir auch zwischendurch mal Zeiten zum verschnaufen und erholen gönnen. Und das alles verteilt auf mehrere Trainingstage pro Woche, denn wie Tim Böhme sagt, sei es besser öfter als viel zu trainieren.

Oder mit anderen Worten:

Was willst du wann ,wie, wo und warum schaffen? 

Das solltest du in deinem Plan finden.



Deshalb habe ich hier 7 Gründe gesammelt, warum auch du einen Trainingsplan nutzen solltest


1. Ein fester Plan sorgt für eine gewisse Verbindlichkeit. Am besten noch mit einem Laufpartner zusammen, dann wird es dir schwerer fallen "einfach so" mal eine Einheit ausfallen zu lassen.

2. Durch den Plan hast du ein Ziel vor Augen, auf das du dich freuen und fokussieren kannst. Vorfreude hilft dir durch schwere Trainingstage. Denn auch wenn es regnet, schneit oder total heiß ist, das Motto lautet #nevernotrunning! ;)

3. Du legst schon im Voraus fest, was gelaufen wird. Das macht es entspannter, denn du musst nicht überlegen, was du diesmal als Trainingseinheit absolvieren könntest.

4. Du hast Planungssicherheit. Dein Kalender prophezeit dir Tage und Wochen im Voraus, wann trainiert wird. Ausreden sind nicht mehr drin, denn du kannst alles auf wichtige Elemente wie Familie, Arbeit und Co. im Terminkalender abstimmen.

5. Die Abwechslung ist einprogrammiert. Heute ein paar lockere Meter im Park, morgen knackige Intervalle auf dem Sportplatz um die Ecke und übermorgen werden die Beine hochgelegt. Was hältst du von einer Runde Schwimmen oder Radfahren am Tag darauf? Für Abwechslung ist gesorgt.

6. Mehr oder weniger obligatorisch ist nebenbei das Trainingstagebuch, in dem du deine Trainingsergebnisse notierst. So kannst du leichter Fortschritte feiern. Genauso erkennst du aber auch, wenn es mal nicht so läuft und kannst gegensteuern.

7. Du wirst das tolle Gefühl erleben ein Ziel zu erreichen. Seien es die ersten Kilometer oder ein Marathon. Ein unbeschreibliches Gefühl.


Ist das wirklich so easy?


Ein paar Dinge solltest du natürlich beachten..


- Trainingsumfänge nicht zu stark steigern (max. 10% pro Woche)


Warum? Dein Körper braucht Zeit, um sich höheren Belastungen anzupassen. Du startest beim IST-Zustand mit dem Ziel einen SOLL-Zustand erreichen. Sei realistisch.

- Der Plan sollte eine Periodisierung enthalten


Warum? Dadurch verhinderst du, dass du auf einem Leistungsniveau stehenbleibst. Neue Trainingsreize sorgen dafür, dass dein Korper immer wieder aufs Neue gefordert wird. Andererseits solltest du deinem Körper aber auch mal eine Erholung gönnen.

- Individualisierung anhand deiner Pulsbereiche


Warum? Du kannst nicht immer auf 100% trainieren. Natürlich gehören die schnellen Einheiten zum Training, um das Spitzentempo zu trainieren. Aber deine Grundgeschwindigkeit bekommst du durch die langsameren, langen Läufe. Google doch einfach mal nach "Training im anaeroben bzw. aeroben Bereich" und "Laktatwertbestimmung". Dazu werde ich in Zukunft auch noch einmal einen eigenen Artikel veröffentlichen.

- Regenration einplanen


Warum? Die Reize setzt man durchs Training, klar, aber erst durch die Pausen kann dein Körper wachsen. Nur durch Erholung werden deine Muskeln leistungsfähiger. Das Zusammenspiel macht es also. ;-) Und beachte: Arbeit, Kongresse o.ä. sind keine Regeneration. Unterstütz deinen Körper dabei gern durch eine Einheit auf der Faszienrolle oder etwas Yoga.


- Vergiss den Spaß nicht


Warum? Erst die Abwechslung sorgt für Spaß. Also such dir neue Strecken, neue Laufbuddys oder probiere dich mal beim Schwimmen oder Radfahren. Alternativtraining hilft deinem Körper, dass du ihn nicht zu eintönig belastet. Genauso sollten auch Kraft- und Stabilitätsübungen zum regelmäßigen Training dazugehören.


Wie kommst du nun zu deinem Trainingsplan?


Im Internet findet man mittlerweile an allen Ecken und Enden vorgefertigte Trainingspläne für jedes Ziel und viele Webseiten bieten die Möglichkeit, sich einen individuell auf sich zugeschnittenen Plan zusammenzustellen.

Eine Stufe weiter gibt es dann noch die Möglichkeit sich von einem Coach den Plan erstellen zu lassen. Das bietet dann noch mehr Freiheiten in der Gestaltung, als die meisten Online-Services sie bieten. Ich trainiere mittlerweile seit Sommer 2015 nach einem gemeinsam mit einem Profi ausgearbeitetem Plan, der voll und ganz auf meinen Alltag zugeschnitten ist und der sich damit mir und meinen Bedürfnissen anpasst. Nicht umgekehrt. ;) So fällt es mir leichter Freude am Training zu finden und es lässt sich spielend in den Alltag integrieren.



Laufpause (halb) überlebt - und jetzt?


Wiedereinstieg Lauftraining Pause

Wie fängt man eigentlich mit dem Laufen an?


Tjaja.. Wie fängt man eigentlich mit dem Laufen an? Mit dieser Frage beschäftigen sich wahrscheinlich einige, die nach einer Laufpause wieder ins Training einsteigen wollen. Genauso betrifft wie Frage aber auch Sportler, die mit dem Laufen anfangen wollen.

Natürlich will man nichts überstürzen, klar. Erstmal 'ne ruhige Kugel schieben, keine Frage. Aber was heißt das konkret?

Ich bin zwar kein Laufanfänger mehr und ich hab auch nicht das Laufen verlernt, aber trotzdem fühlt es sich doch ein wenig so an. Ein Stück weit fange ich wieder bei Null an. Und ich möchte auch von Grund auf neu beginnen. Auf alles wieder gezielter achten und damit das Laufen neu für mich entdecken. Besonders wichtig ist es natürlich von Anfang an auf den Körper zu hören. Und auch sauber zu trainieren, um erneute Verletzungen möglichst zu verhindern.

Ludi incipiant - oder etwas moderner.. Let's get ready to rumble


Egal ob du mehr Energie haben, Gewicht verlieren oder einfach nur deinem Kopf etwas Gutes tun willst, Laufen ist klasse. Und es sind die kleinen Schritte, die zählen. Es bringt einfach nichts, sich mit anderen zu messen. Der eine läuft die 10km in 35 Minuten, die andere ist gerade ihren sechsten Marathon gelaufen. Natürlich schaut man (auch mal gerne) auf andere, doch vergiss nicht das wichtigste beim Laufen - dich! Es geht nicht darum besser zu sein als andere. Sei besser als du! Gestern, letzte Woche, letzten Monat, letztes Jahr. Konzentrier dich nur auf dich. Natürlich schaue ich gern auf schöne Momente wie meinen ersten Marathon oder meine persönliche Bestzeit über den Halben, doch das bringt mich aktuell nicht weiter. 

Im Endeffekt zählt nur das, was man in Zukunft schaffen kann und vor allem auch schaffen WILL. Man muss nicht gegen andere im Wettkampf laufen. Naja außer man willst Profi sein, aber dann wäre meine Erfahrungen hier wahrscheinlich auch nicht die richtigen. Wie bereits gesagt ist vor allem wichtig, dass man nichts überstürzt. Jeder Meter zählt, jede Minute zählt. Und ehrlich gesagt ist auch das Tempo erstmal egal. Hauptsache laufen.

Vom ersten Schritt und neuen Schuhen


Damit die Freude über die ersten Meter noch etwas größer ist, hab ich mir erstmal neue Schuhe gegönnt. Und Schuhe sind in der Tat das wichtigste, wenn es um deine Laufausrüstung geht. Vergiss am Anfang teure Pulsuhren, besondere Kleidung oder anderen Schnickschnack. Hauptsache du hast gute Schuhe, die zu dir und deinem Körper passen. Hast du die gefunden, kann es schon losgehen.

1. Auch wenn ich "nur" 10 Minuten laufen gehe, ein kleines Aufwärmprogramm muss sein (ich schreibe das "nur" an der Stelle ganz bewusst in Gänsefüßchen, da bereits 10 Minuten eine super Leistung sind, ich aber auch weiß wie es ist die 24-fache Zeit zu laufen). Zum lockeren Aufwärmen gehört ein softes Workout, dass die Durchblutung fördert und den Körper in Stimmung bringt. Es sollte aber auch nicht die ganze Kraft fürs Laufen rauben.

2. Los geht's! Zwar spielt am Anfang oft die mentale Verfassung mit, aber oftmals noch nicht die physische Kondition. Also ganz entspannt starten. Eine Minute laufen, eine Minute gehen. Zwei Minuten laufen, zwei Minuten gehen. Und so weiter und so fort. So kann man sich immer etwas weiter steigern. Am Anfang vielleicht 12 Minuten, dann 15, dann 20. Aber Achtung! Der Körper muss sich erst an die Anstrengungen gewöhnen. Tückisch ist vor allem, dass sich gut durchblutete Organe wie Muskeln schnell den neuen Bewegungen und Belastungen anpassen können. Du fühlst dich schnell fit genug mehr zu laufen. Weniger gut durchblutete Körperteile wie Sehnen passen sich aber wesentlicher langsamer den neuen Herausforderungen an und sind deshalb auch eher in Gefahr überlastet zu werden, was dann zu Verletzungen führen kann.

3. Ist das Workout oder bist du geschafft? Egal. Nach dem Laufen noch kurz ein paar Übungen zum Cool down. Dehnen und vielleicht etwas Yoga sowie ein paar Übungen auf der Blackroll helfen dem Körper sich zu entspannen und helfen die quasi aktiv zu regenerieren. Gibt's was besseres?  ;-)

4. Bei allem Eifer nicht die Pausen vergessen. Denn Muskeln wachsen ja bekanntlich nicht bei der Anstrengung, sondern danach. Also ausreichend Zeit zum Erholen nehmen.

5. Neben dem Laufen anderen Sportarten zu betreiben hilft dir, dich nicht zu einseitig zu belasten. Wie siehts also mal mit einer kleinen Radtour oder mehreren Bahnen im Schwimmbad aus?

6. Die ersten Runden sind gelaufen. Wie erhält man jetzt die Motivation? Neue Strecken sorgen für Abwechslung, so wird es nicht so schnell langweilig. Genauso sind auch Fahrtspiele praktisch, um für Abwechslung zu sorgen. Was ist mit den ersten Zielen? Zum Beispiel 30 Minuten am Stück zu laufen, mit Freunden die Laufschuhe gemeinsam schnüren oder direkt für einen kleinen Volkslauf im Nachbarort anmelden? Den 5km-Lauf  nebenan schafft doch fast jeder. So kannst du ohne großen Stress Schritt für Schritt das Laufen spannend halten und dich auch noch verbessern. Dein Körper dankt es dir durch eine gute Kondition.

Und jetzt?


Hopp hopp, raus auf die Laufstrecke.. Nur nicht übertreiben. Und wenn es doch mal irgendwo zwickt, immer schön auf den Körper hören.

Wichtig! Das Ganze hier sind meine Erfahrungen. Wie schon öfters angemerkt, bin ich kein ausgebildeter Trainer oder Mediziner. Bei speziellen Fragen auf deine Situation bezogen wende dich bitte an deinen Arzt oder Apot.. äähh.. Personal Trainer ;-)


Wasser für alle - warum genügend Flüssigkeit für Läufer so wichtig ist


(Gesponserter Beitrag)

Seit ich klein bin, wurde mir immer gesagt, dass es wichtig ist ausreichend zu trinken. Während die einen von 1-2 Litern sprechen, gehen die nächsten Experten von mindestens 2-3 Litern aus. Egal wie viel Liter es im Endeffekt wirklich sind, Wasser ist für uns alle wichtig. 

Warum Wasser so wichtig ist

Wir Menschen bestehen je nach Alter und Geschlecht zu 55-80% aus Wasser. Was auf den ersten Blick vielleicht einfach nur wie eine große Zahl erscheint, ist dennoch auf den Körper jedes einzelnen Menschen fein abgestimmt, denn der menschliche Stoffwechsel funktioniert nur, wenn dem Körper genügend Flüssigkeit zur Verfügung steht. Ohne Wasser gibt es also zum Beispiel keinen Transport von Sauerstoff oder anderen Nährstoffen. Bereits bei kleinen Flüssigkeitsverlusten verschlechtert sich die Versorgung der Muskelzellen mit Nährstoffen, was eine verminderte Leistungsfähigkeit zur Folge hat. Heißt konkret in Zahlen, dass wir ab 0,5% Wasserverlust Durst verspüren, alleine 2% Wasserverlust reichen, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit enorm zu senken, bereits 10% zu starken Krankheitserscheinungen führen und wir bei 20% Wasserverlust schon nicht mehr überleben können, da zum Beispiel unser Blut verdickt und die Nieren nicht mehr richtig arbeiten können.
Zum Glück leiden wir hier bei uns keinen Mangel wenn es um frisches Wasser angeht. Und trotzdem sollte jeder darauf achten, genug zu trinken. Speziell wir Sportler sollten unserem Körper zuliebe bei längeren oder intensiveren Läufen etwas dabei haben, auch wenn ich kein Fan davon bin eine Flasche oder einen Trinkrucksack beim Laufen mitzuschleppen, irgendwie ist das ja immer unbequem. 

Praktischerweise gibt es dafür in vielen Gegenden Trinkbrunnen/ Trinkstellen, die man gut in seine Laufrouten einbauen kann. Wie die Bloggerfreunde von Boostthemietz bereits im September 2015 in einem Artikel auf ihrem Blog berichtet haben, sind wir Berliner was diese Thematik angeht leider nicht ganz so begünstigt wie andere Regionen.


Trinkbrunnen für Berlin und die Welt


Schön ist aber, dass die Berliner Wasserbetriebe das nach und nach ändern wollen. Wie bereits im letzten Jahr findet auch dieses Jahr wieder der Brunnen-Run statt. Dabei können wir Läufer unsere Kilometer spenden, um so vier neue Brunnen für Berlin und einen Trinkbrunnen für Uganda zu erlaufen. Für je 10.000 gemeinsam erreichte Kilometer gibt es dann im nächsten Jahr einen neuen Brunnen.


Grafik: Berliner Wasserbetriebe
Im letzten Jahr sind dank der Hilfe von über 8.000 Läufern 53.076 Kilometer zusammengekommen. Das bedeutet für dieses Jahr den Bau von vier neuen Brunnen für Berlin und einen für Uganda. Eine tolle Aktion, die ich gerne unterstütze, damit auch im nächsten Jahr wieder neue Brunnen gebaut werden.

Meiner Meinung sind das aber immer noch viel zu wenig Brunnen für Berlin! Das dürfen noch viiiieeeel mehr werden, liebe Wasserbetriebe ;-) Denn bei aktuell 31 Trinkbrunnen haben wir hier in Berlin durchaus noch etwas Luft nach oben und das sollte für alle ein Ansporn sein, seine Kilometer ebenfalls für den guten Zweck zu spenden.

Als Brunnen-Runner gut ausgestattet


Bleibt für uns Berliner also auch in Zukunft immer etwas dabei zu haben, wenn der nächste Trinkbrunnen nicht auf der Laufroute steht. Ich hab zum Beispiel bei längeren Strecken als der Halbmarathondistanz immer was dabei, wenn wir über 20 Grad haben und genauso auch bei manchen sehr intensiven Intervalltrainings. Mein neuer Begleiter für den Alltag ist dafür die soulbottle von soulbottles.com. Die ist nicht nur CO2-Freundlich hergestellt, sondern auch 100% plastikfrei und damit ohne Weichmacher (die schon bei kleinsten Mengen für viele gesundheitliche Beeinträchtigungen sorgen können). Das war mir damals schon bei der Trinkblase für meinen Rucksack wichtig. Neben den positiven Aspekten für mich und meine Umwelt gibt’s die soulbottles auch noch in ziemlich coolen Designs, während 1je Flasche an Trinkwasserprojekte wie Viva con Agua gehen. Das finde ich cool! Keine Flaschen aus dem Laden schleppen und dank des Verzichts auf Kunststoff während der Produktion auch noch auf circa 35 kg CO2 und 3 kg Plastik pro Flasche verzichten. Das ist zwar weltweit gesehen nur ein kleiner Funke, aber ein guter Anfang für ein ordentliches Feuer. Gemeinsam sind wir stark für eine saubere Umwelt!
Und ganz nebenbei sind die Freunde von soulbottles auch noch beim Brunnen-Run am Start und supporten dich mit einer Flasche, wenn du ebenfalls helfen willst. Denn über die Laufsaison verlost soulbottles ganz in Marathonmanier 42 dieser coolen Flaschen an alle, die im Team #soulrunner für Berliner Brunnen laufen. Mehr dazu findest du hier.


Hol dir deine soulbottle 


Du willst auch eine haben? Dann mach mit und laufe für Berlin, Uganda, deine Umwelt und vor allem für dich ;-)

 - werde Brunnen-Runner mit soul (also #soulrunner) und unterstütze den Brunnenbau in Berlin und Uganda, mit etwas Glück gehört dir schon bald eine der coolen Flaschen

 - gewinne deine Flasche Lei(s)tungswasser bei mir, indem du bis zum 24. April 2016 bei Instagram ein Foto mit den Hashtags #soulrunwithlars und #soulrunner postest

 - und/oder geh auf Nummer sicher und hol dir deine soulbottle online oder direkt bei dir um die Ecke

Du hast kein Instagram? Kein Problem, schick einfach eine liebe Email an kulikeljudi@gmail.com und schon bist du ebenfalls im Lostopf ;)
Foto: soulbottles
Achtung: Voraussetzung ist eine Postadresse in Deutschland. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang zu Instagram oder den Berliner Wasserbetrieben. Des Weiteren besteht auch keine Verbindung zwischen soulbottles und den Berliner Wasserbetrieben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. VIEL GLÜCK! :)


Black and white - der neue Nike Free RN Flyknit


Anzeige - Dieser Blogpost wurde freundlicherweise von Nike unterstützt.

Mo Farah im Nike Free RN Flyknit
Foto: Nike
Mo hat den neuen Nike Free RN Flyknit* schon und ich darf ihn auch bald testen. Darauf freue ich mich schon! Bis ich aber wieder richtig trainieren kann, müssen die Schuhe leider auf schnelle Laufeinheiten warten und mit normalen Spaziergängen vorlieb nehmen. Bis dahin wollte ich euch aber die Bilder des neuen Schuhs nicht vorenthalten, der ab Samstag in den Läden steht.

Nike Free RN FlyknitBereits im November hab ich euch den damals nigelnagelneuen Free RN Flyknitvon Nike vorgestellt, ein Free, der endlich auch für längere Läufe gut geeignet sein soll. Diese Linie wurde nun konsequent fortgesetzt und deshalb wurde die neue Serie der Nike Frees um einige Modelle erweitert. Besonders Highlight ist die neue auxetische Mittelsohlentechnologie. Dabei spreizt sich die Sohle beim Abrollen nach außen und soll so noch besser die natürliche Laufbewegung von uns Läufern unterstützen. Außerdem sorgt auch bei diesem Schuh das Flyknit-Obermaterial für eine geschmeidige Passform, fast wie in einer Socke. Wie sich das so anfühlt, erfahrt ihr natürlich in kürze hier. Vorerst kann ich euch also nur noch ein paar weitere Perspektiven des neuen Nike Free RN Flyknit bieten :) Weitere Informationen zum Schuh findet ihr bis dahin hier*.
Nike Free RN Flyknit

Nike Free RN Flyknit

Nike Free RN Flyknit

Nike Free RN Flyknit

Nike Free RN Flyknit

Weitere Colorways des neuen Free RN Flyknit und weitere neue Modelle der Free-Serie findet ihr bis ich den Testbericht fertig habe hier.
Die neue Nike Free Serie
Foto: Nike



12 Möglichkeiten wie du deine Laufpause sinnvoll nutzen kannst


Nike Free Flyknit

Verletzt und jeder Schritt tut weh...


Dabei warst du gerade so gut im Training, der Halbmarathon in wenigen Tage wäre deiner gewesen, deine neue Bestzeit wahr gefühlt schon in die Medaille graviert und auf einmal geht gar nichts mehr. Wer kennt das nicht?

Im ersten Moment ist das natürlich total ärgerlich. Du willst es nicht wahrhaben, bist sauer, fragst dich vielleicht, warum du nicht schon eher etwas gemerkt hast. Dann hättest du ggf. noch vorbeugen können. Doch jetzt ist es zu spät.

Leider hab ich in den letzten Tagen und Wochen von vielen Lauffreunden gehört, die mehr oder weniger unfreiwillig pausieren dürfen und leider gehöre auch ich derzeit dazu. Gerade zu Beginn einer Laufsaison reißt das nieder, wenn doch gerade jetzt die vielen tollen Volksläufe vor der Tür stehen und der Frühling einen zum Laufen nahezu einlädt.
Seit mittlerweile über zweieinhalb Wochen bemühe ich mich die Beine stillzuhalten und nicht laufen zu gehen. Und das schlägt auf die Psyche. Ich fühle mich ständig gereizt, merke die Kilos langsam auf den Rippen anschwellen und die Treppe in den ersten Stock bringt mich auch schon außer Atem. Doch im Endeffekt sollte das Wort "Laufpause" gar nicht so ein Schreckgespenst sein. Eigentlich müsste ich dem Körper dankbar sein, dass er mir zeigt, wann Schluß ist. Wenn auch leider etwas rabiat. Doch wichtig ist dabei die Einstellung. Natürlich ist es ärgerlich, aber es bringt nichts sich zu ärgern. Also positiv bleiben und die Zeit nutzen. Aber wie?

Kraft tanken und stärker zurückkommen..


aber wie? Im Folgenden findest du ein paar Tipps, wie auch du die unangenehme Zeit der Laufpause überbrücken kannst.

Laufstrecke Hügel
1. Wer rastet, der rostet
Manchmal gibt es leider echt keine Möglichkeit, da du sonst deinem Körper nur noch mehr schaden und am Heilen hindern würdest. Aber wenn du anderen Sport machen kannst, dann tu es! Erhalte deine körperliche Fitness, es ist ein guter psychischer Ausgleich und hilft dir beim Widereinstieg ins Läuferbusiness. Radfahren und Schwimmen bieten sich oftmals an.

2. Die Zeit für Familie und Freunde nutzen
Für viele dreht sich während bestimmter Trainingsphasen das Leben mehr oder weniger nur um Sport/ das Laufen. Endlich hast du aber die Zeit. Geh raus, erfreu dich an der Umwelt und unternimm was mit den Menschen, die dir wichtig sind. Sie werden es dir danken.

3. Ist dein Trainingsplan noch aktuell?
Jetzt wo du die Zeit hast, schau doch mal auf deinen Trainingsplan. War er vielleicht doch etwas zu ambitioniert? Ist dein eigentliches Ziel in unerreichbare Ferne gerückt und steht nun etwas neues auf dem Programm? Es bietet sich durchaus an professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dann wird das beim nächsten Mal auch was.

4. Techniktraining geht immer
Ehrlich gesagt kommt das bei mir immer etwas zu kurz. Dabei ist es verdammt wichtig, dass man einen sauberen Laufstil hat. Denn durch eine saubere Technik lassen sich viele Verletzungen schon im voraus vermeiden. Schau dir Profis an, besuche ein Seminar oder ließ etwas darüber und baue es sobald wie möglich in deinen Trainingsplan mit ein.

5. Dein Körper und Geist brauchen Erholung
Arbeit hier, Familie da und Sport muss eh immer sein. Wo bleibt die Zeit für dich? Setz dich hin und trink einen Tee. Nimm die Zeit für dich, lass einfach mal los und lass den Gedanken freien Lauf. Was hältst du von einer Runde Yoga? Dein Geist kann es kaum abwarten. Und mal im Ernst: Yoga ist nicht nur was für Frauen! ;-)

Laufstrecke Wald6. Erkunde deine Umgebung
Ich hab zwar viele nette Laufstrecken in meiner Umgebung, aber irgendwie laufe ich doch meistens dieselben. Dabei bietet meine und garantiert auch deine Nachbarschaft viel mehr als du denkst, da bin ich mir sicher! Ich hab in den letzten Tagen auch Schleichwege gefunden, von denen ich niemals gedacht hätte, dass es sie gibt. Geschweige denn, dass es sich dort auch noch so gut läuft.

7. Neue Ziele Stecken
Nutz die durch die Laufpause gewonnene Zeit und überleg dir neue Ziele. Was kannst und willst du
noch erreichen? Recherchiere zum Beispiel nach schönen Läufen, an denen du teilnehmen willst.

Bücher8. Lies ein Buch
Der Klassiker. Ehrlich gesagt komme ich fast nie dazu ein Buch zu lesen. Dabei kann es so viel Spaß machen. Egal ob Krimi, Sachbuch, Komödie oder Bedienungsanleitung. Nebenbei kann ein gutes Buch von und für Läufer auch noch ganz schön deine Motivation erhöhen.

9. Feuer deine Freunde an
Quäl dich du Sau MarathonDu hast eine eingeschworene Crew mit der du immer Laufen gehst? Geh weiterhin zum Training und feuere deine Teamkollegen an. Vielleicht lässt es sich sogar mit Tipp 1 verbinden und du kannst deine Freunde auf dem Fahrrad begleiten. Oder du bist beim nächsten Volkslauf dabei und jubelst vom Streckenrand aus zu. Schilder mit "Quäl dich du Sau", "Lauf schneller - wir sind hungrig" und (besonders für mich) "Freibier im Ziel" gehen immer.

10. Hilf bei einem Lauf
Nur selten größer in Erscheinung tretend und doch soooooo wichtig. Danke liebe Helfer, dass ihr IMMER da seid! Was wäre nur ein Lauf ohne euch? Ihr seid so wertvoll! Und genau deshalb bietet es sich an zu helfen, wenn man nicht selber dabei sein kann. Gerade die ganze Organisation im Hintergrund verdient ein Lob und benötigt jede helfende Hand.

11. Mach einen Kurztrip
Vatikan PetersdomAblenkung tut immer gut - und Urlaub auch. Warum dann nicht die Laufpause für einen kleinen Wochenendtrip nutzen? London, Barcelona, Paris, Rom oder Stockholm sind schnell erreicht und dank Billigairlines und Couchsurfing auch noch total günstig. Für mich gibt es nichts besseres als mal kurz aus dem Alltag ab- und in eine andere Welt einzutauchen. Wo geht das schon besser als in einer anderen Stadt!? ;-)

12. Lern eine Sprache
Klingt vielleicht komisch, ist aber eigentlich ganz cool und lässt sich auch noch mit Tipp 11 verbinden. Ich hab vor kurzem mit Spanisch angefangen und dank App, Lernbuch und CD sowie spanisch sprechenden Freunden viel Spaß daran und schnell auftretende kleine Erfolge verbuchen können. Und für ein paar rudimentäre Sätze in einer fremden Sprache muss man nicht einmal ein Sprachgenie sein.

Ich hoffe ich konnte dir mit den Tipps ein paar Ideen geben, um die langweilige Zeit der Laufpause etwas abzukürzen. Im besten Fall kannst du hoffentlich schnell wieder mit dem Training anfangen. Mir geht es oft so, dass ich dann schon fast wie ein Pferd mit den Hufen scharre und kaum zu halten bin. Aber pass bitte auf deinen Körper auf. Starte langsam mit deinem Training! Du wirst nicht an der Stelle weitermachen können, wo du aufgehört hast. Gib deinem Körper die notwendige Zeit und arbeite dich langsam an dein altes Trainingsniveau heran.

Hoffentlich konntest du auch bereits die Ursachen der Laufpause ausmachen. Denn es ist schön, wenn man die Symptome heilen kann. Aber viel besser ist es, wenn du die Ursachen kennst und beseitigen kannst. Nur so kannst du die nächste ungewollte Laufpause hoffentlich verhindern ;-)

Nike LunarEpic Flyknit im Test


Anzeige - Dieser Blogpost wurde freundlicherweise von Nike unterstützt.

Nike hat vor kurzem den LunarEpic Flyknitgelauncht, der kein geringeres Ziel verfolgt, als das Laufen zu revolutionieren. Dafür hat der Schuh einiges an neuen und alten Feauteres integriert und das durfte ich gestern gemeinsam mit ein paar tollen LäuferInnen ausprobieren.
Nike LunarEpic Flyknit


Nike LunarEpic Flyknit ReviewNeben dem bekannten Flywire für eine angenehme Schnürung mit optimalem Halt und Flyknit als Obermaterial, soll besonders seine innovative Lunarlonsohle das Laufgefühl revolutionieren.
Denn diese hat eine Außensohle, die auf den ersten Blick ein Stück weit an die Füße eines Geckos erinnert. Dazu gehören die beweglichen Lamellen, die für eine sanftere Druckverteilung zuständig sind und so das Laufgefühl noch geschmeidiger machen sollen. Ähnliches Ziel haben auch die horizontalen lasergeschnittenen Linien in der Mittelsohle, die eine zielführendere Dämpfung ermöglichen sollen.

Nike LunarEpic Flyknit Test
Die wahrscheinlich größte optisch erkennbare Innovation am neuen LunarEpic Flyknit ist der hochgezogene Schaft, den man bereits bei Nike von Fußballschuhen wie dem Magista kennt. Und während ich beim Fußball schon begeistert und überzeugt davon war, konnte mich das auf den ersten Blick bei Laufschuhen gar nicht überzeugen. Schlupft man dann aber endlich in den Schuh rein, ist es überraschend gut. Besonders begeistert hat mich das gesamte Obermaterial. Für mich war der Schuh an der Stelle bis auf ein leichtes Gefühl an den Fesseln fast nicht zu spüren. Echt genial! Wie auf Wolken. Das hätte ich echt nicht gedacht, denn gerade an den Knöcheln konnte ich mir einen entspannten Lauf damit nicht vorstellen.

Nike LunarEpic Flyknit ReviewKommen wir zum für mich neben dem Design immer subjektivsten Part: Die Dämpfung. Wer mich kennt, weiß, dass ich auf harte Schuhe mit möglichst dünner Sohle stehe. Aus dem Aspekt heraus fand ich den Schuh ziemlich weich und etwas schwammig. Aber das ist wie gesagt rein subjektiv. Genauso hab ich auch schon von anderen gehört, dass ihnen der LunarEpic Flyknit zu hart war. Da geht bekanntlich probieren nur über studieren.

Nike LunarEpic FlyknitWesentlich unkritischer hingegen ist für mich das Design. Gerade der hohe Schaft  ist mal was ganz anderes. Mein gelber Schuh hier auf den Fotos sieht natürlich gleich auf den ersten Blick wie ein Laufschuh aus, aber besonders die komplett schwarze NikeLab Edition des Schuhs hat es mir angetan und macht sich sicher auch als Freizeitsneaker richtig gut. Insgesamt finde ich das Design schon ziemlich cool. Stiltechnisch liegt man mit den Babys hier also ganz schön weit vorne.
Nike LunarEpic Flyknit
Nur als Schuh für den Winter würde ich ihn nicht ganz so empfehlen. Einerseits sammelt sich doch gerne mal das ein oder andere Steinchen Splitt in der Sohle und der Schuh ist echt gut belüftet. Besonders also für Straßen im Sommer der Hammer.

Vielen Dank auch noch einmal an Rebecca, Katrin, Steffi, Leonie und Coach Lucas, die gemeinsam mit mir den neuen Nike LunarEpic Flyknit* getestet haben.

Hier findest du den Schuh auf nike.com*